Ist es normal immer wieder daran zu denken wie man am einfachsten sterben kann oder was nach dem Tod passiert?

12 Antworten

Hallo GirlwithTears,

es ist zwar nicht unnormal, wenn man von Zeit zu Zeit auch mal über den Tod nachdenkt. Wird man jedoch von immer wiederkehrenden Suizidgedanken geplagt, dann könnte eine ernste seelische Erkrankung dahinterstehen, die unbedingt ärztlich behandelt werden müsste.

Der zweite Teil Deiner Frage beschäftigt viele Menschen, unabhängig von ihrer seelischen Verfassung. Ja, kann man denn die Frage, was nach dem Tod passiert, überhaupt beantworten? Ja, das kann man und zwar dadurch, dass man Gottes geschriebene Wort, die Bibel, hinzuzieht. In ihr hat Gott für uns aufschreiben lassen, was nach dem Tod tatsächlich geschieht.

Sie erklärt, dass der Tod nicht der Übergang zu einem anderen Leben ist, sondern ein Zustand der Nichtexistenz. So kann man darin z.B. folgendes lesen: "Denn die Lebenden sind sich bewusst, dass sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewusst... Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheọl, dem Ort, wohin du gehst" (Prediger 9:5,10). Der Begriff "Scheol" (aus dem Hebräischen), der hier erscheint, bedeutet nichts weiter als das Grab der Menschheit.

Nach dieser Erklärung ist also der Tod ein Zustand völliger Bewusstlosigkeit, wie gesagt, ein Zustand der Nichtexistenz. Das bedeutet allerdings nicht, dass jemand, der verstorben ist, keine Hoffnung auf eine Wiederkehr zum Leben hätte. Gott kann sich an alle Menschen erinnern, die jemals gelebt haben und sie wieder zum Leben bringen. Die Bibel spricht von einer Auferstehung der Toten.

Jesus Christus verglich deswegen den Tod mit einem Schlaf, aus dem es durch die Auferstehung ein Erwachen gibt. Die Bibel beschreibt diese Auferstehung als ein in der Zukunft liegendes Ereignis, für das Gott einen Zeitpunkt festgelegt hat. Jesus sagte einmal zu seinen Jüngern: "Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören  und herauskommen werden" (Johannes 5:29,29). Ja, es wird einen "Tag der Auferstehung" geben!

Wo werden denn dann die Auferstandenen leben, könnte man fragen? Auch hierzu möchte ich noch einmal die Bibel sprechen lassen: "Und das Meer gab die Toten heraus, die darin waren, und der Tod und der Hạdes gaben die Toten heraus, die darin waren, und sie wurden als einzelne gerichtet gemäß ihren Taten" (Offenbarung 20:13). Das hier erwähnte Meer und der Hades (Grab) sind Orte hier auf der Erde, die die Toten freigeben. Für die allermeisten gibt es nach der Auferstehung daher ein Leben hier auf der Erde, wie es beispielsweise in den Psalmen zu lesen ist: "Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, Und sie werden immerdar darauf wohnen" (Psalm 37:29). Zu den hier erwähnten "Gerechten" gehören auch die Personen, die zwar in ihrem früheren Leben schlecht gehandelt, sich aber nach ihrer Auferstehung um richtiges Handeln gemäß den Richtlinien Gottes bemüht haben.

Das Leben, das die Auferstandenen dann erwartet, ist jedoch nicht das gleiche, das sie in ihrem früheren Leben gekannt haben, ein Leben in Leid und Mühsal. Gott wird dafür sorgen, dass dann ein Leben in dauerhaftem Frieden und Glück hier auf Erden möglich ist, genau so, wie es im letzten Buch der Bibel, in der Offenbarung, beschrieben wird: "Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: „Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen.“ (Offenbarung 21:3,4). Sind das nicht sehr hoffnungsvolle Aussichten? Ich denke schon und ich freue mich schon auf die besagte Zeit. Vor allem wird durch die Hoffnung, die die Bibel vermittelt, dem Tod der Schreck genommen, den er leider auf die Menschen bis heute ausübt.

LG Philipp

Was nach dem Tod passiert, mag ja irgendwie noch normal sein, denn immerhin ist es das, was manche Menschen vielleicht erst zu einem religiösen Glauben bringt.

Aber immer wieder darüber nachzudenken, wie man am einfachsten sterben kann, kann ein Anzeichen für eine unterbewusste, verdrängte oder beginnende Depression sein - es kann sein, aber es muss nicht sein. 

Wenn allein die Furcht Dich daran hindert, den entsprechenden Gedanken zu folgen, solltest Du daran arbeiten, mehr Gründe zu finden, diesen Gedanken nicht zu folgen, denn wenn Depressionen irgendwann immer stärker werden, kann es sein, dass die Furcht irgendwann keine ausreichende Barriere mehr darstellt.

Ja, die meisten Menschen denken daran, gerade wenn es nicht gut laeuft.

Wenn es gut ausschaut, dann moechte man die Welt umarmen. Ein ewiges auf und ab, auch Dualitaet genannt.

Aber da die Langewile und der Stumpfsinn bei den meisten die erste Geige spielt, da wollen viele nicht mehr hier sein, das ganze Generve und Getue um nichts, nur weil sie jemand sein wollen usw. Der taegliche Wahnsinn.

Aus Angst, die taegliche Angst nicht aushalten zu koennen, lenken sich viele ab mit TV, Internet, Sport und allerlei Fuellaktivitaeten, nur um nicht an die Ausweglosigkeit denken zu muessen.

Einfach gesagt, leben die meisten Menschen ihr Leben in stiller Verzweiflung, aber sie reden nicht drueber, sondern tun, als ob alles klar waere, keine Probleme, alles Paletti.

Nach dem Tod ist wie vor dem Tod. Der Koerper ist kaputt, dein Bewusstsein muss nun den Koerper verlassen und geht in den Himmel um sich auszuruhen, vielleicht ein paar Jahre, dann willst du wieder mitspielen und stuerzt dich ins naechste Leben, wie wir alle immer wieder.

Du kannst dich bloss im Moment nicht daran erinnern, weil du vor deiner Geburt diese Amnaesie bekommen hast, damit du nicht weisst, wer du bist und wo du herkommst.

Also es gibt keinen Tod oder Ende fuer uns, deswegen ist Selbstmord nicht noetig oder angebracht, denn du musst dann wieder eine Ehrenrunde drehen.

Geht zwar, aber wieder ein Leben verschwendet um zu wachsen. Alles Gute!

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