Ist es okay trotzdem einen neuen Partner zu haben?

15 Antworten

Es ist nichts verwerfliches daran, um jemanden zu trauern. Natürlich kann man deinen Freund genauso verstehen, dass er vielleicht ein wenig eifersüchtig war oder vielleicht das Gefühl hatte nur Ersatz für dich zu sein. Vielleicht einfach mal nochmal darüber reden und ihm sagen, dass deine Trauer nichts daran ändert, dass du ihn auch liebst.

Was ich dir allerdings vorschlagen würde, wäre vielleicht eine andere Lebenseinstellung zu finden, sodass dich diese Trauer nicht so aus dem Leben reißt. Du musst nicht um einen verstorbenen Menschen trauern, denn er geht zurück nach Hause, in die große Energie. Denn Energie geht nicht verloren, sie existiert nur in einer anderen Form weiter. Das ist kein Grund zur Traurigkeit. Die Person die du geliebt hast ist nicht weg, sie ist immer noch ein Teil des Universums nur in einer anderen Form. Wie ein Glas Wasser, das in einen Ozean gegossen wird. Das Wasser ist dadurch nicht weg.

Sollte dir das trotzdem nicht viel bringen, schlage ich vor auch vielleicht mal ein Gespräch mit einem Psychiater in Erwägung zu ziehen, gerade auch wegen der Selbstmordgedanken.

Deine verstorbene Verlobte wird immer einen Platz in Deinem Herzen haben, und mit Deiner Tochter hast Du einen Teil von ihr jeden Tag bei Dir. Daß es immer wieder Situationen gibt, in denen Du sie trotzdem vermisst und trauerst, ist nachvollziehbar.

Deinen jetzigen Freund verstört das. Er hat den Eindruck Dir nicht zu genügen, aber anstatt seine Angst, Dich zu verlieren, zuzugeben, reagiert er wütend. Es ist wichtig, daß Du ihm sagst, daß er nicht gegen einen Geist kämpfen muss.

Vielleicht helfen Dir auch einige Stunden Psychotherapie, um den Verlust Deiner Verlobten zu bewältigen, schließlich hast Du sie auf traumatische Weise, durch einen Unfall, verloren.

Alles Gute für Euch,

Giwalato

Es ist wichtig, daß Du ihm sagst, daß er nicht gegen einen Geist kämpfen muss.

Genau das muss er aber doch.

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Ich finde es ist völlig o.k eine(n) neue(n) echte(n) Partner(in) zu finden - zu haben.

Nicht ganz "in Ordnung" ist es mit jemanden zusammen zu sein den man nicht so sehr liebt.

Solange man immer noch an der alten Beziehung hinterher trauert sollte man so fair sein und vorerst Single bleiben.

Irgendwann wirst Du jemanden finden der die alte Beziehung "in den Schatten stellt...."

Erst dann kannst Du/man glücklich werden .

Was ich so gar nicht verstehe ist der "Geschlechter-wechsel" von Frau zu Mann (?) Soll das Bisexualität ausdrücken ?

Suizidgedanken, ab wann sind es welche?

Ab wann sind Suizidgedanken suizidgedanken, in dem Sinne das man es ernst meint.

Ich persönlich denke viel über das Leben, dem Tod, und das was danach kommt sehr oft nach. Hängen tu ich am Leben eigentlich nicht. Und in letzter Zeit habe ich die Gedanken (aus dem nichts) wie befreiend es doch wäre, wenn ich mir ein Messer nehmen würde und es mir in die Pulsader stechen würde. Oder in der Schule, das gleiche ohne Grund mit einer Schere. Warum nehm ich sie nicht einfach und tu das?

ich versuche das zu ignorieren und denke mir nur, ich hör ja eh zu viel Traurige Musik, da kommt das her.

Überreagiere ich?

Ps: ich weiß, an sich ist Gutefrage kein gutes Forum für Mental Health aber es ist der einfachste und schnellste weg an Antworten zu kommen. Danke

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Wie kommt man aus dem ganzen Sumpf wieder heraus?

Hallo der Text soll jetzt nicht irgendwie deprimierend oder frustrierend werden, aber irgendwie komme ich im Moment nicht mit meinem Leben zurecht.

Kennt ihr das, dass euch irgendwer jeden Tag aufs Neue eine metaphorische Grätsche verpasst und euch umhauen will? Im Moment ist das bei mir so. Immer wenn ich denke, dass es eeeeeendlich besser wird nach Ewigkeiten, kommt schon wieder die nächste Sache.

Erst stirbt die eine Großtante, dann baue ich mehr Kontakt zu einer anderen Großtante auf, dann stirbt diese Großtante. Dann habe ich mich endlich wieder eingekriegt, da stirbt mein Hund - ohne irgendwelche Anzeichen dafür gehabt zu haben. Er war sogar gerade noch in tierärztlicher Behandlung wegen einer Lapalie und -zack- kippt er um und ich konnte mich nicht einmal von ihm verabschieden, weil ich gerade bei meiner Großmutter gewesen bin.

Inzwischen habe ich zwar einen neuen Hund, aber bei ihm denke ich immer nur, dass es so unendlich schnell gehen kann, dass er auch irgendwann umkippt und weg ist.

Außerdem habe ich eine 95 jährige Großmutter (die letzte aus der Generation, die mir noch geblieben ist), bei der ich nun auch ständig denke, dass es bald vorbei ist, weil sie sogar selber schon davon redet.

Ich bin in meinem ganzen Leben noch nie mit dem Thema "Tod" klar gekommen und sehe jetzt bei jedem in meinem Umkreis nur noch die potentielle Todesursache. Noch dazu versetzt es mich in Panik, dass ich ein halbes Jahr vor dem Tod meines Hundes genau davon geträumt habe. Nun will ich manchmal gar nicht mehr einschlafen, weil ich so etwas nicht schon wieder "vorrausträumen" möchte.

Und, ich weiß nicht ob diese Angst der Auslöser dafür ist oder nicht, aber irgendwie habe ich im Moment das Gefühl, dass mein Leben immer weiter abstürtzt. Meine Klausuren an der Uni habe ich letztes Semester alle (bis auf eine) verhauen und bin nun leider dazu verpflichtet sie dieses Semester nachzuschreiben. Ich sitze zwar den ganzen Tag vor meinen Unterlagen, kann mich aber nicht aufs Lernen konzentrieren und sehe nun schon meine Noten aus diesem Semester vor mir.

Habt ihr Tipps, wie man aus so einem Loch wieder heraus kommt? Oder dass man es wenigstens schafft mit dem Tod umzugehen?

Mein Hund ist jetzt fast 2 Monate tot und trotzdem vergeht kein Tag, an dem ich nicht an ihn denke und losheulen könnte.

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