Ist es normal seinen Körper als negativen fremden Gegenstand zu verstehen?

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7 Antworten

In der spirituellen Sichtweise bist du eine Seele und hast ein Ego.

Die Seele hat auch einen Verstand, der heißt aber Geist oder Spirit.
Der Körper hat das, was wir unter Verstand oder Mind verstehen.

Menschen unterscheiden sich darin, womit sie sich identifizieren.
80 % der Menschen empfinden ihr Ich als Körper mit Verstand.
Wenige empfinden sich als Geistiges Wesen, das vorübergehend einen Körper hat.

Deshalb sagen einige, sie seien ein Körper und haben eine Seele.
Ander sagen, sie seinen eine Seele und haben einen Körper.

Du bist frei, zu entscheiden, welche Variante dir angenehmer ist.

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"Normal" gibt es nicht. ;)

Aber wenn es dich belastet, ist das sicher kein Zustand, den du einfach hinnehmen kannst.

Jedoch gibt es zahlreiche Gründe, so zu empfinden: Je nach Erziehung empfinden viele Menschen ihre natürlichen Triebe als störend, schämen sich dafür und möchten sie loswerden. Es kommt nicht selten vor, dass Menschen ihre Triebe oder körperlichen Bedürfnisse als unangenehm empfinden - die unterschiedlichen und oft entgegengesetzten Wünsche von Körper und Verstand beschäftigen die Menschheit von Beginn an!

Mönche leben in Abstinenz, da sie ihren Verstand und Glauben von ihren körperlichen Bedürfnissen unabhängig machen möchten. Es gibt den cartesischen Dualismus, der Leib und Seele als zweierlei begreift. Freud hat den Menschen in 3 "Ichs" eingeteilt, die oft im Konflikt zueinander stehen: das Es, also die körperlichen Wünsche und Triebe, das Über-Ich, also die Moral und der Verstand und schließlich das Ich, das ständig damit beschäftigt ist, zwischen beiden zu vermitteln.

Ich denke also nicht, dass du krank bist. Eine solche Krise ist nur menschlich und man muss lernen mit dem eigenen Konflikt zwischen "Leib und Geist" umzugehen und zu vermitteln, um beiden gerecht zu werden.

Allerdibgs kann es auch sein, dass du vielleicht eine Depression hast und dich von deinem Körper "abspaltest", entfremdest. Dann kommt dir dein Körper vielleicht wie eine lästige leere Hülle vor, dessen Bedürfnisse für dich unverständlich und verabscheuenswert erscheinen, das weiß ich natürlich nicht. Solche Depersonalisationsphänomene treten durchaus bei Depressionen auf und das ist ein Schutzmechanismus der Psyche. Man schaut sich selbst quasi nur beim Leben zu, ohne sich seinem Körper zugehörig zu fühlen.

So wie du es beschreibst klingt das für mich eher nach ersterem. Dabei ist es vollkommen egal, dass vielleicht einige andere Menschen ähnlich empfinden- wenn es dir unangenehm ist, ist es völlig legitim, zum Arzt zu gehen oder anderweitig Hilfe zu suchen. Es könnte schließlich auch eine körperliche oder eben krankhafte psychische Ursache dafür geben. 

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Kommentar von putzthiernur96
05.08.2017, 19:39

Das zweitletzte passt recht gut finde ich. Also ich fühl mich supiii bin mit dem was ich hab zufrieden. Allerdings bin ich natürlich davon abhängig mein Leben zu leben und vor allem Geld zu verdienen. Andere wollen mich selbstverständlich auch anders haben. Also das Leben als "existent" zu führen finde ich gar nicht schlecht. ;) Allerdings hat der Körper genug Macht um mich in die andere Richtung mal zu zwingen, aufgrund der "Triebe". Was mich eher stört.

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Der Körper ist nicht das wahre ICH, sondern "nur" eine sterbliche Hülle. 

Welchem wir als "hintergründiges" reales SEELEN-Selbst (vorübergehend) innewohnen, bis es zu einer neuen Reinkarnation (Wiedergeburt) kommt.

Der Kopf des Körpers schützt das Gehirn, die darin enthaltenen "Andockstellen" (Epihypse und Hypothalamus) zur unsterblichen Essenz der Seele.

Den Körper als fremdartig zu bezeichnen finde ich nicht so passend.

Der Körper ist ein vielfältig einsetzbares Werkzeug, welcher uns ein relativ freies Re(agieren) innerhalb der "raum-zeitlichen" Existenz ermöglicht. 

Auch wenn die dualitäre Existenz nicht "wirklich" real ist und im Ganzen nur" eine reine Bewusstseins-Illusion darstellt (dies zu "höherem" Zweck !).

Alles Liebe !

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Auch wenn man krank ist darf man nicht alles. Spätestens wenn andere geschädigt werden oder du deren Eigentum schädigst, überschreitest du deutlich alle Grenzen.

Spätestens dann solltest du in stationäre Behandlung.

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Kommentar von putzthiernur96
05.08.2017, 18:31

Hab nie gesagt das ein (psychisch) Kranker alles darf. Ö.Ö

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Die einfache Antwort darauf ist wohl NEIN. Zumindest ist es kein Zustand der einen Menschen dauerhaft glücklich macht.

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Kommentar von putzthiernur96
05.08.2017, 18:33

Erste helfende Antwort, danke. :P

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Sorry aber ich glaube du kannst dir vorstellen dass es das nicht ist, wenn du schon mit Ärztin Probleme bekommst ...

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Kommentar von putzthiernur96
05.08.2017, 18:30

Naja, nicht alles an einem Kranken ist krank(unnormal). Man versucht dann erst recht den unterschied zu finden.

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Eine kuriose Frage und nicht einfach zu verstehen.

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