Ist es normal keine Lust auf Arbeit zu haben?

15 Antworten

In diesem System ist das meist wohl schon normal - da es meist unfair abläuft und manche Arbeit noch nicht einmal wirklich einem allgemein guten Zweck dienlich ist...

Wären wir nicht im Kapitalismus und hätten wir stattdessen bereits eine Gemeinwohl-Ökonomie, bei der sich dann hoffentlich alles lohnt was ethisch gut ist und alles von Nachteil ist was böse ist, dann könnte sich das ändern... alle Unternehmen könnten sich global gute Ziele setzen und diese verfolgen... dadurch würde sich dann die Gesamtsituation für alle Menschen täglich  nach und nach verbessern... und wenn das so weiter geht und sich ausbreitet könnte es eines Tages sogar zu Weltfrieden führen.. wenn es gut läuft... 

Der Kapitalismus hat - wenn er so fortgesetzt wird - jedenfalls kaum eine Chance in eine allgemein gute Zukunft zu führen. Wie soll das gehen? Wohin soll es langfristig führen?

Nein, es ist weder eine weiterführende Schule noch ein Studium nötig, um beruflich vorwärts zu kommen und "gutes Geld" zu verdienen ... allerdings muss man sich ständig fortbilden und an sich arbeiten!

Ich lebe in Hamburg und kenne so einige Handwerksmeister. Alle von denen haben entweder "nur" einen Hauptschulabschluss, einige wenige einen mittleren Schulabschluss. Aber jeder von ihnen hat sich ständig fortgebildet incl. dem Meister. Heute ist jeder von ihnen wirtschaftlich sehr erfolgreich, können sich hübsche Häuser und nette Urlaubsreisen mit Familien beispielsweise nach St. Moritz oder Südfrankreich leisten.

Das alles schafft man aber nicht durch Jaulen oder Jammern! Es ist verdammt anstrengend, langwierig, steinig, dornig und mühsam ... und ganz bestimmt nicht einfach!

Hallo,

wenn du arbeitest, erfüllst du eine Funktion in der Gesellschaft. Du bist nützlich, auch wenn du "nur" den Boden putzt!

Man kann nicht mit sich selbst zufrieden sein, wenn man seine Arbeit nur so schnell wie möglich hinter siich bringen will. Jede Arbeit kann Zufriedenheit erzeugen, wenn man sie richtig macht!

Es gibt auch viele Studenten, die "jobben" müssen und schlecht bezahlte Arbeiten annehmen müssen.

Neulich war vor einigen Wochen einen Bericht über einen jungen Vater, er war Kurier (Fahrrad), seine Frau hat studiert. Mit ihrem Kinde haben sie in München eine 40 qm Wohnung bewohnt...

Der junge Vater hat berichtet, daß ihm die Arbeit spaß macht, da er wußte, daß er damit zum Unterhalt der Familie beiträgt.

Hast du Ziele? Wenn nicht, setz dir welche!!!

Dann wird die Welt für dich anders aussehen!

Wenn du nur müde bist und null bock hast,dann laß dich gesundheitlich abchecken, dahinter kann eine Anämie, ein Mangel an B und D Vitaminen, oder eine Schilddrüsenerkrankung stecken.

Organisiere dein Leben neu, renoviere dein Zimmer, geh spazieren, usw...

Alles Gute, Emmy

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Warum soll ich für einen Hungerlohn arbeiten gehen? Da ist Altersarmut vorprogrammiert.

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@Soros63

Tja, wenn du keine Notwendigkeit siehst, dann begnüge dich weiterhin mit deinem "Hungerlohn"...!!!!

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Besteht das Leben nur aus Arbeit?

Es scheint so, dass, dass Leben auch noch im Jahre 2018 vor allem aus Arbeit besteht. Das fängt schon in der Schule an, wo man sozusagen vorbereitet wird auf das Berufsleben, vor allem in den weiterführenden Schulen. Dann macht man entweder eine Ausbildung, oder ein Studium, oder geht direkt arbeiten. In vielen Ländern arbeitet man auch heute noch länger als 8 Stunden pro Tag. Viele Jobs oder Berufe sind schlecht bezahlt, sodass man trotz viel Arbeit kaum über die Runden kommt. Wenn man grosses Glück hat, wird man vielleicht mal reich. Aber die meisten bleiben arm. In den meisten Länder kann man das mit einer Rente vergessen, und arbeitet bis man stirbt. In anderen Ländern gibt es eine Rente, die aber oft unzureichend ist. Und die meisten Menschen mögen ihre Jobs nicht mal wirklich. Kann es sein, dass wir uns nicht weiterentwickelt haben? Wir haben all diese Technologie, trotzdem müssen wir mehr als je zuvor schuften? Und das für einen niedrigeren Lohn als je zuvor? Reiche werden immer Reicher, Arme bleiben Arm. Ist es da nicht normal, dass es immer mehr psychisch Kranke gibt? In Ultrakapitalistischen Ländern ist die Suizidrate ja am höchsten. Kapitalismus verspricht Freiheit, Wohlstand und Erfolg für die breite Masse, aber warum nimmt Armut in vielen Länder zu? Oder bleibt gleich? Warum besteht das Leben vor allem aus Arbeit? Wenn Kapitalismus so effektiv ist, warum werden die Arbeitsstunden pro Woche nicht niedriger, trotz Automatisierung? Trotz modernster Technologie? Kann es sein, dass Kapitalismus für die Breite Masse nicht funktioniert?

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