ist es rechtens das man mich absolut aussenvor lässt beim verkauf des hauses trotz das ich miteigentümer bin?

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8 Antworten

Da läuft ohne Sie hinsichtlich des notariellen Verkaufes garnichts ab!

- Dies sollten Sie sowohl Ihrem Mann als auch dem Makler ganz klar sagen! -

Es besteht bei einer einseitigen Intressenvertretung wohl die Gefahr, dass es sich bei dem letztlich zu beurkundenden Kaufpreis nicht um den real vereinbarten Preis handelt, sondern dass z.B. Ihr Mann "hintenherum" eine Zuzahlung erhält, über deren Zahlungsfluß (verbotene "Schwarzzahlung")  man Sie hinwegtäuscht.

Eine Lösung für Sie, um eine gewisse Sicherheit hinsichtlich des tatsächlichen Wertes des Verkaufsobjektes zu erhalten, wäre die Beauftragung eines öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen.

Wird dessen Preis- bzw. Wertvorstellung nicht annähernd erreicht, sollten Sei einen Makler Ihres Vertauens beauftragen, dem sich dann Ihr Mann anschließen könnte.

Selbst wenn zwei Makler beschäftigt werden, kann man sich immer noch für den Käufer entscheiden, der den besten Preis bietet. - Die "Jungs" müssen dann halt etwas mehr Ehrgeiz zur Erzeilung des höchsten Kaufpreises an den tag legen.

Verweigert man Ihnen diese Lösungsmöglichkeit, bieten Sie an, das Objekt zur Aufhebung der Gemeinschaft im Grundbuch zwangsversteigern zu lassen. In solchem Falle wird der vorbezeichnete Gutachter dann vom Gericht bestellt.

Im Versteigerugnsverfahren stellt sich dann heraus, zu welchem Preis das Objekt tatsächlich verkehrsfähig wird.

Das Meistgebot wird dann nach Abzug der Verfahrenskosten nach erfolgtem Zuschlag im Verteilungstermin  unter Ihnen und Ihrem Mann vom Gericht aufgeteilt.

Schon dieses Versteigerungsansinnen als solches signalisiert der Gegenseite eine mehr als deutliche Warnung für den Fall, dass man sich Ihren berechtigten Wünschen nicht beugt.

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Spätestens beim Notartermin musst du gefragt werden und dabei sein.
Und da kann dein Mann ohne dein Einverständnis gar nichts verkaufen, bzw. nur seine ideelle Hälfte, aber die ist in der Regel unverkäuflich.

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Ohne dein Autogramm auf der Verkaufsurkunde beim Notar tut sich ohnehin nix. Aber ( und das hast ja schon getan ) es ist natürlich besser, sich gleich einzumischen.  Dranbleiben !

Es kann natürlich sein, dass du um den Verkauf nicht herumkommst, also wenn du es alleine nicht halten kannst.  Sag es dem Makler, dass er gar nix unternehmen kann, weil er keinen krummgekloppten Cent bekommt ohne deine Unterschrift. Und das musst dann auch durchhalten können.
Sonst hast eben verloren und musst hinnehmen, dass das Haus an dir vorbei verschachert wird und du noch deinem Anteil hinterherlaufen darfst.

Da hilft nur Härte zeigen und auf allen Anstand deinen Noch-Mann gegenüber verzichten. Nimm an, das er dich verscheißern will und handle entsprechend.

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Wenn du mit im Grundbuch steht, kann das Haus ohne Dich nicht verkauft werden. Spätestens beim Notartermin brauchen sie Dich.

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Wirklich verkaufen, kann das Haus niemand ohne deine Einwilligung. Wenn dein Mann einen Makler beauftragt hat, kannst du dich auf den Standpunkt stellen, dass er ihn dann auch alleine bezahlen kann.

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wenn du im Grundbuch eingetragen bist, stimmen die bisherigen Antworten. Wenn aber dein Mann drinsteht, du aber nur den Zugewinn bekommst, hast du nur Anspruch auf das Geld. Was dein Mann mit dem Haus macht geht dich dann nichts an.

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Da kannst du ganz ruhig bleiben. Wenn du im Grundbuch als Miteigentümer (50%) stehst, kann kein Verkauf stattfinden, ohne deine Unterschrift unter dem Kaufvertrag. Er kann also das Haus nicht ohne dich verkaufen. Aber da er einen Makler beauftragt hat (und bei diesem Vertrag steht nur seine Unterschrift), kann er diese Kosten nicht halbiert von dir zurückhaben.

Was du machst, weiß ich nicht. Ich würde alles auf mich zukommen lassen. Interessant wird dann, wenn er dir sagt, dass du mitkommen sollst zum Notar, und du sagst, dass du nicht unterschreiben wirst.

Er kann nicht einmal "seine" Hälfte verkaufen, weil es sich um die ideelle Hälfte an der Immobilie handelt. Also jedes Atom des Hauses gehört zur Hälfte dir.

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Spätestens wenn Du unterschreiben musst, musst Du beteiligt werden. Vielleicht solltest Du darauf hinweisen, dass es für ihn peinlich und teuer werden könnte, wenn er mündlich das Haus jemandem verspricht und Du dann Deine Zustimmung verweigerst. 

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