Ist es nicht verrückt, zuzulassen, dass ältere Personen, die mit Rollator unterwegs sind, Hunde halten??

Das Ergebnis basiert auf 12 Abstimmungen

Nein. 91%
Ja, eindeutig. 8%

31 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Es kommt doch darauf an, ob auch die Bedürfnisse eines Hundes beachtet werden. Ich kenne alte Menschen die schon vor ihrer Gebrechlichkeit diese Hunde hatten und sich die Mühe machen, weiter hin ihren Hunden Bewegung und Beschäftigung zu ermöglichen.

Wir haben hier einige Seniorenwohnheime, dort gibt es Menschen mit ebenfalls betagten Hunden , die auch nicht mehr schnell laufen können und sich wunderbar dem Tempo des Besitzers anpassen.

 Aber leider kenne ich auch Fälle, wo die Besitzer eingeschränkt sind in ihrer Bewegung und agile Hunde an ihrer Seite haben. Ich hatte vor ca 2 Jahren so einen traurigen Fall. Frau, gehbehindert mit einer 4 jahre alten kleinen, flippigen Mischlingshündin. Diese Hündin wurde im Schneckentempo an einer 1 Meterleine geführt was zu Folge hatte, das diese Hündin sich nur noch hüpfend durch die Gegend bewegte. 

 Ob Menschen mit Rollator ihre Hunde ohne Leine laufen lassen und Denkspiele mit ihren Tieren machen ist ein schöner Gedanke, doch ich bezweifele das dies auch so durchgeführt wird. Habe ich bei uns noch nicht gesehen.

 Es gibt aber auch die verantwortungsbewussten Halter, die sich für ihre Tiere einen Hundesitter suchen, der mit dem Hund noch angemessene Runden geht, wenn sie merken, das sie dies nicht mehr können. Auf alle Fälle kann es eine wunderbare Symbiose sein, wenn ein älterer Mensch noch eine aufgabe hat, sich um ein Lebewesen zu kümmern.

Puh, da hast Du eine ganz interessante Frage aufgeworfen, zu der ich einfach nochmals meinen Senf dazugeben muß, auch wenn ich denke, daß Du schon die meisten Argumente gehört hast.

Ich selbst gehöre zu der betroffenen Generation und muß aufgrund von gesundheitlichen Einschränkungen draußen einen Rollator benutzen. Solange ich gut noch laufen konnte, hatte ich zwei ziemlich große Hunde, einer davon war schon 14, mit denen ich häufig unterwegs war. Die habe ich dann ins Auto gepackt und bin dorthin gefahren, wo sie Feld, Wald und Wiesen hatten.

Dann starb mein großer, das Mädchen konnte ich bei seiner "Ersatzmama" unterbringen, weil sich meine Erkrankung schon abzeichnete. Kurze Zeit später bekam ich dann einen zu groß geratenen Dackelmix aufs Auge gedrückt, einen Hund, den ich nicht wollte. Meine Stella war für mich aber der Anlaß, täglich, soweit wie es ging, vor die Tür zu gehen, große oder kleine Runden zu drehen, manchmal war ich schneller als sie. Sie kam gut mit meinen Katzen aus, war der ideale Hund, ein Garten war vorhanden.

Und dann war ich gezwungen, umzuziehen. Eine Wohnung mit 3 Katzen und einem Hund? Es war fast unmöglich. Schließlich bekam ich eine Zusage, der Hund könne mit, am gleichen Tag kam ich wieder ins Krankenhaus und wußte, ich war einfach überfordert. Schließlich bin ich nicht der beste aller Hundehalter. So habe ich mich entschlossen, die Kleine abzugeben, das ist ein Jahr her, sie trottelt mit ihrem neuen Frauchen immer noch genauso langsam, wie mit mir, uns ich vermisse sie furchtbar. Die Zweibeiner in meiner alten Umgebung sind mir egal, meine Katzen habe ich bei mir, und trotzdem fehlt mir dieser Hund, der so gar nicht meinen Wünschen und Vorstellungen entsprach, mehr, als ich sagen kann.

Viele alte Leute leben nur für ihre Tiere  und wenn es nicht die vielen alten Omis geben würde, die auf eigene Kosten die freilebenden Katzen kastrieren lassen und füttern würden, würde der deutsche Tierschutz zusammenbrechen. Alte Hunde im Tierheim unterzubringen und neu zu vermitteln ist so gut wie aussichtslos, die würden dann vermutlich eingeschläfert werden.

Wenn Du so eine Frage aufstellst, solltest Du Dir vielleicht erst einmal die Meinungen und Ansichten der älteren Generation anhören, als sie pauschal über einen Kamm zu scheren. Natürlich gebe ich Dir Recht, daß sich ein 80-jähriger gehbehinderter Opa keinen Welpen mehr anschaffen sollte, aber manche 20-jährige sind schon so alt, so alt können sie gar nicht werden. Das sind aber die, die morgens, mittags und abends gerade so ein halbes Stündchen für einen Hund erübrigen könnten, aber unbedingt einen haben wollen. Da brauchst Du nur mal die relevanten Fragen hier auf GF zu lesen.

In der Frage steckt ein Denkfehler:

Wenn der Mensch am Rollator geht, muss der Hund nicht die ganze Zeit langsam hinterhertrotten, sondern kann auch mal frei laufen, der Mensch kann Jagdspiele etc. mit ihm machen, die den Hund auslasten. Blindenhunde z.B. gehen auch einen  Großteil des Tages langsam mit ihrem Menschen umher, aber irgendwann gibt es eine Auszeit, sie dürfen frei laufen und sich auspowern.

Es sind sicher sehr viele Menschen langsamer als ihre Hund und in vielen Situationen, wenn man z.B. mit dem Hund durch die Stadt geht, muss der Hund sich der Geschwindigkeit des Menschen anpassen. Trotzdem kann man dem Hund ermöglichen, auch mal zu rennen, frei zu spielen etc.

Daneben gibt es wie schon von anderen geschrieben immer auch Hunde, die nur noch langsam laufen können aufgrund von Krankheit oder hohem Alter etc.

Guter Einwand.

Vielleicht lassen sie ihre Hunde sogar in Parks frei laufen. Daran hatte ich gerade nicht gedacht.

Danke für die Antwort.

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