Ist es "normal", dass ich die harten Schulsysteme mag bzw diese mir besser gefallen?

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13 Antworten

Ich denke, als Außenstehender romantisiert man bestimmte Systeme, die man nur aus Berichten kennt. In den genannten Schulen bleiben z.B. Schüler zurück, die mit Druck nicht klarkommen. Und wie ist es dort mit Schülern mit Lernschwächen etc.?

Bei dir denke ich, dass du dir im Prinzip Förderung wünschst, also Anerkennung deines Interesses am Stoff und deiner Bemühungen und die Möglichkeit, auf deinem Niveau zu lernen. Wenn du täglich mehrere Stunden lernst, hast du vermutlich den Schulstoff eines Jahres nach ein paar Wochen durchgearbeitet und langweilst dich in der Schule noch mehr. Die Frage ist, ob ein Schulwechsel nicht für dich in Frage käme. Es gibt auch Schulen mit besonderen Förderschwerpunkten und Schulen, auf denen Schüler eher interessiert am Schulstoff sind und disziplinierter lernen, weil sie vorwärts kommen wollen oder weil sie besonders gefördert werden oder weil das Schulklima einfach so ein Verhalten eher begünstigt als das Gegenteil. Das müssen nicht mal Schulen für Hochbegabte sein, es können auch nur Schulen mit besonderen Schwerpunkten sein. Vielleicht gibt es ja die Möglichkeit, an eine Schule zu wechseln, die einen Schwerpunkt in deinem/n Interessensgebiet/en anbietet oder so geführt wird, dass Lernen und Disziplin eher begünstigt werden. Oft haben diese Schulen in der Umgebung einen entsprechenden Ruf. Du müsstest dich mal informieren, welche das in deiner Umgebung sind und ggf. einen Schulwechsel anstreben. 

Alternativen: Suche außerhalb der Schule nach Möglichkeiten, dich selbst zu fördern, entweder in Kursen mit anderen Interessierten oder Erwachsenen oder im Selbststudium. Suche online nach Gleichaltrigen mit der gleichen Haltung in Schülerforen, speziellen Foren (z.B. Chemieforum, Linguistikforum etc.) oder auch Foren über Hochbegabung (selbst wenn du dich da nicht direkt einordnest, sind das doch oft Schüler, die unterfordert werden und sich intensiveren Unterricht wünschen).

Frage deine Lehrer nach anderen Interessierten zwecks Erfahrungsaustausch, oder nach Literaturanregungen. Gehe mal in die Unibibliothek, falls eine in der Nähe ist und stöbere in Fachbüchern und Zeitschriften. 

Wenn du dem Stoff so weit voraus bist, informiere dich über Möglichkeiten eines Klassensprungs oder Auslandsjahrs. Akzeptiere nicht, dass die Schule die einzige Bildungsquelle und geistige Auslastung für dich darstellen soll!

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KittyLove18 07.08.2017, 23:57

Dankeschön für deine Antwort, ja ich sitze oft im Unterricht da und langweile mich, ich bin in allen Leistungskursen und sitze trotzdem nur da, die Lehrer machen viel zu einfache Sachen, und ich sitze da und weis nicht was ich machen soll, die "schweren" Aufgaben,erledige ich auch sehr schnell..

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Tasha 08.08.2017, 00:03
@KittyLove18

Du kannst dich schon beschäftigen! Es kann je nach Interesse auch interessant, also herausforndend sein, zu überlegen, wer was warum nicht versteht und wie man ihm das verständlich machen könnte. Oder du fragst die Lehrer, ob du dich alleine mit Stoff beschäftigen kannst, den du ggf. später in Freistunden mal mit den jeweiligen Lehrern besprechen kannst. Oder du erarbeitest etwas zum Stoff, das nichts mit strengen Aufgaben zu tun hat, also einen Aufsatz, einen Artikel, Lernmaterial für Schüler, die den Stoff nicht verstehen - so betrachtet man ihn aus einer anderen Perspektive - oder stellst selbst Hypothesen auf, die du später mal mit den Lehrern in Einzelgesprächen diskutierst oder, wo es passt, in die Klassendiskussion einbringst.

Du bist nicht gezwungen, gelangweilt im Unterricht zu sitzen. Mache Notizen, stelle Fragen - auch erst  mal nur schriftlich - stelle Überlegungen an, forme Ideen usw. Wie gesagt, es kann auch interessant sein zu überlegen, warum andere den für einen selbst einfachen Stoff nicht verstehen und manchmal hat man als Mitschüler einen ganz anderen Blickwinkel und Draht zu den Mitschülern als der Lehrer und kann ihnen ganz anders - effizienter - weiterhelfen. Das kann für einen selbst auch herausfordernd sein, weil man das, was man vielleicht in der Fachsprache erklären kann, auf dem Niveau der Mitschüler anders, anschaulich, mit Alltagsbeispielen erklären muss und ggf. dem Lehrer auch verständlich machen kann, wo es eigentlich bei den Mitschülern gerade (am Verständnis) hakt.

