Ist es normal das ich keine Anteile vom gewinn meiner Bilder als model bekomme?

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7 Antworten

Als Model wirst du für den Job bezahlt und die Bilder gehören denen, die dich gebucht haben. Wenn der Fotograf dich gebucht hat, dann gehören sie ihm. Von dem Verkauf bekommst du nichts.

Für Unterwäscheshooting habe ich einmal 1000 € für 8 Stunden (= ganzer Tag) bekommen, davon aber nur 850 und 150 die Agentur. Für 2 Stunden gebucht kann ich nichts sagen, weil bei meiner Agentur das mindeste halber Tag (4 Stunden) war, auch wenn es dann nur 2 Stunden waren. Du kannst ja 500 mal versuchen und sehen wie er reagiert, aber du weißt nicht, ob du Konkurrenz hast wo es dann billiger macht. 250 für 2 Stunden sind eigl auch ok, weil du das ja wenn ich das richtig verstehe ohne Agentur machst.

Empfehlung von mir, weil er seriös scheint: Schau dir seine Internetseite an, die sagt das aus.

Ich denke, daß Du als Amateur mit einem Stundensatz von 250 Euro ausreichend bezahlt bist.

Dein Ansprechpartner für Honorarforderungen bleibt immer der Fotograf und nicht der spätere Käufer Deiner Fotos. Also: NEIN, Du bekommst von den Firmen keine Anteile. LG.

Das ist Sache des Vertrags, aber Du bekommst Geld für Deine Leistung. Bei 250€ bleibt nach Abzug der Steuer noch ein guter Stundenlohn.

Informier dich, BEVOR du solche Jobangebote annimmst.

Ja es ist üblich das du nicht am Gewinn beteiligt bist, sondern nur einen "Stundenlohn" bekommst.

Du musst aber sehr wohl deine Zustimmung geben, wo und wie deine Bilder veröffentlicht werden.

Seriös klingt das nicht, du verlierst deine rechte am Bild und der Typ kann deine Bilder überall rein setzen. Auf jede Seite im Netz und sonst wo. Ich würde das nicht tun.

Das ist aber normal wenn er sie bezahlt.

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Dass die Fotos überall verwendet werden können, muss einem bewusst sein.

Grundsätzlich ist aber an der Vertragssituation, dass die Rechte der Bilder an den Fotografen gehen, grundsätzlich weder etwas unseriöses oder unübliches zu finden......

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@salian

Grundsätzlich richtig ist nur, daß der Fotograf Urheber des Bildes ist und damit stehen ausschließlich ihm - dem Fotografen - das Vervielfältings- und Verbreitungsrecht zu.

Über die Verwendung bzw. Nutzung der Fotos sollte also - vorweg -verhandelt werden.

Es ist nämlich so, daß die Rechtsprechung verlangt, daß ein Model "angemessen" honoriert werden muß.

Das bedeutet sinngemäß, ohne daß es ausdrücklich vereinbart werden muß bzw. auch wenn es vertraglich ausgeschlossen ist, daß ein Model Honorar nachfordern kann, wenn der Fotograf mit den Fotos oder einem einzelnen Foto überdurchschnittliche Erlöse erzielt.

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Ja, das ist üblich. Models haben ein Stunden- oder Festhonorar. Nur in der oberen Liga kann man auch anderes aushandeln.

Und Du kriegst nicht 500 Euro, sondern ca. 250,- Warum eigentlich ca.?

Ob der Mann seriös ist, musst Du selbst entscheiden/rausfinden.

ich habe mich verschrieben. ich würde für 2 stunden 500€ bekommen

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@punika19

Hm, für mich ist das zu viel für ein Amateurmodell. Aber das musst Du selbst wissen.

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Ich glaube der will die Bilder ganz anders verwenden....

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