Ist es nicht vernünftig, einfach zu sagen, dass man nicht weiß, ob es einen Gott gibt oder nicht und sich lieber mit weltlichen Dingen beschäftigt?

20 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

das wäre sehr vernünftig. Eine solche Haltung war zum Beispiel die Maxime des altchinesischen Philosophen Konfuzius.

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@BaerP96 danke sehr für die Auszeichnung

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Finde ich nicht. Für mich gibt es viele Gründe dafür, dass es Gott gibt und dass die Bibel Gottes wahres Wort und Offenbarung für uns Menschen ist, z. B.:

Gott ist auch in der Schöpfung zu finden. In jeder Zelle spielen sich ständig tausende von Prozessen ab. Es muss ein intelligenter Schöpfer hinter den vielen "Wundern" stecken, die wir im Universum und in der Pflanzen- und Tierwelt entdecken können...

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Es muss ein intelligenter Schöpfer hinter den vielen "Wundern" stecken,

Warum muss es das? Weil die Hypothese des 'Intelligent Designs' das besagt?

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Ich weiß natürlich nicht, ob es einen Gott gibt (ich glaube es aber), denke aber dass es ja nichts wichtigeres gibt, als die Ewigkeit.

Daher würde ich es vor mir selbst nicht verantworten können, mich nicht damit zu befassen und nicht die Hoffnung zu haben, irgendwann doch noch zu einem dauerhaften Ergebnis zu kommen, was über Spekulation hinausreicht.

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Was wäre das Leben wert, wenn es etwas gibt wie eine Ewigkeit?

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@BaerP96

Mir geht es eher darum, mit der Endlichkeit menschlichen Daseins klar zu kommen. Und das gelingt mir besser, wenn ich mich der Frage nach Gott befasse. Das mag bei anderen Leuten anders sein.

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Warum lässt Gott Naturkatastrophen zu und jetzt Achtung, wofür der Mensch NICHTS kann?

Warum lässt Gott z.B zu, dass es Erdbeben gibt, oder im dem Weltall kosmische Strahlung einen Menschen sofort auslöschen könnte? Ich meine ein 10 KM Asteroid könnte die ganze Menschheit auslöschen, eine super Nova könnte die Erde komplett verbrennen etc.

Und an alle Gläubigen die sagen: die Szenarien kommen sowieso nicht, dann setzt euch mal ordentlich mit Astrophysik auseinander, die Wahrscheinlichkeit ist garnicht gering!

Unsere Dinosaurier hat's zum Beispiel getroffen, ist euer Gott vielleicht doch kein "Eingreifer" der alles bewusst steuert, sondern nur (angenommen einen Gott gibt es), Zuschauer ist? Aber das wäre doch auch vollkommen sinnlos und zu alledem wäre dann dieser Gott extrem gewalttätig, in der Bibel wird dieser Gott als die Liebe beschrieben, warum sollte dieser Gott liebe sein, wenn er mit seiner angeblichen Schöpfung spielt?

Jetzt mal ehrlich das Universum ist riesig, warum sollte einen Gott interessieren, was mit der Erde ist , bzw mit den Lebewesen darauf ?? Das ist ungefähr so wie ein Stein im Sand aller Strände auf der Welt. Ein Stein ist die Erde.

Angenommen so eine Naturgewalt würde uns treffen und kein Gott würde eingreifen!!! Was wäre dann der letzte Gedanke eines Gläubigen, der darauf gehofft hat, dass der Herr eingreifen würde, aber es nicht getan hat, sodass die Erde und das Leben darauf komplett vernichtet wird?

Da hilft auch kein beten mehr, sondern einfach Akzeptanz.

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Kann man überhaupt gottlos glücklich sein? Spüren Ungläubige nicht tief im in ihrem Inneren, eine Sehnsucht nach einem Gott?

Hallo GF Community,

ich frage mich schon lange, warum man nicht glauben kann. Ich meine, jeder hat doch dieses Gespür nach etwas unerklärlichem oder?

Leugnen ungläubige Gott nur, damit sie ihr Leben nicht ändern müssen?

Ich z.B glaube an Jesus Christus und bin sehr glücklich ich strebe nach nichts weltlichem sondern versuche einfach ein Gutes Leben mit Gott zu führen.

Wenn die ganze Welt glauben würde, an einen Gott, dann würde es keine Kriege, kein Leid mehr geben. Dann wäre dieses machtgierige und geldgierige der Ungläubigen nicht mehr exzistent.

Warum akzeptieren ungläubige einfach nicht, dass es Gott gibt und dieser über ihren Verstand ist?!

Ich frage mich, wann Jesus allen anderen die Augen öffnet, dass sie endlich erkennen, dass sie mit ihrem "Wissen" und ihrer "Erkenntnis" vor Gott nicht weit kommen und die menschliche Erkenntnis einfach Dummheit vor Gott ist.

Was sagt ihr dazu?  

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Ist Gott logisch beweisbar? Hatte Gott ohne Zeit keine Zeit, um die Zeit zu erschaffen?

Annahme 1: Gott hat die Zeit erschaffen. Bevor er das tat, gab es keine Zeit. Oder: Für Gott verging keine Zeit.

Trifft Annahme 1 zu, konnte Gott weder eine Entscheidung treffen, was er tun wollte, noch konnte er einen Prozess des Schöpfens in Gang setzen. Er kann nicht die Ursache für die Welt sein.

Annahme 2: Gott hat die Zeit nicht erschaffen. Zeit hat schon ewig existiert, sonst könnte nicht Gott ewig existieren.

Trifft Annahme 2 zu, kann es keinen Schöpfergott gegeben haben, das ist logisch unmöglich.

Annahme 3: Gott existiert außerhalb der Zeit.

Entweder, es verging eine eigene Zeit für Gott, so setzt das Materie voraus. Gott konnte sie nicht erschaffen haben. Oder, für Gott verging keine Zeit, dann hatte Gott wiederum keine Zeit, um die Zeit zu erschaffen.

Das bedeutet wiederum, dass es keinen Schöpfergott geben kann.

Fazit: Gleichgültig, was wir annehmen, das Ergebnis ist jedes Mal dasselbe. Man kann die Existenz eines Schöpfergottes ausschließen.

Gott muss innerhalb  einer Zeit agieren, die schon die Existenz von Materie voraussetzt, oder nicht?

Es ist doch ein fundamentaler Widerspruch, wenn man behauptet, dass Gott nicht der Logik unterliegt, aber angeblich die Basis für Moral und den Sinn des Lebens sein soll, oder?

Was meint ihr, stimmen meine Aussagen?

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