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KittyLove18 08.08.2017, 00:07

Dankeschön, ich werde das in Betracht ziehen!:) Ich würde gerne den anderen helfen, die nutzen mich aber nur aus...eine Klassenkameradin, die im Englisch Unterricht neben mir sitzt, will immer Hilfe von mir. Ich bin einverstanden (sie kann wirklich GAR KEIN Englisch...sie kennt die einfachsten grammatikalischen Regeln nicht), aber sie nutzt es aus, ich schreibe ihr z.B ein paar nützliche Tipps zur Grammatik auf, sie lernt es aber nicht bzw ignoriert es, und will immer das ich ihr die ganzen Texte übersetze...aber sie muss doch selber die Vokabeln lernen (tut sie nie), und meine Tipps beachtet sie auch nicht...das geht schon drei Jahre so, ich meine, ich kann ihr während der Arbeit auch nicht helfen...und die Lehrerin schickt sie nicht in den Grundkurs, da Sie sie gern hat bzw sie sich "einschleimt".

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Ich muss sagen ich bin einer dieser Schüler gewesen, der nichtsgemacht hat. Das heißt aber nicht, dass mir Noten egal waren. Ganz imGegenteil, ich war auf der Realschule ab der 8. Klasse in allen Kursen miterhöhter Anforderung und war zum Ende hin Jahrgangsbeste. Ich war damals aufdie Realschule gekommen, da ich starke Legasthenie hatte und kaum schreibenkonnte, dazu beim Lesen den Inhalt einfach nicht schnell genug verstehenkonnte. Später habe ich mein Abi gemacht und jetzt gerade das Studium beendet.

In unserem Schulsystem hatte ich eine Chance dasauszugleichen und eben einfach in Ruhe zu lernen, Rückstände aufzuholen undnebenbei eine Schreib+Lese „Therapie“ wegen der Legasthenie zu machen. Hätteich jeden Tag ewig in der Schule gesessen und dann noch zu Hause stundenlangfür andere Fächer üben müssen, dann hätte ich dafür keine Zeit gehabt und wäregnadenlos abgehängt worden. Meine Grundschullehrerin hatte meinen Elternübrigens eine schöne „mit Glück Hauptschulabschluss“, sonstSonderschul-Karriere prophezeit, die war so ein reiner „Leistung über alles“Mensch und meine Leistung passte eben nicht in ihr Idealbild...

Im Übrigen bin ich dann auch durchs Abi und Studium ohneviel Aufwand gekommen. Jeden Tag stundenlang lernen wäre mir einfach zu blödgewesen, selbst wenn meine Noten dann minimal besser geworden wären. Dafür geheich lieber meinen Hobbys nach, treffe meinen Freund oder andere Freunde usw. undhabe im Unterricht und in den Vorlesungen eben besonders gut aufgepasst.

 

Wenn dir dein Leben so gefällt, dann ist doch alles super.Es gibt aber auch Leute die ihre Prioritäten anders setzen. Eine Freundin vonmir ist wie du,  ist nun mit dem Studiumfertig und weiß mit sich nichts anzufangen… Die hat nämlich nie gelernt einfachmal nachmittags Feierabend zu haben.

 

Wie viele Abi machen ist sehr unterschiedlich. Das hängt zum Teil auch einfach stark mit der Lage der Schule zusammen. Einzugsgebiet in dem die Eltern hohe Abschlüsse haben heißt meist auch höhere Quoten was die Oberstufe betrifft...

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Eine gesunde Gesamtschule erfüllt gewisse Quoten. Sie liegen mir leider nicht vor. Aber dabei wird festgelegt, wie hoch der Anteil der Empfehlung ist, die die Schüler mitbringen sollten. Z. B. 33% Gymnasium - 33 % Realschule und 33 % Hauptschule.

Wenn jetzt eine Gruppe dominiert ändert das alles. Bei meiner Tochter ist der Anteil der Schüler mit Hauptschulempfehlung unter 20 %. Somit ist auch der Anteil der Schüler, der in die Oberstufe wechselt deutlich höher, als in deinem Jahrgang. Er wird deutlich über 40 % liegen.

Da bei ihr der Anteil lernwilliger Schüler überwiegt, üben sie einen gewisse Leistungsbereitschaft in allen Fächern aus. Die Schüler, die dem nicht gewachsen sind, leiden natürlich. Die leistungsstarken Schüler versuchen daher die schwächeren zu unterstützen. Das funktioniert aber nur in den Nebenfächern, da sie ja in den Hauptfächern getrennt unterrichtet werden.

Übrigens in Asien ist man zwar strenger mit den Schülern, aber nicht unbedingt besser. Sie haben ganz andere Lernprinzipien. So wird dort gern und viel auswendig gelernt. Unser Schulsystem setzt darauf, gelerntes selber anwenden zu können: Transferleistungen. Somit ist es nicht wirklich vergleichbar.

Ich weiß auch nicht, ob Angst ein guter Lehrmeister ist. Aber es stimmt schon, mehr Respekt und Benimm wären gut. Ferner fehlen mir die guten Vorbilder, denen die Schüler nacheifern können.

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KittyLove18 08.08.2017, 00:11

Meine Gesamtschule ist leider in einem Viertel, wo viele...naja, wie soll ich sagen? "Asoziale" leben, also Leute die auf nichts im Leben Lust haben,außer zu trinken/rauchen etc...und dann wundern sie sich, wieso sie später keinen Job kriegen...das finde ich echt schlimm, aber keiner tut was. Es könnten alle so schlau sein bzw diszipliniert, aber es wird ihnen nicht beigebracht...ich finde es schade, aber naja...

