Ist es rechtens, dass ich bei einem Nebenjob Abzüge bekomme, wenn meine Mutter Hartz IV bezieht?

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8 Antworten

Um allen kurz zu Antworten: Vielen Dank für die Infos, mir war bewusst, dass ich nicht mein unbeschränktes Einkommen behalten kann (nachdem mir die SB das erklärt hat) ich hatte es so verstanden, dass ich noch von den 100€ +20% an meine Mutter zahlen muss. Und für den unnötigen Kommentar, meine Mutter sollte selbst arbeiten gehen: Nach einem Autounfall und zwei künstlichen Wirbeln ist es nicht leicht Arbeit zu finden!! Und außerdem gehe ich ja für mich arbeiten um mir einfach Sachen leisten zu können, die ich mir sonst nicht leisten kann.

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Ja, das ist rechtens. Allerdings nicht, wie du schreibst, doppel. Du bekommst 300 Euro und musst davon deiner Mutter 160 Euro abgeben, 140 euro darfst du behalten. Deine Mutter bekommt 160 Euro von den Leistungen, die sie für dich und deinen Unterhalt bekommt, abgezogen. 

Das Amt gibt halt jeden Monat viel Geld für deinen Bedarf und deinen Mietanteil aus und wenn du eben Einkommen hast, dann wollen sie, dass du deinen Anteil daran selbst trägst.

Das ist schon ein bisschen fies, aber das ist eben so, wenn die Eltern von H4 abhängen nach derzeitigem Recht. 

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Du und deine Mutter bildet eine Bedarfsgemeinschaft. Sie erhält einen Regelsatz für dich, für sich und die Miete für euch beide. Dazu wahrscheinlich für dich noch Leistungen von Bildung und Teilhabe. Ihr seid somit hilfebedürftig und alles was diese hilfebedürftigkeit verringert, wird bei euch angerechnet. Bedeutet jegliches Erwerbseinkommen oder auch sonstiges Einkommen muss angegeben werden und geprüft werden, ob es anrechenbar ist. Allerdings ist dein Verständnis ein wenig verkehrt. Dir wird nichts von deinem Gehalt abgezogen. Es wird geschaut, dass du zunächst von deinem Einkommen lebst. Wenn du darüber hinaus noch nicht genug zum Leben hast, wird dir der Rest als Leistungen gewährt. Dabei bekommst du aber Freibeträge in Höhe von pauschal 100 € + 20 %, die du nicht für deinen Lebensunterhalt aufbringen musst, sondern anrechen frei verwenden kannst.

Also ja, es ist rechtens. Ihr seid dazu verpflichtet jede Maßnahme zu ergreifen um eine Hilfebedürftigkeit zu verhindern bzw zu verringern. Dazu zählen auch Nebenjobs.

Da du in den vergangenen Monaten nicht angegeben hattest, dass du arbeitet, es aber angerechnet werden MUSS (dafür kann der Sachbearbeiter auch nichts) wird jetzt auf jeden Fall das zu viel bezahlte Geld zurück gefordert. Es stand euch ja nicht zu. Im Endeffekt kannst du froh sein, dass kein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet wird, da Einkommen mutwillig verschleiert wurde.

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Kommentar von Busverpasser
13.10.2016, 15:09

Bescheuert ist diese Regelung in diesem speziellen Falle allemal...wer soll denn so einen Staat noch ernst nehmen... :D

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Eine gewisse Kürzung ist sicher dabei; ihr seid eine Bedarfsgemeinschaft und da du nun mal Geld nach Hause bringst, muss man nicht mehr so viel Hartz4 an euch löhnen.

Über die Höhe kann man dann streiten.

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Ja das ist rechtens, das macht ja auch Sinn, warum sollte die Allgemeinheit für eure Bedarfsgemeinschaft aufkommen während Du dein komplett verdientes Geld dann für dich behalten kannst und ihr auf der anderen Seite vom Staat finanziert werdet?

Du steuerst jetzt halt was zum Haushaltseinkommen dazu, das ist ja auch löblich!

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Kommentar von Ranzino
13.10.2016, 15:00

Du steuerst jetzt halt was zum Haushaltseinkommen dazu, das ist ja auch löblich!

Im Endeffekt arbeitet sie für lau, sie hat nix davon.

 

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Ich befürchte schon.
Du und deine Mutter bildet eine Bedarfsgemeinschaft.
Vermutlich bekommt deine Mutter auch für dich Geld vom Amt und wenn du was verdienst wird es von ihrem Geld abgezogen.

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Japp ist es ,denn das Jczahlt ja auchMiete usw für dich.

Arbeitet deine Mama? (ergänzendes alg2?)

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KP aber deine Mutter sollte Arbeiten gehen und nicht dich schuften lassen

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