Ist es Pflicht das der der Chef 8,50 mindestlohn zahlen muss bei einer Teilzeitstelle?

10 Antworten

Es gibt bei dem Mindestlohn einige wenige Ausnahmen. Die kannst du ergoogeln und schauen, ob das für dich zutreffend ist.

Persönlich bin ich natürlich dagegen, Stundenlöhne unter 8,50 € / h zu bezahlen, allerdingssprichst du selbst von "sehr, sehr leichter Arbeit". Also auch sehr, sehr leicht verdientes Geld.

Das Amt darf (denke ich mir mal) einen Stundenlohn von unter 8,50 € nicht aktzeptieren. Man könnte da aber was mit den Stunden machen, also einfach länger dableiben, als bezahlt wird. Und 8,50 € werden auf der Abrechnung vermerkt.

Ich möchte dich und deinen Chef um Gottes willen nicht zum Betrug auffordern, aber manche Arbeiten sind eben so leicht, dass 8,50 € einfach nicht bezahlt werden können.

Natürlich ist er verpflichtet dir 8,50€ die Stunde zu zahlen. Manche ausländische Mitbürger wollen dies aber nicht zahlen und versuchen es mit der 5€-Tour. Begründen tun sie dies mit: Ja ich muss ja die Versicherungen zahlen etc.. Habe ich auch schon erlebt. Lass dich bitte nicht verunsichern! In Deutschland zählt der eh schon niedrige Mindestlohn von 8,50€. Auch bei Minijobs!

http://www.dgb.de/themen/++co++c4bed4b2-7b3e-11e4-8571-52540023ef1a

Zitat:

Eine der Ausnahmen vom gesetzlichen
Mindestlohn gilt tatsächlich für ehemals Langzeitarbeitslose. Sie
bekommen den gesetzlichen Mindestlohn nicht sofort.

Langzeitarbeitslose, die seit mindestens einem Jahr (!) bei der Bundesagentur für Arbeit oder einem Jobcenter arbeitslos gemeldet sind, haben erst sechs Monate, nachdem sie eine neue Arbeit aufgenommen haben, das Recht auf den gesetzlichen Mindestlohn. Tariflich vereinbarte Branchenmindestlöhne gelten jedoch auch sofort auch für Langzeitarbeitslose.

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für die ersten 6 Monate ist bei Langzeitarbeitslosen also eine Unterschreitung des Mindestlohn möglich .. danach müssen aber 8,50 Euro je Stunde gezahlt werden

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