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Nein. Nach meinem Verständnis soll einem die Schule eine Übersicht über verschiedene Themen, Allgemeinbildung und die Fähigkeit zu eigenem, kritischem Denken vermitteln. Gerade letzteres erfordert keinen zeitlichen, sondern nur intellektuellen Aufwand.

An der Uni kommt schon früh genug der Moment wo man sich in sein Studium reinknien muss (vorausgesetzt, man nimmt was anspruchsvolles. Deine Chance!). Im Prinzip hast du die Zeit von 18/19 bis wahrsch. 70 Zeit für hartes Arbeites. Wieso soll das noch früher losgehen?

Und wo du hier das System z.B. Japans lobst. Dort wird brutal Frontalunterricht gemacht, ohne die interaktiven Elemente wie sie bei uns üblich sind. U.a. deswegen sind die Sprachkenntnisse in Englisch, was das praktische angeht, trotz des Lernaufwandes kaum vorhanden.

Leistung ist wichtig und Leistung zählt im Leben, bei Klausuren oder später im Job. Leistung ist Arbeit pro Zeiteinheit. Jemand der intelligent und effizient ist, braucht eben unter 10min zuhause für etwas wo andere 1h investieren. Wenn würdest du als Chef eher einstellen? Der, der in 1h dann eben 6 Aufgaben erledigt oder den der 1 Aufgabe schafft, dann noch 2 Aufgabe pro Tag in Überstunden weil fleißig und mit Mitte 30 einen Burnout hat.

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KittyLove18 08.08.2017, 00:03

Ich brauche auch nicht lange, um meine Hausaufgaben zu machen (ca eine halbe Stunde), und die sind auch dann sehr gut...aber mein Gehirn fragt immer nach viel Stoff und ich lese bzw lerne gerne neue Sprachen. Bei uns findet auch kein Frontalunterricht im Englisch Unterricht statt, und trotzdem können die Schüler KEINEN einzigen Satz richtig formulieren...ist das nicht schade für einen LEISTUNGSKURS?:/ Da fühlt man sich sehr unterfordert, da sich die Lehrer auf die schwächeren Konzentrieren...

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SelfEnergy 08.08.2017, 00:17
@KittyLove18

Beide Systeme sind nunmal nicht perfekt, ich wollte nur aufzeigen, dass auch die Systeme in Fernost Schwächen haben.

Wenn du intellektuell so unterfordert bist, kannst du entweder aufs Gymnasium wechseln oder dir entsprechende Hobbys suchen. Sprachen, Programmier-Projekte, Brettspiele [Schach und Go, um mal zwei Klassiker zu nennen].

Keine Sorge: An der Uni wird weniger Rücksicht auf die Leistungsschwachen genommen ;) Da wird der Stoff einmal erklärt und wenn du Glück hast, gibt es eine(!) Übungsaufgabe je  Unteraspekt.

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KittyLove18 08.08.2017, 00:21

Ja das stimmt, eine Mischung aus beiden wäre gut meiner Meinung nach ... Ich habe als Kind Schach gespielt, aber irgendwie...naja, ich versuche Sprachen zu lernen (zurzeit mache ich mich an das Koreanische Alphabet ran, und kann schon die Konsonanten, Vokale und einige Silben :) ). Ich hätte damals aufs Gymnasium gehen können, aber meine Deutsch Kentnisse waren nicht gut genug (wir sind da neu nach Deutschland gezogen). Das hoffe ich wirklich. :)

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Um mal Deine Vorstellungen etwas geradezurücken.

Ich habe mehrere Jahre in China gearbeitet, spreche chinesisch und meine Frau ist Chinesin. Ich habe das dortige Schulsystem teilweise mitbekommen.

Weitestgehend geht es hier nur um blinden gehorsam den Lehrern gegenüber. Was der Lehrer sagt ist immer richtig ohne wiederrede. Auf dem Schulhof darfst du jeden Morgen strammstehen, Sportübungen machen und Dir die kommunistische Gehirnwäsche anhören wie toll doch die Partei und das eigene Vaterland ist.

In der Schule geht es weitestgehend nur darum stupide auswendig zu lernen ohne das gelernte zu hinterfragen.

Entsprechend unselbständig und des eigenen Denkens / Problemlösens unfähig sind die meisten wenn Sie dort aus der Schule / Uni kommen (ausnahmen bestätigen die Regel). Ich habe damals in China einige Vorstellungsgespräche mit chinesischen Uni Absolventen geführt. Was Du da zu hören bekommst oder in den Lebensläufen zu lesen bekommst, da schüttelt man nur mit dem Kopf (abgesehen davon das in den Lebensläufen die hälfte erstunken und erlogen ist). Im Kopieren / Nachmachen was man Ihnen zeigt sind die meisten sehr gut, aber selber an einem Problem und einer Lösung zu Arbeiten? Weitestgehend Fehlanzeige.

Dann kommt noch dazu das viele der Studenten mehr oder weniger Ihren Studienabschluss geschenkt bekommen. Viele Profs betreiben eigene Firmen und lassen dann Studenten für sich in der Firma Arbeiten. Wenn Sie das brav tun, bekommen Sie Ihren Abschluss, sonst nicht.

