Ist es ratsam eine Darmspiegelung machen zu lassen wenn der Vater an Darmkrebs verstarb?

13 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallöchen, meine Mutter ist auch, wie Dein Vater, 1984 an Darmkrebs verstorben. Sie hat sich zwei Jahre lang mit dieser Krankheit geqäult. Ích muß alle 5-7 Jahre zur Darmkrebsuntersuchung. Die Ärzte sagen, wenn ein Krebsfall in der Familie war, sollte man so vernünftig sein, und die Darmspiegelungen vornehmen lassen. Es muß ja keine schlimme Diagnose dabei herauskommen, aber Vorsicht ist in dem Fall wirklich besser. Und in Deinem wie auch in meinem Fall werden die Untersuchungen auch alle 5 Jahre von der Krankenkasse bezahlt. Ich habe auch schon öfter gesagt, wenn meine Mutter in der heutigen Zeit an Darmkrebs erkrankt wäre, hätten ihr die Ärzte vielleicht helfen können, aber 1984 war die Wissenschaft noch nicht soweit wie heuzutage. Liebe Grüße

Komischerweise habe ich eine Frage gestellt obwohl ich die Darmspiegelung vor 2 Wochen habe machen lassen. Alles in bester Ordnung. Allerdings hatte ich vor Ärzten Angst die einen ja gerüchteweise aus Geldgier in ein Krankenhaus überweisen. Aus dem Grund hatte ich fast einen Rückzieher gemacht. Mir ist allerdings garnicht richtig bewußt warum ich so tat, als ob ich noch vor der Entscheidung stehe?

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@Sa57FR698

Vielleicht, weil Du Dich nochmal rückversichern wolltest, ob es Mitglieder gibt, die auch "in Deiner Haut stecken"?! Aber ich glaube nicht, das Dein Arzt Dich aus Geldgier zur Untersuchung geschickt hat, zumal er doch von dem Krebs Deines Vaters weiß. Darum ist es seine Pflicht, Dich alle 5 Jahre zur Spiegelung zu schicken. Du brauchst keine Angst zu haben, Du mußt doch keinen Darmkrebs bekommen, weil Dein Vater leider daran erkrankte. Dieser Tipp von WilhelmKarl ist gut, das man versuchen soll, nicht immer daran zu denken. Geh´ einfach alle 5 Jahre hin wie ich, und dann ist alles in Ordnung. Sollte dann doch mal etwas bei uns gefunden werden, ***ist es auf jeden Fall früh genug, um uns zu 100 % helfen zu können.****

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@holperstein

Hallöchen nochmal, ich meine mit meinem letzten Satz, das ich wirklich der Meinung bin, das man uns heutzutage, nicht 1984, im Frühstadium zu 100 % den Darmkrebs eindämmen kann, darum soll man auch alle 5 Jahre zur Spiegelung gehen, wenn dann was gefunden werden sollte, wäre es noch früh genug. L. G. vom holperstein

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Vielen Dank für die Auszeichnung und liebe Grüße vom holperstein

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wie ist das eigentlich, wenn man keine Vorbelastung hat und es einem gut geht so wie mir. Ich hab keinerlei Probleme mit dem Darm. Trotzdem hat mein Frauenarzt gemeint, ich soll mal zur Darmspiegelung "Vorsorge" gehen. Ist das sinnvoll oder nur "Geld einbringen" für die teuren Geräte. Mein Frauenarzt meint, ab einem gewissen Alter (ich bin 56) soll man das machen lassen

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@cindy15

Hallöchen Cindy15, ja, Dein Arzt hat Dir schon den richtigen Vorschlag gemacht, ab 56 solltest Du auf jeden Fall zur Vorsorge gehen. Das ist in meinen Augen keine Geldmacherei. In Deinem Alter bezahlt diese Vorsorge auch die Krankenkasse. Du brauchst auch keine Angst zu haben, Du sagst, Du möchtest eine Spritze zum "Dösen", und dann schlummerst Du einfach so dahin, und spürst überhaupt gar nichts von der Untersuchung. Einen Tag vorher ist es wohl ein wenig unangenehm, wenn Du abführen mußt, um Deinen Darm ganz zu entleeren, sonst klappt die Untersuchung nicht. Dein Darm muß ganz leer sein. Aber schlimm ist das auch nicht. Besser einmal zuviel zur Vorsorge, als einmal zu wenig. Das Gute an der Untersuchung ist auch, das Polypen, die aber überhaupt nicht schlimm sind, bei der Unter- suchung sofort mitentfernt werden. Diese Polypen können dann gar nicht erst bösartig werden. Also, ein guter Rat: Nicht lang schnacken, Kopp´ in Nacken, hihi, aber keinen Schnaps, sondern ab zur Darmkrebsvorsorge. Kannst mir gerne nochmal schreiben, wenn Du da warst. Ganz liebe Grüße vom weiblichen holperstein

