Ist es normal das meine 2Jährige tochter fast jedem hinterer Weint?

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7 Antworten

ja, das ist nur eine phase. abschied nehmen ist auch schwer. und vielleicht wird deiner tochter das zur zeit bewusst. ich finde es wichtig, dass sie das betrauern darf. sie sollte sich mit dieser trauer nicht allein fühlen, in diesem moment braucht sie besonders halt, liebe und geborgenheit. umarmungen sind wichtig, auf den schoss ect.

wir menschen haben alle diesen schmerz, das ganze leben ist ein einziges abschiednehmen - eine vor-übung für das große abschiednnehmen, den tod -

im laufe der zeit scheinen wir uns daran zu gewöhnen. entwickeln eine routine, um damit umgehen zu können. doch diesen schmerz, den deine tochter derzeit besonders intensiv erlebt, können wir als erwachsene auch immer wieder erleben. und dann ist es gut, als ur-erfahrung- in solchen momenten halt und geborgenheit erfahren zu haben. daran wird sie sich als erwachsene später erinnern.

du hast also eine gute chance besonders jetzt ihr haltgebendes für ihr erwachsenleben mitzugeben. darauf kann sie später emotional bauen, sie bekommt durch dich eine gute basis :)

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Ich hatte mal ein Babysittingkind, das hat der Mama immer so hinterhergeweint, wenn sie zur Arbeit musste. Mama hat sich auch immer rausgeschlichen. Bald war ich der Buhmann, dann hat das Kind geheult, sobald ich gekommen bin. Hab mit der Mutter geredet und ihr gesagt, dass sie gehen darf, aber sie soll winken und sich verabschieden. Damit nicht immer ich das alleinige Symbol bin, dass die Mutter geht. Erst wurde es schlimmer, aber das wusste ich, dass das so ist, wenn sich etwas verändert und ein Zeichen für eine gute Veränderung ist. Dann war gut- und endlich winkte er nur und konnte dann spielen.

Solltet ihr auch mal machen. Gehen ohne Tschüssagen ist echt mies. Aber dann auch gehen, nicht hinauszögern lassen.

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Ich würde mal sagen, dass es eine Mischung zwischen Trotzphase und Abschiedsschmerz ist. Mit 2 Jahren realisieren sie schon richtig, wenn jemand geht und ihnen wird langsam bewusst, dass es seeeeeeeehr lange dauern kann, bis man denjenigen wiedersieht. (zumindest aus Kindersicht seeeeeeeeehr lange zwinker). Unser Mittlerer wird im Dezember 2 und ist momentan auch immer sehr traurig, wenn seine Oma und sein Opa wieder gehen müssen. Sie genießen natürlich auch die Zeit, in der sie da sind, weil man von Oma und Opa besonders betüttelt wird. Tröste sie einfach und erkläre ihr, dass sie ja bald wieder kommen.Weinen lassen würde ich sie nicht, denn sie hat Ängste und ist in ihrer kindlichen Seele verzweifelt. Trösten würde ich sie auf jeden Fall! Weg geht das von ganz alleine. Am besten hilft dann auch nach dem Trösten ablenken. Nimm sie mit ins Kinderzimmer und spiele mit ihr, womit sie am liebsten spielt oder tobe mit ihr. Dann ist die Trauer schnell vergessen.

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Kommentar von Merve21
04.10.2011, 12:50

Also aber in dem moment dann aber weinen lassen, es fängt an wenn die oma schon ihre jacke anzieht. Wenn sie dann sich rausschleicht und ich sie dabei ablenke habe ich sie praktisch auf eine art und weise verarscht... :-) Also dann wenn sie weg ist erst ablenken und für den moment weinen lassen.

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...sie ist (in diesem Alter von zwei Jahren) in einer Phase, in der den Kindern noch nicht klar ist, dass jemand (auch wenn er aus dem eigenen Blickfeld verschwindet) dennoch weiter existent ist. Für sie sind Oma, Opa und Tante einfach verschwunden, nicht mehr da, wenn sie aus der Tür gehen - und das kann natürlich Angst machen, sofern da eine relativ enge Beziehung besteht.

In der Entwicklungspsychologie heißt dieses Phänomen übrigens "Objektpermanenz" - http://de.wikipedia.org/wiki/Objektpermanenz

Allein es erklären zu wollen, dass Oma trotzdem noch "da" und nicht "weg" ist, auch wenn sie aus der Tür geht, wird wenig bringen, weil so ein Kind es auf rationaler Ebene gar nicht erfassen kann (aber immerhin gibt es dir das Gefühl, nicht ganz hilflos der Situation gegenüber zu stehen...).

Mit drei Jahren etwa sollte all das aber -quasi "von allein", weil dann einfach der nächste Entwicklungsschritt gemacht wird- wieder nachlassen, mehr oder weniger. Das mal als Trost. ;-)

Und das Wissen, worum es sich bei diesem Verhalten handelt, hilft ja möglicherweise auch bisschen weiter...

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ich kenne das von mehreren kindern in dem alter, ich würde sagen das verschwindet wieder...

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Ach, das wird vorbeigehen. Sie versteht heute noch nicht, daß die Verwandten nicht GANZ WEG sind, sondern nur aus den Augen. Gib Ihr noch was Zeit, dann legt sich das von selbst.

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Kommentar von Merve21
04.10.2011, 12:46

ja aber wie soll ich mich denn verhalten? Ich mag sie auch nicht sa rum weinen lassen.

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