Das was Du hier Disziplin nennst ist einfach nur blinder gehorsam und sich übergeordneten Personen zu unterwerfen / unterzuordnen. Sowas hat mit Disziplin nichts im geringsten zu tun.

Lustig sind auch die ganzen Plaketten die an den Toren / Zäunen der Schulen so hängen, welche Auszeichnungen die Schule nicht so alles gewonnen hat. Diese sind weitestgehend erstunken und erlogen. Das habe ich aus eigener Erfahrung erlebt. Die Schulleitung einer Schule ist mal auf meine Frau zugegangen, weil Sie wussten das Ihr Mann (Ich) Ausländer ist und haben Sie gefragt ob ich nicht ein Zertifikat für Sie unterzeichnen kann auf dem Stand das die Schule Irgendeinen Preis bei Irgendeinem Musikwettbewerb im Ausland gewonnen hat und Sie wollten das ich Ihnen das unterschreibe, da ja die Unterschrift von einem Ausländer anders aussieht.

Lustig ist auch wie Sie so Einladungsschreiben von Firmen aus dem Ausland fälschen und bei der Botschaft vorlegen damit irgendeine chinesische Delegation ein Visum für eine Reise ins Ausland erhält.

Das halbe Land besteht nur aus Lug und  Betrug. Alles nur Fassade, von außen Hui, innen Pfui. Sie beuten Ihre eigenes Volk aus nur für den eigenen Profit und die Gier. Der einzige Glaube den es dort gibt ist Geld.

Wenn man Kapitalismus in seiner brutalsten Form sehen will, braucht man nur nach China gehen. Der Westen kapitalistisch? Da lachen die Hühner. Geh nach China, dann erfährst Du was Kapitalismus ist.

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silentwater79 22.08.2017, 21:47

Nochmal als Ergänzung. Du solltest unterscheiden zwischen wirklicher Disziplin und blindem Gehorsam. Das sind zwei völlig unterschiedliche Dinge.

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KittyLove18 22.08.2017, 21:49

Warum hast du dort gearbeitet, wenn es dir nicht gefallen hat? Ziemlich dumm von dir. Ich habe zwar auch China erwähnt, ja das ist richtig, aber mir ging es hauptsächlich um Korea, und ich kenne viele dort bzw habe dort Freunde und ich weis was da abgeht.

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silentwater79 22.08.2017, 21:54
@KittyLove18

Warum? Wegen meiner Frau, die ich schon bevor ich nach China ging kannte. Außerdem hatte ich vorher auch eine gewisse eigene verklärte Vorstellung von China aus den Medien / Literatur, die sich aber im Laufe der Zeit dort komplett geändert hat und desto mehr Du auch die Sprache selbst verstehst, desto mehr bekommst Du auch mit, insbesondere wenn alle annehmen das Du sie eh nicht verstehst wenn Sie sich vor Dir unterhalten.

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silentwater79 22.08.2017, 22:01
@KittyLove18

Was dort ab geht weist Du erst wenn Du dort mal selbst mehrere Jahre gelebt hast und auch die Sprache sprichst. Während eines Urlaubs bekommt man da nicht viel mit. Irgendwo Urlaub zu machen oder wo zu leben, sind völlig unterschiedliche Dinge.

Ich muss sagen, Südkorea ist auch etwas anders als China, deswegen kann man das nicht direkt vergleichen, jedoch solltest Du unterscheiden was Disziplin ist und was nur blinder Gehorsam und Unterwürfigkeit. Jemand kann sehr Diszipliniert sein, das heisst aber nicht das er jedem blind ohne Wiederrede folgt und tut was man Ihm sagt.

Unterwürfigkeit und blinder Gehorsam hat auch nichts mit Respekt zu tun.

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KittyLove18 22.08.2017, 21:56

Allgemein ist China ein sehr konservativer Staat bzw Land und da sollte man sich nicht wundern, das sowas abgeht.

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silentwater79 22.08.2017, 22:15
@KittyLove18

Konservativ?? Konservativ ist relativ. Ja, nach außen vielleicht. Beschuldigen die westlichen Länder wie verdorben Sie doch in Ihren Moralvorstellungen sind und tun so als ob Sie die Keuschheit in Person sind. Sagen das der Westen so verdorben ist und die Frauen / Männer mit jedem ins Bett hüpfen.

Schau mal nach Peking. An jeder Straßenecke ein Puff mit Prostituierten als "Massagesalon" oder "Friseur" getarnt. Leicht zu erkennen an den etwas leichter bekleideten Mädels die am Eingang auf einer Couch sitzen und häufig auch Rosa Licht am Eingang haben. Die Polizei weis genau darüber bescheid, tut aber nichts weil Sie da mit drinn stecken und geschmiert werden.

Oder schau mal in einigen der einschlägigen 5Sterne Hotels an die Bar. Als man vergehen keine 2 Minuten bis Du dort von einer der entsprechenden Damen angesprochen wirst.

Nett sind auch immer die Wurfzettel von Prostituierten die die man so in seiner Wohnung am Abend nach der Arbeit findet, die Sie einem immer unter der Tür durchschieben. Aber offiziell ist ja Prostitution in China verboten (alle ja so Konservativ und nur die westlichen Länder sind moralisch verdorben).

