Ist es nicht komplett krank jungen Kindern zu erzählen dass es Dinge wie die Hölle und den Teufel geben würde?

21 Antworten

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Natürlich ist es krank!

Kindern Mythen als Wahrheit zu verkaufen ist eine Abscheulichkeit. Noch heute wird Kindern erzählt, es gäbe diese Götter oder diesen Gott tatsächlich, sie leben nach dem Tod weiter, Tote kommen in den Himmel und wenn sie böse waren in die Hölle und viel weiteren Unsinn.

Die meisten Menschen werden die psychischen folgen der Indoktrination nie ganz los.

Man sollte Kinder auf die Welt vorbereiten und ihnen erklären wie sie funktioniert. Ihnen etwas als Wahrheit zu verkaufen, das nicht erwiesenermaßen wahr ist, bringt sie im Leben nicht weiter, es verzerrt nur ihr Bild von der Welt.

Aber die Religionen können ohne frühkindliche Indoktrination nicht existieren. Außer ein paar wenigen Erwachsenen sind nur kleine Kinder ungebildet und leichtgläubig genug, auf Geschichten von Göttern oder einem Leben nach dem Tod rein zu fallen.

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Wie sah denn deine Kindheit aus? Eine Kindheit ohne Märchen? Ohne Geschichten wie "Der  Teufel mit den drei goldenen Haaren" mit entsprechender Illustration. 

Anscheinend bist  Du  mit der heutigen Welt der Kinder nicht vertraut. Sonst wüsstest Du von ganz anderen und viel schlimmeren Indoktrinationen. 

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@Bodesurry

Wie sah denn deine Kindheit aus? Eine Kindheit ohne Märchen?

Nein. Mir wurden die Märchen aber nicht als Wahrheit verkauft und meine Eltern waren so ehrlich mir zu sagen, dass man nicht genau weiß, ob es einen Gott gibt, dass sie aber daran glauben. Sie haben meine Zweifel nicht einfach abgewürgt oder in Lügen erstickt.

Anscheinend bist  Du  mit der heutigen Welt der Kinder nicht vertraut. Sonst wüsstest Du von ganz anderen und viel schlimmeren Indoktrinationen.

Nenne doch mal ein paar.

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@Bodesurry

Sonst wüsstest Du von ganz anderen und viel schlimmeren Indoktrinationen.

Ja ja, dieser Spongebob Schwammkopf ist schon ein wahrer Bote des Teufels! :D :D

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Ist es nicht verrückt, dass einem tausende Jahre alten Buch weniger Glauben geschenkt wird als Theorien? (Urknalltheorie, Stringtheorie, Evolutionstheorie, usw.) Nun ja. Man könnte sich darüber streiten. GLAUBST du aber an Nichts, hast du auch einen Glauben, vergiss das nicht. ;)

Nun ja, um zu Deiner Frage zurück zu kommen: Ich persönlich finde es besser, wenn ein Kind selber zum Glauben findet, ganz egal welcher dies auch sein mag und ganz egal in welchem Alter. Was passieren kann, wenn man von Geburt an eine Glaubensrichtung eingetrichtert bekommt, ist das abschreckende Beispiel der islamischen Terroristen. (Um Missverständnisse zu vermeiden: Ich habe nichts gegen den friedlichen Islam, ich rede bewusst nur die Selbstmordattentäter an!) Woran du also glaubst, solltest du selber entscheiden können und nicht deine Eltern.

Aber sicherlich gibt es auch da geteilte Meinungen, dies spiegelt nur meine wieder und ich möchte damit niemanden angreifen.

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Ist es nicht verrückt, dass einem tausende Jahre alten Buch weniger Glauben geschenkt wird als Theorien?

Verrückt ist es, den Märchen, die sich ein paar ungebildete Ziegenhirten vor ein paar Tausend Jahren im Nahen Osten ausgedacht haben mehr zu glauben, als den Erkenntnissen der modernen Wissenschaft.

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@Hamburger02

Und was sagen denn die hochmodernen Wissenschaftler?

„Wie können anorganische Moleküle biologische Informationen

bekommen und weitergeben, damit eine Urzelle entstehen kann? An und für sich ein unlösbares Problem." (Prof. Dr. Manfred Eigen, Biophysikalische Chemie, Universität Göttingen)

„Die Evolutionstheorie ist eine weltweit anerkannte Theorie,
nicht, weil sie bewiesen werden könnte, sondern weil sie die einzige Alternative zur Schöpfung ist, an welche wir nicht glauben wollen." (Prof. Dr. James Dewey Watson, Biochemiker, Nobelpreis für Medizin)

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@Bodesurry

Tatsächlich gibt es nicht eine einzige bewiesene "Wissenschaft", die den Ursprung an sich erklärt. Was nichts anderes bedeutet: Wenn man den Wissenschaftlern glaubt, dann ist es auch nur Glaube. Aber noch lange kein Wissen! Auch die/der Bibel/Koran ist Glaube und kein Wissen. Doch die stehen wenigstens dazu und behaupten nicht immer groß, sie würden alles Wissen...

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Naja, eine Hölle und den Teufel mag es im schriftlichen Sinne eventuell nicht geben, aber eine Art Hölle und eine Art Teufel, im persönlichen Sinne, gibt es sehr wohl.

Es gibt z.B. hin und wieder "Stimmen" in manchen unserer Köpfe. Wir brauchen da auch garnicht ins metaphysische zu springen. Sieh es einfach mal als psychologisches "Phänomen".

Das sind so Stimmen die uns davon überzeugen wollen von gewohnten Normen und von unserem Empfinden von Richtig und Falsch fort zu bewegen.

Man muss nicht wirklich ein Genie sein um sich auszurechnen wohin sowas führen kann wenn man zu oft auf solche "Stimmen" hört!

Manche bewegen sich in ihrer eigenen persönlichen Hölle und es kommt nicht selten vor dass sie andere mit hineinziehen!

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