Ist es okay, wenn ich meine Organe ganz sicher niemals spenden werde?

11 Antworten

Wenn Du Dich ausgiebig über das Thema in seriösen Quellen informiert hast, spricht nichts dagegen, Organspende abzulehnen, die Entscheidung ist freiwillig und jederzeit revidierbar.

Ich finde es allerdings schade, denn ein Nierentransplantat hat mir mehr als 23 Jahre ohne Dialyse geschenkt, ohne die großzügige Spende wäre ich jetzt schon fast 30 Jahre an der Dialyse, wenn ich solange durchgehalten hätte...

Das ist deine Entscheidung und völlig OK !

Zumal es ja nicht so ist, dass man deinen Körper nach deinem Tod seziert, um an die Organe zu kommen.

Die Organe von toten Personen sind nämlich nicht mehr brauchbar.

Für die Transplantation braucht man lebendige Organe von noch lebendigen Menschen, die sich vllt. im Sterbeprozess befinden - deren Organe aber noch gut durchblutet und lebendig sind.

Deshalb wurde das sog. Hirntodkonzept entwickelt, dass den Medizinern  erlaubt, sterbenden Menschen Organe zu entnehmen. Ohne das Hirntodkonzept wäre das Mord und die Mediziner würden im Knast landen.

Nicht nur Ich halte von dem Hirntodkonzept nichts - zumal es ca. 30 % Fehldiagnosen gibt.

Ausserdem ist die "Organspende" ein massiver und brutaler Eingriff in den Sterbeprozess, der einen friedlichen und würdevollen Tod unmöglich macht.

Darauf hat der Mensch aber ein Recht !

Mehr Info zu dem Thema findest du auf meinem Profil. LG

natürlich ist das OK und laß dir ja nicht gegenteiliges einreden.

unversehrtheit und totenruhe wird immer mehr untergraben zugunsten einer alles möglich machen wollenden medizin.  :(

organspende ist löblich, aber verweigerer sind keine verbrecher.

Wenn ich tot bin, kann ich mir über Totenruhe und Unversehrtheit keine Gedanken mehr machen.

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@CountDracula

das ist DEINE einstellung und auch gut.

allerdings soll es auch leute geben, die nicht gerne in einer organbank landen wollen und als ganzes beerdigt werden wollen.  :)

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