Ist es normal, dass ich meinen Psychologen nicht alles sagen kann?

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6 Antworten

Das ist ganz normal. Seiner besten Freundin oder seinen Eltern vertraut man ja auch - würde ihnen aber trotzdem nicht alles erzählen.

Die Frage ist, ob du dein Problem eigentlich thematisieren willst, aber dich nicht traust. Oder ob du wirklich nicht drüber reden willst. Wenn du eigentlich drüber reden willst, dich aber nicht traust - dann schreib es auf! Das ist völlig legitim. Manche Psychologen machen das sogar standardmäßig, dass sie ihre Patienten regelmäßig aufschreiben lassen, was sie in der Therapie gern thematisieren wollen. Geschrieben kommt oft mehr zu Tage als beim Versuch drüber zu reden. Und wenn deine Therapeutin dann erst mal weiß, dass es da noch etwas gibt und was es ist, dann wird sie einen Weg finden es sanft für dich zu thematisieren und dich sanft zum Reden bewegen. Und selbst wenn die ganze Sitzung zu dem Thema nur aus Weinen und kaum Reden bestehen würde, wäre das ein Fortschritt. Zumal sie dir dann zeigen könnte, wie produktiv man die Gefühle, die einen zum Weinen bewegen, nutzen kann.

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Kommentar von Misrach
10.03.2014, 16:15

Das mit dem schreiben ist auch so ne sache, ich kann es zwar aufschreiben, sachffe es aber nicht das geschreibene meine psychologen zu zeigen.

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Huhu

Ich denke das ist erstmal normal, ja. Aber wenn du deine Probleme lösen möchtest, solltest du dich da irgendwann überwinden. Ich kann auch noch nicht alles aussprechen, aber ich gebe mir Mühe. Es geht stückchenweise immer besser. Ich denke, man ist es einfach manchmal nicht gewohnt über bestimmte Themen zu reden, weil man es 'immer' verschwiegen hat und das vielleicht auch in seinem Umfeld nicht immer aussprechen 'sollte'. Aber dafür sind Therapeuten da.

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Klar kann sowas sein. Entweder hat man nicht den mut ihm es zu erzählen oder weiß nicht. Aber bleib am Ball versuche mit ihm drüber zu reden wenn du es möchtest. Ein Psychologe versucht dir zu helfen. Dabei ist es auch normal tiefer rein zu gehen. Was ich dir mal raten kann wenn du es nicht schon bist. Gehe zur eine Kinder und Jugendpsychologin.

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Ich denke das ist total normal. Schätze das es sehr schwierige "Geheimnisse" sind, die du da mit dir rumträgst. Vielleicht versuch es doch mal in der Kirche. Klingt jetzt doof undso , aber wenn du in einem beichtstuhl sitzt, mit dem pastor , kannst du über alles reden, ohne das du angst vor seinen reaktionen oder so haben musst. Ich persönlich könnte es nicht , mit einem psychologen reden. Das wäre für mich ein no-go. So gut er mich auch kennen würde, trotzdem ist er fremd.

Du wirst ja ,denke ich ,auch nicht gezwungen. Oder versuch es doch mal, indem du es aufschreibst. Nimm dir ein blatt papier und schreib daraus eine geschichte oder so. Du musst herraus finden wie es dir gut tut. Aber drück es nicht noch mehr in dich rein..

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Kommentar von Tragosso
09.03.2014, 20:02

Und ein Pastor ist nicht fremd? Therapeuten sagen meistens nichts 'bewertendes'.

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Das ist durchaus normal, aber vielleicht wirst Du es ja mal irgendwann schaffen. Ich denke das würde Dir auf jeden Fall weiterhelfen.

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Du hast es ja selbst gesagt: du bist dazu nicht in der Lage. Wenn der Psychologe keinen Weg zu dir findet, wie sollen wir das denn können?

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