Ist es ratsam nach einer Krise, die noch keine 2 Wochen her ist, zu heiraten?

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Was blieb mir anderes zu sagen, als Ja zu sagen

.... Nein zu sagen und zu erklären, dass das eine unvernünftige Kurzschlusshandlung ist. Ein Heiratsantrag und Hochzeit klingt hoch romantisch was es aber in dem Fall nicht zu sein scheint wenn von 3 Jahren Beziehung eine einjährige Krise bestand und bei genauer Betrachtung auch immer noch besteht. Jetzt ist sie nur in ihrem Blickwinkel auf das Thema Hochzeit gerutscht, die Probleme sind aber immer noch dieselben und das wird sie spätestens ein paar Monate nach der Hochzeit wieder einholen. Die manövriert sich von einem Problem (das nicht geklärt wird) in ein noch schwerwiegenderes. Deine Freundin kann sich zur Hochzeit auch gleich die Scheidungspapiere überreichen lassen. Gerade als Freundin solltest du eingreifen bzw. dich rausnehmen und ihr deine Meinung sagen, Rückgrat zeigen und sie nicht noch zusätzlich in diesem Wahnsinn unterstützen.

Du hast Recht. Es war eine Kurzschlussreaktion, weil ich mit sowas zu dem Zeitpunkt gar nicht gerechnet habe. Allerdings haben wir noch bis vor anderthalb Wochen darüber geredet, dass eine Trennung besser wäre. Ihre Argumente Wohnung, Geld, Stress waren nicht haltbar und ich hab ihr angeboten, dass sie da auch erstmal bei mir einziehen kann. Sie meinte sie überlegt es sich. Nachdem wir eben ein paar Tage keinen weiteren Kontakt hatten, überrascht sie mich eben jetzt mit sowas.

Ich überlege, wie ich das Thema jetzt vorsichtig anschneiden soll, weil sie gerade echt glücklich wirkt. 

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@Mewchen

Ich würde mich mit ihr persönlich treffen, nochmal schildern wie du die letzten Wochen/Monate erlebt hast, welche Probleme anstanden, dass du ihr angeboten hattest bei dir einzuziehen und jetzt sehr überrascht warst von ihren Hochzeitsplänen und nach gründlicher Überlegung und aufgrund der vorangegangenen Probleme nicht guten Gewissens Brautjungfrau sein kannst. Beleidigt und verletzt wird sie höchstwahrscheinlich so oder so sein, ganz gleich wie du es sagst aber da würde ich drüber stehen. Spätestens bei der nächsten absehbaren Krise steht sie dann wieder vor der Tür und dann kann sie auch nicht sagen du hättest sie als gute Freundin nicht gewarnt.

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@Ostsee1982

Ich hab sie heute zum Kaffee eingeladen. Mal schauen wie das läuft

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Ich könnte dann keine Brautjungfer sein, denn ich finde man sollte voll dahinter stehen und sich mitfreuen. Außerdem könntest du deine negative Einstellung dazu vielleicht nicht verbergen und würdest mit deiner "Laune" evtl die Feier verderben...

Du wärst keine schlechte Freundin wenn du ihr das sagst. Im Gegenteil: eine gute Freundin ist ehrlich und spricht offen über Probleme und Bedenken. Was sie daraus macht ist aber ihre Sache...

Ich denke, wenn sie vorher nur wegen der Wohnung (=Umzug, Geld, Stress) bei ihm geblieben ist rennt sie womöglich in ihr Unglück und bleibt trotzdem bei ihm wegen der Scheidung (=noch mehr Stress!)... sorry, aber dann hat sie selber Schuld und ist meiner Meinung nach nicht zu bedauern....

Ganz wichtig!

du willst dich nicht einmischen, also laß es!

Jeder ist seines Glückes Schmied, heißt es!

auch wenn du mit ziemlicher Sicherheit weißt, bzw. annimmst, daß es nicht gut geht mit den beiden, ist das deren Problem, ob nun Freundin oder nicht?

du kannst  nicht mehr tun,, als ihr  davon ab zu raten!

distanziere dich emotional, ist nicht einfach, aber für dich das einzig richtige!

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