Ist es rechtens, wenn ein Handyanbieter für die Änderung eines Abzugstermins Gebühren verlangen darf?

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4 Antworten

Diese 30 Euro hat O2 schon seit paar Jahren in ihren Preislisten und daher ist diese rechtlich nicht beanstandbar.

Kundenfreundlich ist das aber nicht. Ich selbst bin auch bei O2 (damals aber noch vor der Übernahme durch O2 bei "Alice-DSL") und merke schon seit Jahren, wie schlecht der Laden immer mehr wird. 

Kündigen ist also eine durchaus sinnvolle Reaktion.

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Grundsätzlich ist es zulässig den Aufwand dem Verursacher (also in diesem Fall dir) zu berechnen. Auch Pauschalen sind möglich.

Es darf allerdings nicht mehr verlangt werden, als tatsächlich an
Aufwand angefallen ist (bei Pauschalen typischerweise anfällt).

30 EUR sind da IMHO total überzogen. So ein Betrag ist z. B. maximal
bei einer Rufnummernmitnahme möglich und das ist deutlich aufwendiger.
Für fehlgeschlagene Lastschriften sind nach gängiger Rechtsprechung auch
nur bis zu 9,50 EUR ... und auch das ist aufwendiger.

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Hallo,

sofern das so in den Vertragsbedingungen drin steht, ist es rechtens.

Alternativ könnte dir das auch bei Antrag der Änderung mitgeteilt worden sein.

Wenn es keine vertragliche Grundlage dafür gibt, ist es auch nicht rechtens. Dann würde ich das Geld zurückholen.

Dazu Schreiben ein Schreiben an O2, dass du dieser Gebühr widersprichst, weil diese nirgends vertraglich festgelegt ist.

Dann müsste O2 nachweisen, dass diese doch irgendwo festgelegt ist.

LG, Chris

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Kommentar von Ifm001
20.05.2016, 10:51

sofern das so in den Vertragsbedingungen drin steht, ist es rechtens.

Die vertragliche Grundlage ist notfalls das BGB und danach ist der Ersatz des Aufwand möglich. Wenn allerdings eine Preisliste zum Vertrag gehört und in dieser Preisliste ist dieses Entgelt nicht vorgesehen (auch nicht über "sonstigen Aufwand" o. ä.), kann es sein, dass dadurch dieses Entgelt nicht erhoben werden darf.

Von der Höhe her darf aber nicht alles erhoben werden, auch wenn es in der Preisliste steht. Es muss immer eine Relation zu den tatsächlichen Kosten haben. "Abschreckpreise" sind nicht zulässig.

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Meiner Meinung nach genauso illegal wie das Erheben von Gebühren für Papierrechnungen von 1,50 Euro. Da wurde ihnen auch vom BGH letztens auf die Finger gehauen dass das nicht geht.

Das Problem bei o2 ist, dass die inzwischen immer weniger Geld verdienen und jetzt versuchen überall Gebühren reinzumogeln. Das Problem für dich ist dabei, dass du sie wahrscheinlich verklagen müsstest (wird bestimmt auch bald jemand tun), aber bis das geregelt ist, hast du wahrscheinlich ohnehin einen neuen Anbieter/Vertrag.

Entweder du wechselst also den Anbieter (Dafür zahlst du bei den anderen Anbietern halt viel mehr) oder zahlst die 30 Euro. Oder du zahlst halt einfach zur Monatsmitte, ist doch kein großer Unterschied :)

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Kommentar von Ifm001
20.05.2016, 10:23

Grundsätzlich ist es zulässig den Aufwand dem Verursacher (also in diesem Fall dir) zu berechnen. Auch Pauschalen sind möglich.

Es darf allerdings nicht mehr verlangt werden, als tatsächlich an Aufwand angefallen ist (bei Pauschalen typischerweise anfällt).

30 EUR sind da IMHO total überzogen. So ein Betrag ist z. B. maximal bei einer Rufnummernmitnahme möglich und das ist deutlich aufwendiger. Für fehlgeschlagene Lastschriften sind nach gängiger Rechtsprechung auch nur bis zu 9,50 EUR ... und auch das ist aufwendiger.

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