Ist es Pflicht, sich als "arbeitslos" zu melden?

12 Antworten

Nein es ist keine Pflicht.

Aber

Du musst ja auch krankenversichert sein bzw. dann musst Du Deine Krankenversicherung selber zahlen.

Falls "Nein": Würde es demjenigen Vorteile bringen?

Er muss dann nicht zu Terminen erscheinen und keine Bewerbungen vorlegen usw.

Wenn jemand kein Hartz IV beantragen möchte, kein Geld vom Staat möchte, keine Arbeit sucht, aber arbeitslos ist (weder angestellt, noch "selbstständig"), ist derjenige dann dazu verpflichtet, sich bei irgendwelchen Ämtern zu melden?

Nope, aber die Krankenkasse wird sich bei einem melden und einem gratulieren, dass man jetzt 4.425,- € im Monat verdient und darauf den Beitrag von 800,- € im Monat erheben, den man zu zahlen hat.

Falls "Nein": Würde es demjenigen Vorteile bringen?

Gar keine, es sei denn du bist Privatier, ergo in der Lage aus deinen passiven Geldzuflüssen oder deinem Vermögen deinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Dann nervt das Jobcenter auch nicht wegen Arbeitsaufnahme.

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...ich habe das mal für zwei Monate so gemacht und da ich bei der Krankenkasse angegeben habe, dass ich vom Erspartem lebe, haben sie den geringsten Betrag angenommen. Für die freiwillige Krankenversicherung habe ich dann 180 Euro gezahlt.

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@Gugu77

Das ist auch vollkommen korrekt, nur wenn man eben die Vogel Strauß Taktik anwendet und keine Kommunikation mit der Kasse sucht, MUSS diese den Höchstbeitrag ansetzen.

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@kevin1905

Ach so... ja, ich habe es damals auch frühzeitig kommuniziert...

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Wer keine Leistungen beansprucht, muss sich NICHT arbeitslos melden.

Allerdings ist man dann auch nicht krankenversichert und die Ausfallzeit für die Rentenversicherung zählt ebenfalls nicht.

Meldet man sich später doch arbeitslos, wird man wegen "Meldeversäumnis" gesperrt.

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