Ist es rechtens, dass man die Haustüre absperrt, wenn die demente Oma schon mehrmals ausgebüxt ist?

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11 Antworten

Wenn sie stark dement ist und nicht mehr selbst entscheiden kann, wird das doch jemand übernommen haben von euch und dann dürft ihr auch im Sinne ihres Wohlergehens die Türe verriegeln.

Kann sie allerdings noch selbst entscheiden, müsst ihr sie um das Einverständnis bitten. Sonst ist es nicht rechtens.

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Ja. Eine gute Freundin hatte das gleiche Problem mit ihrer Mutter, die an Demenz erkrankt ist. Sie wurde nur im Nachthemd und Hausschuhen auf der Straße aufgefunden.

Seitdem wurde die Haustür immer abgesperrt. Es dient zum Schutz und der gesundheitlichen Fürsorge der dementen Person. Sie ist hilflos und nicht in der Lage, wieder nach Hause zu finden. Gerade jetzt bei den Temperaturen im Januar.

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Habt ihr eine gesetzliche Betreuung für die demente Oma? Wenn nicht, würde ich das zügig in die Wege leiten, dann seid ihr rechtlich auf der sicheren Seite. Einsperren ist eine "freiheitsentziehende Maßnahme", das kann schwierig werden. Wendet euch an einen Betreuungsverein in eurer Nähe, die können euch da beraten. Andererseits kann man natürlich schon als Hauseigentümer die Haustür geschlossen halten, schon als Schutz vor Einbrechern . . .

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Kommentar von Mindermeinung
03.01.2016, 22:12

Das darf der Hauseigentümer aber auch nur, wenn er nur sich selbst einsperrt bzw. die eingesperrten selbst einen Schlüssel haben. ;-)

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die hausordung läst es zu denke ich dass man die haustür zu schließt?

wenn du aber einen menschen einsperren möchtest oder anbinden damit er nicht aus dem bett fällt dann must du vor gericht dies beantragen.

wer ist denn der § betreuer? der ist dann sicher in einem betreuer verein die geben auf all diese frage auskunft.

der betreuer verein ist kostenlos und die beratung auch

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Das kannst du machen. Was ist aber mit den Fenstern, da kann sie auch raus kommen.

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Hallo

ich arbeite in einer Pflegeeinrichtung, ich joffe ich kann weiterhelfen.
Grundsätzlich ist es nicht so gut, Demenziell erkrankte Menschen einzuschließen, denn das könnte zu vermehrter Aggression und Verwirrung der betroffenen Person führen.
Schau, ob es noch Alternativen gibt, wie man verhindern kann, dass sie wegläuft.
Hoffe ich konnte ein wenig helfen.
Liebe Grüße
Manu

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Kommentar von Sockenpupperl
03.01.2016, 20:03

Stimmt, gute Idee. Häufig werden leuchtende Signalbänder oder dunkle Teppiche (erwecken den Eindruck eines "Abgrundes") benutzt.

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Kommentar von Manuel20
03.01.2016, 20:06

Ja das würde gehen, Materialkosten werden ja in der Regel übernommen. Von der Pflegekasse. Es gibt einige technische Hilfsmittel.

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Einfach so darf man das nicht. :D

Es ist eine freiheitsentziehende MAßnahme. Man braucht einen Beschluss vom Betreuungs- oder wenigstens vom Amtsgericht. Wird aber i.d.R. genehmigt, wenn die Dame immer ausbüxt und sich dadurch in Gefahr begibt.

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In meinem Praktikum Altenheim mit Demenz kranken ist das Gang und gebe dass die Bewohner in einem Bereich sind mit Sensoren an den Händen die sie hindern
Bzw Alarm geben wenn sie wegwollen

Ist gerechtfertigt bzw weiß nicht ob das Freiheitsberaubung ist...

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