Viele der chinesischen Männer (wenn Sie Geld haben), halten sich neben Ihrer eigenen Frau noch weitere gespielinen. Die eigene Frau weis häufig darüber bescheid, sagt aber nichts, weil das bedeuten würde Ihr Gesicht zu verlieren.

Geh mal in so einige Karaoke Bars. Da kannst Dir zum Karaoke Raum gleich noch Frauen mit dazu bestellen. Aber alle tun nach außen konservativer als der Papst ist.

Aber wie gesagt, ich spreche hier von China.

Korea, insbesondere Nordkorea ist nochmals etwas anders, da hier die Menschen westlich freier erzogen werden.

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Ich kann dir dabei leider nicht zustimmen.

Meine Frau ist Chinesin, dort zur Schule gegangen, hat ihren Bachelor gemacht und hat hier in Deutschland ihren Master gemacht. In dieser Gesellschaft herscht, auch auf Basis der vielzahl an potentiellen Konkurrenten ein enormer Leistungsdruck der auch über die Schüler und die Lehrer ausgetragen wird. Chinesische Lehrer sind nicht zwangsweise kompetenter. Wenn sie mal einen Fehler machen gestehen sie diese nie ein. Dazu kommt das diese Lehrer durch das Versagen der Schüler direkt mit schlechterem Lohn bestraft werden.

Jetzt mal zu dem wichtigsten Punkt. Noten sind genau so lange wichtig, bis du in einen Job einsteigst av da an zählt deine Leistung. Wo du bis dato noch Zeit zum lernen hattesr kommt es jetzt auf Handlungsfähigkeit und learning by doing an. Ich hatte nie die besten Noten ubd habe wahrlich nicht super viel gelernt. Allerdings fiel es mir immer leicht komplexe Herrausforderungen zu lösen und mich schnell in neue Gebiete einzuarbeiten sodass ich nsch kurzer Zeit im Job ein Gehalt deutlich über dem mancher Kollegen hatte und demnächst das Karrieretreppchen hochgehe. Dennoch lebe ich mein Leben, gehe mit Freunden und Frau was trinken, verreise und nehme vieles gelassen... und dafür brauche ich und viele andere auch kein Hochleistungschulsystem sondern schlichtweg Talent.

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KittyLove18 08.08.2017, 00:26

Ich glaube nicht wirklich an Talent, ich denke her, dass man sich etwas erarbeiten muss, es kann soetwas nicht von anfang an da sein...man muss gefordert werden, und wenn man ZU WENIG gefordert wird, hat man keine Lust auf die Schule usw (ich habe ehrlich gesagt keine Lust auf Schule: meine Klassenkameraden stören bzw mobben mich wegen meinem Wissen, und die Lehrer ignorieren mich). Und wenn schon ist es eine Begabung (Sie können sich glücklich schätzen), aber nur sehr wenige haben solch eine Begabung (ich bin in Sprachen begabt)...

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Jeder hat seine eigene Ansicht vom Schulsystem. Da ist es normal und auch nicht schlimm, wenn du so eine Meinung zum Schulsystem hast. Und auch an sich, finde ich ja deine Meinung gar nicht mal so schlecht.

Ich persönlich finde ja, dass man diese japanischen und chinesischen Schulsysteme mit unserem Schulsystem kombinieren sollte. Die Schüler bräuchten Disziplin und sollten gute Ergebnisse vorweisen können. Das sollten sie aber nicht durch irgendwelche überfordernden und überlastende Mittel erreichen, da jeder mal eine Pause braucht und das auch nicht gesund für die Psyche ist. Man darf den Schülern auch meiner Meinung nach auch nicht zu viel Druck setzen, was Disziplin und Respekt angeht aber wenigstens vor Erwachsenen sollten sie das haben

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KittyLove18 08.08.2017, 20:21

Ja so sehe ich es auch, allgemein habe viele Schüler heutzutage keine Disziplin und keinen Respekt gegenüber anderen...

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OtakuMiyuki 08.08.2017, 20:37
@KittyLove18

Ja und auch die Sprechweise ist grauenhaft. Aber es kommt ja auch leider sehr oft durch den Haushalt

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KittyLove18 09.08.2017, 19:09

So ist es, ich frage mich, ob die mit deren Eltern auch so sprechen.

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silentwater79 22.08.2017, 22:41

Generell stimme ich dem zu, das Disziplin und Respekt wichtig sind.

Allerdings hat das was hier in einigen Ländern als Disziplin und Respekt verstanden wird, oder was uns in den Medien als Respekt und Disziplin in diesen Ländern verkauft wird, nichts im geringsten damit zu tun. Dies ist in einigen dieser Länder reine Unterwürfigkeit und Obrigkeitshörigkeit. "Du hast deinem Lehrer zu folgen und nicht zu wiedersprechen".

Unter Disziplin und Respekt verstehe ich etwas komplett anderes.

Disziplin und Respekt kann man auch lehren ohne Kinder / Menschen zu willenlosen Lemmingen zu machen die zu allem Ja und Amen sagen und immer brav folgen und tun was der Lehrer / Vorgesetzte / die Partei sagt.

