Ist es ok, dass mein Partner die Wohnung einrichtet, wie sie vorher mit der Ex war?

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Ich bin ja im Grunde dafür, dass Menschen, die zusammenziehen, aber schon eine eigene Wohnung haben bzw. hatten, nicht zu einem der Partner ziehen, sondern zusammen in eine neue Wohnung.

Das ist die opitmale Lösung. Leider gibt der Wohnungsmarkt das häufig nicht her.

In deinem Fall, kann das ja gut sein, dass er die Möbel mochte oder das er ein Gewohnheitsmensch ist, davon gibt es mehr als man denkt, der halt einfach wieder das Gewohnte hineinstellt.

Wenn das deinem Geschmack auch gefällt, wäre das okay.

Wenn dir das nicht gefällt oder es einen klaren Bezug auf die frühere Beziehung gibt, dann ist das nicht okay und ich würde ein klares Wort zwischen euch vorschlagen.

Alles Gute!

  • Wenn ihr beide einvernehmlich darüber nachdenkt, zusammenzuziehen und er das auch wirklich will, dann wäre es natürlich, angemessen und empfehlenswert, GEMEINSAM neue Einrichtungsgegenstände auszusuchen.
  • Schließlich wollen sich ja beide wohlfühlen und eigentlich gefällt es frisch verliebten Paaren doch auch, sich dadurch zu zeigen, dass man sich was Gemeinsames aufbauen möchte.
  • Ob ein Objekt nun zufällig dem von früher entspricht, finde ich weniger wichtig. Entscheidend ist eigentlich der Wille, etwas zusammen auszusuchen und "zusammen ein Nest zu bauen" oder umgekehrt, wie er es scheinbar will, zu betonen, dass man alleine entscheidet und es seine Wohnung ist.
  • Vielleicht unabsichtlich, vielleicht auch bewusst, verpasst er hier eine Chance, eure Partnerschaft voranzubringen und einen Wohlfühlmoment auch für dich in seiner Wohnung zu schaffen.
  • Ich bin aber generell sowieso skeptisch, ob Zusammenziehen in die Wohnung des anderen wirklich partnerschaftsfördernd ist. Wesentlich mehr auf Augenhöhe ist es, sich zusammen eine neue Wohnung zu suchen. Manchmal ist da natürlich aus diversen Gründen nicht möglich oder wesentlich umständlicher oder teurer.
  • Ratschlag: Kläre mal mit ihm, ob er wirklich gerne zusammenziehen möchte oder eigentlich lieber nicht. Vielleicht liegt da schon der Hase im Pfeffer. Falls er wirklich dich in seiner Wohnung haben möchte, dann sag ihm mal ganz klar und unmissverständlich, dass dann auch dazugehören würde, sich Einrichtung und Accessoires gemeinsam auszusuchen.

Hallo!

Das ist eine Frage der Optik. Auf der einen Seite ist es wohl sein Geld, mit der er seine eigene Wohnung einrichtet und gestaltet - da kannst du ihm kaum reinreden, weil er mit seiner Kohle machen darf, was er für richtig hält und was ihm zusagt. Auf der anderen Seite kann der Eindruck aufkommen, dass er von ihr nicht weg kommt.

Redet das untereinander aus ------> vielleicht kauft er die Möbel nicht erneut, weil er Erinnerungen an die Ex konservieren will damit, sondern weil sie sich bewährt haben und weil sie praktisch sind, weil sie seinen Ansprüchen genügen, er damit Geld spart, was auch immer.. ganz ganz sicher gibt's dafür eine stichhaltige Erklärung die einiges bereinigt.

Ich habe auch nach dem Tod meines Opas seine Möbel echt 1:1 behalten, weil es sehr hochwertige Dinge sind, die noch brauchbar sind, praktisch sind und ich es nicht eingesehen habe, gute Sachen wegzuschmeißen und 'nen Haufen Geld für qualitativ gleichwertige eigene Möbel auszugeben. Manche machen sich drüber lustig oder finden es makaber, dass ich die Möbel vom Opa weiter benutze, aber ich habe da kein Problem mit & definiere mich nicht über eine coole Wohnung mit neuen teuren Möbeln. Auch mein Schreibtisch daheim ist von 1982 und gehörte früher meinem Großonkel ... und? Reicht aus und ist robust gebaut.

Also: Redet drüber, wie man das unter Erwachsenen machen sollte -----> ihr kommt sicher auf einen Nenner!

Allerdings solltest du so mit ihm reden, dass er sich nicht in die Ecke gedrängt fühlt und auch nicht der Verdacht in ihm aufkeimen könnte, dass du mit ihm schimpfst oder ihm vorwirfst, er würde mit seiner Ex noch nicht abgeschlossen haben oder dich in seine Privatsache einmischen würdest -----> ich bin der Meinung, dass man das gütlich bereden kann. Denn wenn man sich vorverurteilt und irgendwie düpiert fühlt, sagt man oft Dinge, die man sich sonst nicht zu sagen wagt & löst dadurch noch weitere Missverständnisse aus.

Woher ich das weiß:
eigene Erfahrung
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Um Gottes Willen, er soll ja nicht alte Möbel rauswerfen nur weil mir das nicht passt. Das ist was völlig anderes. Ich finde es seltsam, dass man sich den gleichen Teppich, Kerzenleuchter etc (also "Kleinkram" von Ikea) kauft, der vorher dort stand. Da finde ich ist nochmal ein unterschied, denn da gibt es ja genug Auswahl.. Auch günstig etc.

Das mit dem "er kann machen was er will" finde ich schwierig, da ich ja bald auch dort wohnen werde.. Dann kann ich ja nicht auch einfach machen was ich will, sondern muss es irgendwie absprechen.

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