Ist es realistisch, Marihuana für schwere Depression, Appetitlosigkeit und Schlafstörungen verschrieben zu bekommen?

7 Antworten

Ich denke, dass es eher unwahrscheinlich ist.

Laut dem neuem Gesetz, dass demnächst in Kraft tritt, kannst du aus über 60 Krankheiten/Gründen legal an Cannabis kommen. Ich glaube aber nicht, dass Depressionen dazu zählen.
Falls es dir also ums Gras anstatt um die Depressionen geht, kannst du behaupten du hast ADHS, Migräne, Kopfschmerzen o.ä. und du wirst mit geringen Umständen an eine medizinische Verschreibung von Mariuhana gelangen.
Aber wenn ich deine Frage richtig deute, ist das gar nicht deine Intension.

Danke für die Antwort! 

Nein, mir geht's echt nicht nur ums Gras, will einfach eine erfolgreiche Therapie mithilfe von Medikamenten machen. Ansonsten würde ich die Längen gar nicht erst eingehen und mir was aufm Schwarzmarkt kaufen. 

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Bevor du daran denkst, ist erst mal eine anständige Diagnose durch einen Facharzt (Psychiater) erforderlich. Du solltest dich nicht mit der Diagnose eines Allgemeinmediziners zufrieden geben.

Auch wenn man bei dir eine Depression diagnostizieren wird, wird kein Arzt dir Cannabis verschreiben. Vorklinische Studien zeigten zwar antidepressive Effekte von Cannabidiol, seriöse klinische Studienergebnisse, die den Konsum bzw. das Verschreiben von Cannabis rechtfertigen würden, liegen jedoch nicht vor.

Dankeschön für die Antwort. 

Habe ich alles befürchtet, bin zwar noch nicht mal ein großer Cannabis Advokat aber würde nunmal wirklich gern die herkömmlichen Psychopharmaka vermeiden. 

Dachte, dass Cannabis da noch um einiges realistischer ist als ne noch vielversprechender klingende Psycholyse..aber was solls..

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Wenn CB gegen Depression helfen sollte, dann nur wegen der Gleichgültigkeit gegenüber allen Anforderungen, die sich nach Cb-Konsum in entspr. Dosis einstellen könnte.

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