Ist es nicht so, dass wir eigentlich unsere Zukunft nicht planen können, da wir zukünftige Ereignisse einfach nicht voraussehen können?

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7 Antworten

da wir zukünftige Ereignisse einfach nicht voraussehen können

Die Aussage ist nicht korrekt. Morgen wird es hell, im kommenden Winter wird es (etwas) kälter, in einigen Monaten ist Bundestagswahl und noch viel mehr ist voraus bekannt. Ohne Planung lebst Du von einem Tag in den anderen!

Die richtige Formulierung lautet: Wir können zukünftige Ereignisse nicht mit hundertprozentiger Gewissheit voraussehen. 
 Es gibt eine Möglichkeit, dass etwas nicht stattfindet oder das etwas nicht geplantes stattfindet (wie ein großes Erdbeben) Das heißt, dass Planungen  ,,elastisch" sein müssen, damit sie nicht bei Abweichungen von erwarteter Ereignisfolge total ins Wasser fallen.

Wir Ingenieure leben von der Planung: Zukünftiger Energiebedarf; Verkehrswege und viele andere technische Errungenschaften müssen lange im voraus geplant werden.  Dabei sind unerwartete Entwicklungen so gut wie möglich berücksichtigt werden.

Ein Beispiel hervorragender Planung ist das Eisenbahnnetz Viele Bahnhöfe aus dem 19.Jahrhundert sind immer noch in Betrieb und auch ein großer Teil des Netzes aus dieser Zeit funktioniert noch.

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Natürlich kann man seine Zukunft nicht zuverlässig planen, da man nicht in der Lage ist alle Dinge zu überblicken, die passieren werden/können.

Jedoch deshalb einfach hinzugehen und gar nicht zu planen, ist auch der falsche Weg. Ohne Planung funktioniert kein Leben. Du solltest zumindest versuchen deine Ziele zu erreichen, auch wenn du dir immer bewusst sein musst, dass es keine Garantie gibt, dass du deine Ziele auch erreichst.

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Ja, mach nur einen Plan!
Sei nur ein großes Licht!
Und mach dann noch’nen zweiten Plan
Gehn tun sie beide nicht.

Bertolt Brecht - Das Lied von der Unzulänglichkeit des menschlichen Strebens

Planen kann man immer, wenn man Spaß daran hat. Man sollte nur nicht erwarten, dass alles nach Plan verläuft.

Meiner Ansicht nach braucht man weder einen Plan noch ein Ziel. Aber eine Richtung einzuschlagen ist schon ganz sinnvoll.

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Es gibt ja Differenzierungen von Systemen, denen eine interne Eigendynamik innewohnt, die wir nicht beeinflussen können und determinierten, bewusst herbeigeführten Zuständen die willentlich kontrollierbar sind.

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Plane heute um 23 Uhr ins Bett zu gehen, und gehe dann um diese Zeit ins Bett, falls nicht etwas Unvorhergesehenes dazwischenkommt. Planen kannst du also immer was.

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Der Weg ist das Ziel.

Natürlich kann man die Zukunft nicht planen und wer Erwartungen hat, wird ständig enttäuscht. 

Man muss immer offen und wach bleiben für neue Möglichkeiten, sonst versteinert man bereits bei der ersten Wegbiegung und bleibt stehen.

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Planen ist ein dehnbares Wort.

Man sollte zwischen 2 Wörtern unterscheiden:

Bestimmen: Wenn ich ''plane'' um 23 Uhr ins Bett zu gehen dann mach ich das auch. Da liegen alle meine Vorraussetzungen um das zu Erfüllen in meiner Hand. Das bestimme ich.

Denken: Wenn ich ''plane'' dass ich später mal viel Geld verdiene, dann liegt es nicht zu 100 % in meiner Hand dass ich den Arbeitsplatz bekomme und demnach viel Geld verdienen werde. Da liegen die Vorraussetzungen um das zu Erfüllen NICHT vollständig in meiner Hand. Das denke ich.

Mit Freundlichen Grüßen, IchHelfeGernXD

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