Ist es rechtens, daß man bei einer Rückgabe von Ware nur einen Gutschein erhält statt Geld zurück?

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5 Antworten

In diesem Fall würde ich darauf drängen, den Verkauf komplett rückgängig zu machen, also auch Geld zurück zu erhalten, da es sich hier um einen Irrtum der Verkäuferin handelt. Im Zweifel nach dem/der Geschäftsführer(in) fragen.

Aber ansonsten gibt es im Ladengeschäft (also nicht im Versand) kein Recht auf Rückgabe und schon gar nicht "Geld zurück". Es sei denn, die Ware ist mangelhaft und die eingeräumten Nachbesserungsmöglichkeiten durch den Händler haben nichts gebracht.

Wenn der Laden die Rückgabe ermöglicht, dann ist das eine freiwillige Serviceleistung, er ist dazu nicht verpflichtet. Wenn es dann auch nur einen Gutschein gibt, dann ist das auch freiwillig, der Händler muss auch diesen nicht ausgeben. Anders sieht das nur im Versandhandel und bei einem Sachmangel aus.

Selbst wenn es sich um eine falsche Auskunft der Käuferin gehandelt hat, hast du keinen Anspruch auf Rückgängigmachung des Kaufes. s.o. Du hast Anspruch auf Nachbesserung, hier also eine passende Größe. Der Rest ist Kulanz.

Ein Anspruch auf "Wandlung", also "Geld zurück" ist in Deutschland nicht gesetzlich verankert. Dagegen hat man ein Anrecht auf Umtausch (auf ein passendes Modell) oder - aushilfsweise - gegen einen Gutschein. Viele Gäschäftsleute jedoch gewhren das Recht auf Wandlung als sog. "Rückgaberecht" freiwillig.

Da Du wohl die Stiefel nicht vor Ort anprobiert hast, hast Du auch keinen Anspruch auf Geld. Der Gutschein war schon Kulanz.

Normalerweise müsste sie dir das Geld aber zurückgeben, denn sie hatdir ja versichert es sei die richtige Grösse.

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