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silentwater79 22.08.2017, 22:48

Noch eine Anmerkung dazu

"
Man darf den Schülern auch meiner Meinung nach auch nicht zu viel Druck setzen, was Disziplin und Respekt angeht aber wenigstens vor Erwachsenen sollten sie das haben
"

Respekt muss man sich verdienen. Wenn man erwartet mit Respekt behandelt zu werden, müssen auch die Erwachsenen selbst die Kinder mit Respekt behandeln und den Respektvollen Umgang miteinander vorleben (Leading by example). Sich Respekt durch Bestrafungen und Unterwerfung von Leuten zu verschaffen geht nicht. Dies ist kein Respekt den die Kinder dann zeigen sondern Furcht und Unterwerfung in Angst vor Bestrafung. Das hat nichts im geringsten mit Respekt zu tun.

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Ich glaube, du solltest die Schule wechseln und auf ein traditionelles Gymnasium gehen.  Dort sind die Schüler garantiert motivierter und es herrscht ein anderes Klima.Besonders in Spezialzweigen, wie bilingualer Zug oder Mathe plus....

Das, was du beschreibst, sieht eher nach disziplinloser no Future Hauptschule aus. 

Viele schwachen Schüler müssen da durchgezogen werden. Die Niveaus der Einzelnen sind zu unterschiedlich.

15-20% Abiturienten ist sehr, sehr wenig! Das ist ja weniger als der Bundesdurchschnitt.

Ich war in China. China ist ein totalitärer Staat. Bis zu 60 Schüler in einer Klasse. Sinnloses Auswendiglernen bis zum Umfallen. Nichts hinterfragen.  Es gibt wenig Fragen, weil die Schüler das auch gar nicht gewohnt sind.. Das kann man mit D nicht vergleichen  es Pastor nicht in eine Demokratie. 

Zu Korea kann ich nicht Stellung nehmen.

Vielleicht finden Mitschüler auch alles zu laut? Frag mal und geht dann gemeinsam dagegen vor. Das hilft dem Lernklima.

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KittyLove18 08.08.2017, 16:03

Ich würde gerne auf ein Gymnasium, aber meine Eltern usw sagen nein es sei zu schwer... Ich gehe ja auf einer Gesamtschule, ich hätte damals aufs Gymnasium können, wenn ich in dem Jahr nicht ausgerechnet nach Deutschland hin gezogen wäre (ich konnte nicht so gut Deutsch). Meine Klassenkameraden finden es auch laut (nur 5 Leute), aber die Lehrer und der Direktor tun nichts dagegen...

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schlaueKraehe 08.08.2017, 17:23
@KittyLove18

Ich weiß aus Erfahrung, dass zwischen den verschiedenen Schularten Welten liegen. Klar täte allen mehr Ruhe gut, aber das kann weder ein Direktor noch Lehrer durchsetzen. Manche Lehrer , aber nicht alle, haben eine natürliche Autorität. Bei ihnen ist es ruhiger.

Das Abitur ist die gleiche Prüfung an einer Gesamtschule und an einem Gymnasium. Nur wirst du auf dem Gymnasium besser darauf vorbereitet. Deine Eltern machen dir also keinen Gefallen, wenn sie dich jetzt auf die leichtere Schule schicken 

Vielleicht überzeugt sie das.

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Fühlst du dich denn permanent unterfordert und bezüglich deines Intellekts nicht verstanden? Wende dich mal an die Mensa, vielleicht bekommst du dort das, was du in der Schule am missen bist.

Ich kenne allerdings eine Mensanerin, die ein Austauschjahr in Japan gemacht hat und sie fand es grauenhaft. Extrem grosser Druck, nur lernen, lernen, lernen und nichts anderes mehr, man wird auf die erbrachte Leistung reduziert. Gibt auch Schattenseiten, welche wir hier im Westen nicht kennen, da wir von dem einfach nie etwas hören und viele irgendeine Sehnsuchtsvorstellung haben.

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KittyLove18 08.08.2017, 00:37

Die Schule würde nichts tun, schließlich bin ich "nur eine Schülerin". So sieht es meine Schule...man wird für die erbrachten Leistungen nicht mal gelobt, sondern ausschließlich ignoriert, weil die Lehrer sich ja auf die ach so armen überforderten Schüler kümmern müssen...kein wunder das sie überfordert sind, sie machen gar nichts, wirklich gar nichts...alle sind nur am rum sitzen bzw mobben. Das stört mich sehr...

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karmagedda 08.08.2017, 11:53
@KittyLove18

Das gibt es überall und nicht nur in der Schule. Da kann man einfach nichts anderes machen, als die anderen zu ignorieren, dein Zeug so weit es geht zu erledigen und dir einen Ausgleich unter deinesgleichen zu finden.

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KittyLove18 08.08.2017, 16:06

Aber es macht einen echt fertig...vorallem wenn die Klassenkameraden einen mobben wegen dem eigenen Wissen.

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Hi!

