Ist es normal, dass Sternzeichen oft mit deinen Charaktereinstellungen übereinpassen?

15 Antworten

Es stimmt überein .... weil man sich vorstellt "so muss derjenige sein" und dann bemerkt man an dieser Person eben genau diese Details.

Es stimmt überein... weil es so dermaßen allgemein gehalten ist das sich fast jeder darin wiederfinden kann.

Was macht denn jemand der genau im Übergang von einem Sternzeichen zum anderen Sternzeichen geboren wurde? Und "eigentlich" weit vor oder ein Stück nach dem ursprünglich errechneten Geburtstermin zur Welt kam?

Beispielsweise ein Frühchen, das 2 Monate vor dem eigentlichen Geburtstermin geholt wurde wegen Komplikationen. Soll etwa der Geburtstermin über die Persönlichkeit entscheiden? Was, wenn es keine Komplikationen gegeben hätte, dann hätte dieser Mensch also - laut Sternzeichen - einen völlig anderen Charakter? Es ist doch weiterhin die gleiche Person. Die gleiche Person die sich aufgrund der Erfahrungen im Leben entwickelt und entsprechend dieser ihren Charakter entwickelt.

Hi.

Im Prinzip sind die Horoskope ne self fulfilling prophecy. Du findest schon irgend nen Treffer, weil das so schwammig formuliert ist. Und ganz zur Not haben die Wahrsager ja noch die Ausrede, dass die Sterne nur leiten, nicht determinieren.

Beispiel von mir: ich bin Jungfrau. Damit ordnungsliebend. Stimmt eigentlich nicht, bin gar kein Ordnungsfanatiker. Räume auch viel zu selten auf. Da ich aber auf Arbeit streng methodisch bin (für Effizienz und Qualitätsmanagement) könnte man jetzt sagen, dass ich da halt der ordnungsliebende Typ bin. Und die Sterne mal wieder recht hatten. Natürlich nicht in der Konstellation wie zu meiner Geburt, sondern in der über Babylon vor x-tausend Jahren. Aber Wahrsager würden jetzt wohl sagen, dass die typische Jungfrau den Zynismuspanzer ggü nem so sensiblen Thema hochgefahren hat ;)

Wieso in der Konstellation über Babylon?

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@MarioGiovanni

Weil damals die astroLOGISCHEN Tierkreis-Sternzeichen mit den astroNOMISCHEN übeeinstimmten.

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@ulrich1919

Die astronomischen Tierkreis-Sternbilder bestehen aus willkürlich zusammengesetzten Sternen, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben und oft Hunderte von Lichtjahren auseinander liegen. Ihr Zusammenhang ist ein Produkt der menschlichen Phantasie.

Allerdings wurden die Sternbilder im alten Babylon zunächst als Anzeiger der JAHRESZEITEN betrachtet. Deswegen haben ihre Namen auch oft Bezug zu jahreszeitlichen Themen. Bereits in der Antike merkte man dann, dass sich die Sterne im Verhältnis im Jahreskreis verschieben, ganz langsam um einen Grad in 72 Jahren. Somit war nun klar, dass die Jahreszeiten nichts mit den Sternen zu tun haben.

So gesehen stimmten die Sternbilder thematisch noch nie mit den Tierkreiszeichen überein. Es wurden lediglich jahreszeitliche Themen auf Sternbilder projiziert.

Weil das jedoch Kokolores ist, wurde schon in der Antike der astrologische Tierkreis entwickelt, der sich gar nicht mehr an den Sternbildern orientiert, sondern an den wichtigen Eckpunkten im Jahreskreis: 0° Steinbock ist immer zur Wintersonnwende, 0° Widder immer zur Frühlingstagundnachtgleiche, 0° Krebs immer zu Sommersonnwende und 0° Waage immer zur Herbsttagundnachtgleiche.

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Ich finde es beeindruckend, dass einige Zuordnungen zu den „Sternzeichen“, die genau genommen Tierkreiszeichen heißen, statistisch nachweisbar zutreffen. Selbst wenn hier betont werden muss, dass die Abweichungen vom Mittelmaß nur im geringen Prozentbereich vorliegen. Das ist nicht viel und doch viel. Denn es zeigt die besondere Note eines jeden Zeichens. Kritiker behaupten allerdings, passende Eigenschaften wären einzig dem Barnum-Effekt zuzuschreiben.

Ich habe ja auch mal an den Barnum-Effekt geglaubt. Als skeptisch denkender Mensch habe ich dann gedacht: Okay, wenn die Beschreibungen auf alle zutreffen, dann suche ich mir für mich einfach das Tierkreiszeichen aus, das mir am besten gefällt. Umso deutlicher merkte ich, wie sehr ich mein eigenes Tierkreiszeichen bin.

Im Horoskop gilt das aber noch mehr Faktoren als das "Sternzeichen": Die Konstellationen des Mondes und der Planeten sind hier wichtig. Ebenso die Mondphase, die Tageszeit und das Zeichen, das gerade aufgeht.

Woher ich das weiß:Beruf – Langjährige Berufserfahrung als Astrologin des DAV

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