Ist es Rechtens, dass der Arbeitgeber bei Einstellung verschweigt, dass man nur als Vertretung arbeiten soll?

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2 Antworten

Wenn im Arbeitsvertrag eine bestimmte ( Mindest-) Anzahl an Arbeitsstunden vereinbart wurde, so muss der AG dem AN diese Stunden zur Arbeit auch anbieten. Kann er das nicht, so ist das zunächst sein eigenes "unternehmerisches" Risiko und der ursprünglich vereinbarte Lohn muss demnach weiter gezahlt werden.

Wenn der AG die Arbeitszeit des Arbeitnehmers in so einem Fall reduzieren will, so ginge das zunächst nur über eine entsprechende "Änderungskündigung". Nimmt der Arbeitnehmer diese Änderungskündigung nicht an, so muss der AG selbst prüfen, ob eine ordentliche Kündigung des Arbeitsverhältnisses dann z.B. aus betrieblichen Gründen möglich ist.

Bei Betrieben mit weniger als 10 Angestellten greift der allgemeine gesetzliche Kündigungsschutz allerdings nicht und hier hat es der Arbeitgeber dann einfacher mit einer fristgerechten Kündigung.

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Ich würde jetzt mal auf nein Tippen. Währe ja auch blödsinn zu sagen du sollst als Baumfäller Bäume fällen und mussst in wirklichkeit Blümchen Pflanzen.

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Kommentar von ArmeSocken
18.04.2016, 13:13

so ist es nicht gemeint sie soll nun nur noch die hälfte an stunden arbeiten jedoch im selben Job.

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