Ich kann dich zum Teil verstehen, zum Beispiel, dass es echt super viele faule Schüler gibt, die trotz schlechter Noten nicht lernen, aber dann unverdient versetzt werden. Jedoch denke ich nicht, dass ein Schulsystem wie in Asien gut ist, da der persönlichen Entfaltung der Schüler und Hobbys kein Raum gelassen wird. Ich stimme dir jedoch zu, dass in Deutschland mal ein wenig Durchgreifen nicht schaden würde!! Krass, was viele Lehrer sich gefallen lassen und was für ein Verhalten manche Schüler in der Schule an den Tag legen. Außerdem finde ich es ein falsches Signal, wenn Schüler, die seit Jahren Versetzungsgefährdet sind und sich kein bisschen anstrengen, zu 80% trotzdem versetzt sind. Das ist einfach nur unfair gegenüber anderer Schüler, die es selbst nicht einfach haben, aber mithilfe von Lernen und Engagement verdient weiter kommen. Ich besuche ein G8 Gymnasium und komme nach den Ferien in die 11. Jahrgangsstufe und muss sagen, dass es an meiner Schule aber deutlich besser zu sein scheint als an deiner. Bei uns werden voraussichtlich 120 Schüler Abitur machen, vielleicht 30 weniger, als damals in die 5. kamen. Die meisten (95%) verhalten sich höflich gegenüber den Lehrern und es gibt viele, die viel Lernen und die Schule sehr ernst nehmen. Es wird keiner gemobbt oder doof angeguckt, der sich auf den Unterricht konzentriert und trotzdem sind alle sehr locker drauf, also es gibt fast gar keine "typischen Streber". Ich selbst interessiere mich für den meisten Unterricht, lerne aber kaum, da mir die Zeit fehlt und habe einen Durchschnitt von 1,3. Ja, manchmal wünsche ich mir, dass man im Unterricht ein wenig mehr gefordert wird, aber es geht mehreren so, die "schwächeren" Schüler müssen jedoch auch berücksichtigt werden und das finde ich ok so. Ich würde dir echt empfehlen, auf ein Gymnasium zu wechseln, ich kenne viele auf Real- & Gesamtschulen, die auf ein Gymnasium gewechselt sind, aus ähnlichen Gründen wie bei dir, die dort jetzt zufrieden sind. Wenn möglich, suche dir ein Gymnasium mit Fächern und Förderschwerpunkten, die zu dir passen! Und wenn du meinst, dass du in einer schwierigen Gegend wohnst, würde ich persönlich ein Gymnasium in einer anderen Gehend bevorzugen, denn auch zwischen Gymnasien kann es große Unterschiede geben. In welcher Klasse bist du denn? Und welches Bundesland?

LG

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Du scheinst den Unterschied zwischen den "harten" Schultypen und der hiesigen Kuschelpädagogik schon erfaßt zu haben: unser Schulwesen hat sich auf den reinen Bildungsauftrag, also Wissensvermittlung, reduziert.

Die "harten" Systeme haben zusätzlich auch einen Erziehungsauftrag, der hierzulande nicht mehr gegeben ist.

Das war übrigens auch hier früher so, und deshalb sind alle (oder fast alle), die noch in eine "harte" Schule gegangen sind, entsetzt darüber, daß Erziehung nur noch den Eltern überlassen bleibt.

Disziplin können die Kinder heutzutage nur noch zuhause lernen, und das wird den Eltern nicht gerade leichtgemacht.

So ist es, leider.

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KittyLove18 07.08.2017, 23:59

Meine Eltern haben mir auch die Disziplin beigebracht, und in Italien in der Grundschule auch...vielleicht sehe ich es deswegen so? Keine Ahnung...

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Muss ich dir leider Recht geben, einige Lehrer in meiner Realschulzeit konnten einfach nichts, vielen meiner Mitschülern fehlte es an Respekt und Disziplin und die Schule selbst war auch nicht gerade in einem tollen Zustand.

Insgesamt finde ich das Schulsystem in Deutschland veraltet, verweichlicht und herunter gekommen.

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KittyLove18 08.08.2017, 00:30

In meiner Schule sieht es auch so aus, ein paar Schüler hatten mal Waffen (Elektroschocker) mit in der Schule dabei und haben welche damit verletzt bzw wollten welche verletzen...und was hat die Schule gemacht? Sie wurden nur für eine Woche suspendiert und von einer Klassenfahrt ausgeschlossen...mehr nicht! Sie sind nicht mal von der Schule geflogen...

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deranimefan 08.08.2017, 02:08

Ja, irgend wo sollte es auch Grenzen geben, ich will gar nicht erst wissen wie es auf der Hauptschule aussieht.

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KittyLove18 08.08.2017, 03:21

Allgemein an allen Deutschen Schulen geht es so ab...sehr schade...

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deranimefan 08.08.2017, 12:55

Im Gymnasium geht es eigentlich noch einigermaßen.

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deranimefan 08.08.2017, 13:05

Wobei es auch die privaten Schulen gibt, da sieht es bestimmt ganz anders aus. Du kannst ja dann später auf ein privates Gymnasium wechseln. Einen Nachteil hat es natürlich, es kostet Geld. Aber sollte ich irgend wann Kinder haben, werde ich sie ganz sicher nicht auf eine staatliche schicken.

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Ja, normal ist es. Ich bin zwar selber eher durchschnittlich in der Schule, und mache viel Unsinn - aber ich hätte viel lieber ein härteres Schulsystem, wie in zum Beispiel einem der oben genannten Länder. Die Lehrer sind da 10 Mal kompetenter und Noten und so weiter werden viel ernster genommen, und es gibt wirkliche Maßnahmen, nicht so wie hier.

