Ist es ratsam, sich eine Beschäftigungsgarantie im neuen Job auszuhandeln?

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5 Antworten

Hm, sehr verständlich, worum es Dir geht.

Es wird aber wohl schwer, so was durchzukriegen.. AG lassen sich nicht gern auf so was ein.

Ich würde es definitiv ansprechen. Du musst Dich ja nicht auf Insiderwissen berugfen sondern verallgemeinern.. was ist wenn, so ganz generell.. denn Du gibst ja einen guten, sicheren Job dafür auf.

An der Reaktion, die dann kommt, wirst Du auch was ablesen können.

Kommt eine ehrliche Reaktion oder eher Geeier?

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Kommentar von Lschre78
24.08.2016, 09:58

Okay, ich denke, so mache ich es. Eine Frage nach der geplanten Zukunft des Unternehmens ist ja legitim und benötigt keinen Impuls wie ein Gerücht oder eine entsprechende Information. 

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Mit so einer Forderung wirst Du den Job mit großer Wahrscheinlichkeit nicht bekommen.

In Zeiten in denen viele AG ihre neuen Mitarbeiter erst einmal befristet einstellen und erst anschließend unbefristet übernehmen, halte ich die Aussichten dass Dein "Wunsch" erfüllt wird für nicht sehr realistisch.

Außerdem könnte der "Schuss nach hinten" losgehen. Sollte sich der AG z.B. mit Dir auf eine Befristung mit Sachgrund für fünf Jahre ohne Kündigungsmöglichkeit einlassen, könntest auch Du nicht früher aus dem Vertrag raus, wenn der Job dann doch nicht so passt wie Du es Dir vorstellst.

Du wirst Dich wohl entscheiden müssen ob Du den jetzigen, sicheren Job behältst oder das Risiko eingehst.

Wobei Risiko: Bist Du sicher, dass die Gerüchte stimmen? In vielen Fällen sind diese "sicheren Insiderkreise" gar nicht so zuverlässig. Da ist oft viel "Hörensagen" und Spekulation dabei aber kein fundiertes Wissen.

Ich arbeite z.B. schon sehr lange im Betrieb und in dieser Zeit wurden wir lt. "sicheren Quellen" bestimmt schon fünfmal verkauft und sind dreimal bankrott gegangen. Tatsache ist aber dass sich die Größe des Betriebs mehr als verdreifacht hat, vier Tochterunternehmen gegründet wurden und wir finanziell auf sicherem Boden sind. Soviel zum "Insiderwissen".

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Kommentar von Lschre78
24.08.2016, 10:03

Also Thema Insiderwissen: Ich WEISS(!), dass das Unternehmen von einem Mitbewerber um Gespräche für Kollaborationen gebeten wurde und wer die Branche und beide Unternehmen kennt, weiß, dass eine Zusammenarbeit recht wahrscheinlich ist. Der Rest ist sicher Spekulation, aber dass da etwas im Anlauf ist, ist sicher. Ansonsten hätte ich da nicht viel drauf gegeben, da ich das mit den Insiderwissen ja prinzipiell auch kenne. In diesem Fall jedoch bin ich mir der Anbahnungen absolut sicher.

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Ich glaube kaum das sich ein Arbeitgeber auf so eine Klausel einlässt. Wenn ich schon solche Gerüchte hörer, wäre das ein Thema im Vorstellungsgespräch.

Umstrukturiert wird ständig in Unternehmen und dabei müssen nicht immer Köpfe rollen. Informiere dich lieber darüber wie das Unternehmen aktuell aufgestellt ist.

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Also ich denke auch nicht, dass so eine Klausel ein AG in den AV bringt.

Zumal es sich ja um eine neue Stelle handelt.

Der neue AG möchte zuerst sehen, was er hier eingestellt hat.

Eine Umstrukturierung ist immer heikel.

Das wird oft benutzt, um Stellen abzubauen.

Somit musst du das Risiko abwägen und ob es dir Wert ist.

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Kommentar von Lschre78
24.08.2016, 10:19

Um mich kennen zu lernen gibt es die Probezeit. Die könnte der AG ja von 6 auf 12 Monate erweitern. ;-)

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ich gaube auch nicht das so eine verpflichtung wer eingeht? da must schon supermann sein?

würde das thema nicht mal in gedanken aufnehmen beim gespräch denn die versuchen die schwachstellen beim bewerber zu finden? und das wäre sicherheit? und das könnte man positiv oder negativ auslegen?

ohne risiko kein gewinn? wenn du an dich gaubst und wirklich gut bist, wirst immer einen job bekommen?

ein ag sagte mal:

einen job habe ich nicht zu vergeben! aber ich habe viele aufgaben die man bestens lösen sollte ? dafür bin ich auch bereit bestens zu bezahlen?

dieser gedanke hat schon viele geholfen?

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Kommentar von Lschre78
24.08.2016, 09:57

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Kommentar von Nightstick
24.08.2016, 21:09

Die Forderung nach einer Beschäftigungsgaranie disqualifiziert einen Bewerber ganz entscheidend (und zaubert nur ein müdes Lächeln auf die Gesichter der Personalentscheider).

Damit ist der Kandidat raus!

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