ist es rechtlich zulässig, wenn ein Vermieter eine Aufwandsentschädigung verlangt...

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8 Antworten

ne, natürlich nicht. Ein Vermieter darf gar nichts für die Wohung außer der Miete verlangen, egal ob man die Wohnung nimmt oder nicht. Auf keinen Fall zahlen und am besten anzeigen, da dies Betrug ist. Ein Vermieter darf auch nicht gleichzeitig als Makler auftreten. Ein nichtvermittelte Wohnung darf selbst ein Makler nie in Rechnung stellen. Sofort Anzeige!

Er darf, wenn sein Zins steigt und dies ist für jeden Mieter offen, kannst jederzeit nachschauen. Wenn er tiefer ist, kannst du sogar verlangen, dass er die Miete senken muss, so in der Schweiz. Aber 145€ ist zu viel.

Text geht so: Reservierungsvereinbarung: mit Zugang dieser ausgefüllten und von mir unterschriebenen Selbstauskunft bei der de Jong Immobilienverwaltung Objektmanagement verpflichte ich mich, den Mietvertrag für dieses Objekt mit dem jeweiligen Vermieter abzuschließen, vorausgesetzt dieser hat keine Einwände gegen das Zustandekommen des Vertrages. Sollte es durch mein Verschulden nicht zum Abschluss eines Vertrages kommen, so verpflichte ich mich unwiderruflichzur sofortigen zahlung einer Aufwandsentschädigung in Höhe von Euro 149,-inkl. Umsatzsteuer an die de Jong Immobileineverwaltung

hoewa14 21.05.2010, 13:26

Also, wenn der Text so richtig wieder gegeben wurde, handelt es sich offensichtlich um ein Maklerbüro! Eine derartige Vereinbarung dürfte "Sittenwidrig sein"!!! Demnach bitte an die zuständige Zulassungsbehörde -Gewerbemeldestelle, Landratsamt- senden und!!! wichtig!!! auch an die zuständige IHK!!! So Vermittler??? müssen vom Markt verschwinden!!!

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Das weiß ich zwar nicht was das Gesetz dazu sagt, aber wofür denn Aufwandsentschädigung? Erstmal würde ich es nicht zahlen, vllt. ist aber noch jemand hier der Dir 100% Auskunft geben kann. Wenn nicht, entweder Mieterbund oder ein Beratungsgespräch beim Rechtsanwalt

Zuerst einmal: Die meisten Rechte haben die Mieter.

Eine Aufwandentschädigung kann ein Makler oder Vermieter NICHT von Dir verlangen. Solange Du keinen Mietervertrag unterschrieben hast, habt Ihr auch kein Vertragsverhältnis.

linnea7 16.04.2010, 19:57

aha, gut, aber bei solchen Schlitzohren werde ich soweiso keine Wohnung mieten, so eine Klausel ist ja wirklich unter aller Kanone, kann man das vielleicht irgendwoanzeigen? vielleicht beim Verbraucherverein, oder?

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turalo 16.04.2010, 20:00
@linnea7

Beim Mieterschutzbund oder beim Verbraucherschutz kann man das gewiß melden. Bin selbst Vermieter, aber auf eine solche Idee, Geld zu bekommen, kam ich bislang noch nicht.

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Kommt m ir jetzt grad vor wie: ich füll wo ein Job-Bewerbungsformular aus. und wenn ich den Job dann nicht nehme, muss ich was zahlen. Unlogisch, oder?

Dass ich m ich bewerbe, ist ja noch nichts festes.

Nimmt derjenige dann von allen, die den Bogen ausgefüllt haben, und doch was anderes finden, den Betrag? Das lohnt sich ja richtig...

Auf gar keinem Fall! Du bewirbst dich, aber ein Vertrag kommt damit noch nicht zu Stande! Dazu müßen erst beide Parteien dem Miet-Vertag schriftlich zustimmen. Du hast aber nur eine Bewerbung für die Wohnung abgegeben.

nein, definitiv nicht! wie begründet der VM dies denn?

will er seine inseratskosten auf diese art einspielen?

wo ist denn das? hört sich nach dem "wilden osten" (oder bayern) an!

linnea7 16.04.2010, 19:57

das wird gar nicht begründet, nur mit dem Wort "Aufwandsentschädigung".

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Chianti 16.04.2010, 20:06
@linnea7

lass ihn vom verbraucherschutz abmahnen! der braucht einen saftigen denkzettel! das musst du nicht bezahlen, nicht einmal, wenn du die whg angemietet hättest

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