Ist es rechtlich korrekt eine Operation zu verschieben, weil ich niemanden hab, der angerufen werden kann?

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4 Antworten

In dem Fall gings wohl eher um die Logistik.

Die Meniskus-Geschichte ist ja im Grunde nix für einen stationären Aufenthalt. Dennoch muss da aus medizinischer Sicht auch die entsprechende Nachversorgung gegeben sein. Wenn du keinen hast, der dir dabei hilft (da geht's schon um's Aus- und Einsteigen ins Taxi), dürfte anstatt der ambulanten Versorgung eine stationäre fällig werden.

Da sichert sich das Krankenhaus auch ab, nicht dass dann ein Patient daherkommt und sagt (übertrieben): Die haben mich ja nachhause geschickt, da dachte ich, ich kann sofort wieder Fußball spielen.

Wenn da was passiert kann das auch haftungstechnische Probleme für das Krankenhaus geben.

Da du also niemanden hattest, hast du eben eine stationäre Behandlung benötigt. Das muss das Krankenhaus aber auch planen. Wenn das kurzfristig passiert und kein Platz vorhanden ist, dann kann so eine (nicht gerade lebensbedrohliche Verletzung) auch mal für später aufgeschoben werden.

Ob es also klüger ist, über deine Situation zu lügen, wage ich jetzt zu bezweifeln. Es geht im ersten Moment ja darum, den Patient, also dich, richtig zu versorgen.

Dr. House hatte schon recht. Patienten lügen.

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Es hat schon einen Sinn dass Du bei ambulanten Operationen gefragt wirst, ob da jemand ist, der sich um Dich kümmert. 

Wenn Du zuhause bist, kann es immer noch zu Komplikationen kommen, die es erforderlich machen, dass Du noch einmal in die Klinik musst. In diesem Fall kann es auch sein, dass Du selber nicht im Stande bist Hilfe zu holen, da Du evtl. Bewusstlos bist.

Insofern sichert die Klinik bzw. der Operateur sich da ab.

Wenn Du lügst, dann tust Du das auf eigenes Risiko. Es kann ja niemand prüfen, ob die angegebene Person wirklich bei Dir sein wird wenn es soweit ist.

Aber bedenke bitte auch die möglichen Folgen: Wenn etwas passiert, ist evtl. niemand da, der Dir helfen kann und dann kann eine relativ kleine Komplikation (z.B. Schwindel als Nachwirkung der Narkose) zu einem lebensbedrohendem Zustand führen (Sturz auf Grund des Schwindels, Kopf an Tischplatte aufgeschlagen, Bewusstlosigkeit, Erbrechen, Ersticken). 

Wenn Du niemanden hast, der sich um Dich kümmert, dann sollten solche OPs besser stationär durchgeführt werden.

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Du einigst dich einfach mit deinem Arzt über einen Termin. Das hat nichts mit irgendwelchen Gesetzen zu tun.

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Rechtlich darf dich ein Krankenhaus nicht gegen deinen Willen da behalten, unterschreibst halt einen Wisch das Du auf Eigenverantwortung entlassen wirst.

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