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KittyLove18 07.08.2017, 23:50

Ja, so sehe ich es auch. Ich meine, du siehst es ja wenigstens ein, meine Klassenkameraden nicht...einmal hatten Klassenkameraden von mir einen Elektroschoker dabei, und sie wurden nicht mal von der Schule geschmissen...was soll das? Ich versteh es nicht.

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adabei 08.08.2017, 01:03

Wie kommst du zu der irrigen Annahme, dass Lehrer in asiatischen Ländern kompetenter wären?
Vieles funktioniert an asiatischen Schulen über reinen Drill und fördert kaum das selbstständige Denken und Arbeiten der Schüler.
So ein System sollte man sich wirklich nicht wünschen!

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KittyLove18 08.08.2017, 01:55

Es geht darum, dass die Schüler mehr Disziplin besitzen, etwas was man in Deutschland vergeblich sucht....

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silentwater79 22.08.2017, 23:10
@KittyLove18

Was die Schüler hier besitzen ist keine Disziplin und auch kein Respekt sondern weitestgehend Obrigkeitshörigkeit durch Angst vor Bestrafungen. Wie schon gesagt hat dies nichts mit Disziplin und Respekt zu tun. Diese beiden Tugenden kann man Kindern auch nicht durch Furcht vor Bestrafungen beibringen, da das verhalten dann nichts mit Disziplin und Respekt aus sich selbst heraus zu tun hat.

Der Lehrer muss diese Tugenden auch selbst vorleben und auch die Kinder / Schüler selbst mit Respekt behandeln. Respekt muss man sich verdienen, auch als Lehrer und kann nicht automatisch erwarten das die Kinder einem Lehrer Respekt entgegenbringen wenn dieser Sie nicht gleichwohl mit Respekt behandelt. Durch Furcht verdient man sich keinen Respekt.

Ich hatte in meiner Schulzeit schon öfters Lehrer die von allen Schülern Respektiert wurden, allerdings nicht aus Furcht sondern aus der Art heraus wie der Lehrer auch die Schüler behandelt hat.

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pr0mquen 08.08.2017, 02:09

Naja die Regeln sind streng. Ich meine wenn ein Schüler gegen die Regeln verstößt gibt es Konsequenzen - sprich Erziehung. In Deutschland kann man machen WAS MAN WILL. Ich gehe auf ein Gymnasium, die Lehrer werden teils gemobbt, Schüler sperren sich in den Schrank um den Lehrer zu pranken, es werden E-Zigaretten und Drogen an jede Altersgruppe verkauft, alle sind am Handy. Du sagst ja, es sei alles nur Drill. Aber selbst das finde ich besser, als diese Situation in Deutschland. Man lernt NICHTS, in den Klausuren wird nur gespickt und verarscht.

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silentwater79 22.08.2017, 23:15
@pr0mquen

Das hat nur zum Teil mit den Lehrern zu tun. Hier ist viel schon bei der Erziehung durch die Eltern schief gegangen, was die Lehrer alleine nicht wieder gerade biegen können. Vielfach haben Lehrer auch Angst entsprechend zu Handeln da Sie ansonsten von den Hellikopter Eltern Ihres verzogenen Kindes verklagt werden.

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deranimefan 08.08.2017, 02:13

Selbstständiges Denken? Naja, so viel sieht man bei uns davon nicht gerade.

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KittyLove18 08.08.2017, 03:01

pr0mquen so ist es bei uns aus! Mädchen schminken sich im Unterricht,Jungs sind nur am sch*isse bauen, alle rauchen,kiffen und trinken...und dann machen die mich und andere Klassenkameraden fertig, die einfach mal lernen und einigermaßen Intelligent sind, weil sie einfach nur neidisch sind! Das kann doch nicht sein, und die Lehrer machen gar nichts! Sie dürfen sich ja nicht wehren (ich meine nicht körperlich!!!). Wohin soll das führen? Als Jugendlicher kriegt man es ja am meisten mit....Und dann wundern sich alle, dass so wenige was erreichen. Wir sind 32 Leute in EINER Klasse, und nur 4 davon kommen in die Oberstufe, die hälfte packt nicht mal sein Realschulabschluss....Ich frage mich ernsthaft, was los ist..es macht mich so wütend und traurig...zum Glück haben mir meine Eltern beigebracht, nie so von der Schule abzudriften

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silentwater79 22.08.2017, 23:23
@KittyLove18

Das ist jedoch nicht die Schuld der Lehrer an sich. Schau Dir mal an aus was für Familien diese "Kinder" kommen. Dieses verhalten wurde Ihnen vielfach schon von den Eltern anerzogen. Die Lehrer können hier nur bedingt etwas machen. Sie sind auch nicht die Erziehungsberechtigten der Kinder. Vielfach werden die Lehrer dann auch noch von diesen sogenannten "Eltern" verklagt weil Sie dem verzogenen Sprößling etwas vorschreiben wollten.

Und um nochmal auf das Thema Asien / China zurück zu kommen. Dieses verhalten sieht man auch dort immer häufiger insbesondere bei Kindern aus wohlhabenden Familien die Ihren Balg wie einen kleinen König behandeln und der das verhalten dann auch dort an der Schule an den Tag legt. Wenn dann der Lehrer was sagt, gehen dann die wohlhabenden Eltern gleich zur Schulleitung und am nächsten Tag ist der Lehrer seinen Job los.

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