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Ein zweischneidiges Schwert. Natürlich ist Vorsorge wichtig und viele Erkrankungen wären nicht tödlich geendet bei entsprechender Früherkennung. Andererseits ist unbestritten, dass wir Kraft unserer Gedanken vieles bewirken können - Negatives wie Positives. Wenn du über Jahre ständig im Kopf hast, der Opa ist an Magenkrebs gestorben, den kriege ich auch einmal. Dann ist die Wahrscheinlichkeit, daran einmal zu leiden höher als wenn du dir diese Gedanken nicht gemacht und Angst vor einem krank werden gehabt hättest. Mein Vater starb mit 49 Jahren an Magenkrebs. Er spürte dieses Karzinom schon zwei Jahre vorher. Die Ärzte stellten den Tumor nicht fest - Magenschleimhautentzündung, sagten sie - verschrieben sog. Rollkuren. Bis man dann endlich den Schmerzen auf den Grund kam, war´s zu spät. Ich habe seitdem (das ist bereits über 40 Jahre her) zweimal eine Magenspiegelung machen lassen - alles bestens. Also mache ich mir keine weiteren Gedanken darüber - Opa war herzkrank, erlitt einen Herzschlag, Oma starb an einer Thrombose, Mutter an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Machte ich mir all diese Krankheiten zu eigen, wäre es höchste Zeit, schon mal nach der allerletzten Kiste Ausschau zu halten. Gleichwohl sollte jeder selbst entscheiden, ob und wie oft er zu irgend einer Vorsorge geht.

Mein Vater ist auch vor 2 Jahren an Bauchspeicheldrüsenkrebs verstorben, und wie gesagt, meine Mutter an Darmkrebs. Aus diesem Grund finde ich es ratsam, alle 5 Jahre zur Darmspiegelung zu gehen. Natürlich hast Du Recht damit, das man nicht immer daran denken soll. Aber in dem Fall ist Vorsorge immer besser.

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@holperstein

Dass Vorsorge wichtig ist, erwähnte ich ja bereits. Für die Mammographie z. B. gibt es ebenso viele Befürworter wie Gegner. Da bei uns über jeden Sche..... eine Statistik geführt wird, gibt es sicherlich auch eine über die Häufigkeit von Krankheiten in nachfolgenden Generationen einer Familie. Was in dieser Statistik aber nicht erfasst ist oder sich nicht erfassen lässt, ist der Umstand, ob nicht die Angst vor den "Erbkrankheiten" eben diese "herbeigedacht" hat. Mein Internist vertritt auch die Meinung, dass die Wahrscheinlichkeit um etwa 25 Prozent steigt, an gleichem Leiden zu erkranken, wenn dieses bei den Vorfahren schon aufgetreten ist. Es gibt klassische Erbkrankheiten, die erwiesenermaßen auf die Nachkommen übergreift. Dazu sollen MS, Rheuma, Migräne und Parkinson gehören, obwohl bereits von vielen Fachleuten diesbezüglich Zweifel angemeldet wurden. Ich bleibe dabei, dass vieles auf der Angst und den Zweifeln der Nachkommen beruht, deren Vorfahren diese Erbe hinterließen.

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Ja. Die Disposition kann vererbt werden. Sprich am besten mit Deinem Hausarzt, denn die normalen Krebsvorsorge-Untersuchungen zahlt die Krankenkasse erst ab 45 Jahre. Da die Krankheit in der Familie aber leider vorgekommen ist, kann der Arzt vielleicht eine Untersuchung damit begründen

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Vielen Dank für die Antworten

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