Ist es normal als Autist den "sozialen" Kontakt mit Tieren zu bevorzugen (vor anderen Menschen)?

6 Antworten

Tiere wollen nichts von einem Autisten und sie fragen auch nichts. Sie sind einfach nur da und reagieren auf das was er mit ihnen macht. Sie provozieren jedoch keine Reaktion des Autisten und wollen nichts aus ihm heraus kitzeln. Das empfinden viele als sehr angenehm. Es ist im Vergleich zum Verhalten vieler Menschen vollkommen anders.

Was hast du schon mal einen Hund gesehen? Natürlich wollen Tiere was Futter Gassi usw und sie finden einen Weg es zu kommunizieren. Zb betteln am Tisch, am Wasser Napf kratzen usw das provoziert sehr wohl eine Reaktion!

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Was ist schon normal? Aber ich denke, dass Tiere einem ein besseres Gefühl von Verständnis vermitteln. Man hat das Gefühl, dass sie einem zuhören, so ist es ja auch. Und außerdem sind heutzutage die Tiere viel sozialer als der Mensch. Der ist egoistisch. Tiere denken nicht egoistisch. Sie sind im Gleichgewicht zwischen Egoismus und sozial sein. Von Natur aus spüren die Tiere die Absichten des Menschen. Wenn er sich mit ihnen unterhalten möchte oder einfach bei ihnen sein will ohne sie zu irgendetwas zwingen zu wollen, so werden sie dieses Bedürfnis erwidern.

Auch ich bevorzuge eher den Kontakt mit der Natur, Tieren und auch Pflanzen, obwohl ich kein Autist bin. Und ich finde es heutzutage nicht verwunderlich, da die meisten Menschen sehr egoistisch sind.

Ja, Tiere werden ja auch zur Therapie eingesetzt. Sie stellen nicht so komplizierte Ansprüche an den Menschen, sind ehrlich, meist nicht nachtragend, reden nicht schlecht über dich, ihre Verhaltensweisen sind wesentlich vorhersehbarer als die von Menschen, und viele Tiere ( besonders zum Beispiel Pferde) haben etwas wesentliches mit den meisten Autisten gemeinsam: sie lieben gleichbleibende Abläufe und gehen da sehr auf deine Vorgaben ein.

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