Ist es normal, dass man nie froh ist und sich für nichts interessiert?

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4 Antworten

Nein, für immer unglücklich sein wirst du wahrscheinlich nicht sein. Ich lebe auch seit 5 Jahren mit Depressionen und jeder hat da seine Tiefs,wo einen einfach gar nichts interessiert und man denkt glücklich wird man nie.

Das wichtigste ist eine Langzeit Therapie und vor allem ein Gesprächspartner im privatem Umfeld. Dass du lernst über deine Gefühle zu sprechen anstatt alles in dich reinzufressen.

Es kommen immer bessere Zeiten und manchmal muss man dafür kämpfen,was umso schwerer ist.

Vielleicht helfen auch antidepressiva,auch wenn das natürlich keine Lösung für immer ist.

Ich hab selbst schon viel scheiße durch. suizidgedanken.ritzen. esstörung. Klinik Aufenthalte. Und natürlich geht's mir nicht immer super toll. Aber es geht bergauf. Das hätte ich nie ohne Freunde,Familie und ärztliche Hilfe geschafft.

Wie gesagt es gibt Phasen wo man kein Licht am Himmel sieht. Und man im besten Fall überhaupt nichts spürt.aber das geht vorbei. Man muss stark bleiben so schwer es auch ist. Finde IRGENDWAS das dich motiviert egal wie klein es auch ist.

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Sehr gute Frage, die ich mir auch stelle und hey es tut mir leid, dass du da durch musst, dir so eine Frage zu stellen, denn wie ich das erlebe, ist das einfach keine schöne Erfahrung. 

Ich bin da schon 8 Jahre mindestens drin, bestimmt länger. Bei mir hat das angefangen, als mir in der Pubertät klar wurde, in welchen familiären Verhältnissen ich lebe und frühkindliche Prägungen. Noch bekomme ich ständig eins auf den Deckel, weil ich da raus will und versuche und dann doch wieder zurückfalle... und wieder nach innen gehen soll um das Problem was jetzt wieder hochkommt anzuschauen...  Ich fühle mich also immer wieder von der Vergangenheit eingeholt...  Aber ich glaube daran dass ich sie irgndwann auflösen werde, vllt ist das meine Lebensaufgabe.. vllt auch Deine..

Ich kann auf jeden Fall sagen, dass ich mir andere Umstände Wünsche und wirklich vieles versucht habe, freunde zu finden, Arbeit zu finden, meine Berufung zu finden, offen und herzlich zu sein, zu hinterfragen, Selbstliebe usw...     Aber ich bin an einem Punkt angekommen, wo ich nicht mehr weitersuchen will.. auf dem weg hab ich auch ständig gespiegelt bekommen wies in mir aussihet, zumindest beschreibt das die Spiritualität gerne so und das hat mich extrem mitgenommen! Das hat mir die Lebenslust genommen und ich sage mir mittlerweile lieber, Verzichte und sei für dich, dann passiert dir weniger, auch wenn ich im inneren ein Rebell und freiheitsorientierter Mensch bin... 

Hast du denn gar keine Interessen? das kann ich mir nicht vorstellen... Wir menschen sind doch allein körperlich so gern abhängig von gewissen Dingen die wir konsumieren können.. 

Ich glaube es liegt allgemein am Selbstbild, dass man sich selbst nicht mehr begeistern kann, weil man sich für zu klein hält und die Gedanken auch nichts anderes produzieren können, weil sie zu viel davon gehört haben. Und das Umfeld sie auch nicht fördert.

Ich bin mir sicher für dich gibt es da einen Ausweg, ich bitte das Universum für dich darum, das solltest du auch tun.. Ich wünsch es dir.. Das Leben ist doch an sich so was interessantes =)  Eine MeisterLeistung, sowas aushalten zu müssen und können, in seiner Freiheit und Größe so beraubt zu sein. Eine Schande und ein klares Zeichen für die Gesellschaft !!!! 

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Nein das ist nicht normal. Generell gibt es im Leben immer wieder auf uns abs. Du bist halt grade in einem Tief hatte jeder mal das geht vorbei :-)

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Kommentar von yuppieyuppie
15.08.2016, 17:28

Naja, aber das ist eine Depression und kein normales Tief, das einfach mal wieder verschwindet.

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Nein, suche dir einen Psychotherapeuten und finde Lösungen für deine Probleme :)

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