Ist es nicht irgendwie ein Vorteil an Gott zu glauben?

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Genau das hat Blaise Pascal in seiner Wette geschrieben.

Wenn man an Gott glaubt und er existiert, hat man den größten Gewinn, das ewige Leben im Reich Gottes.

Man glaubt nicht und es gibt ihn nicht, ist es keine Niederlage, kein Gewinn.

Wenn man an ihn glaubt, aber er existiert nicht, dann hat man auch keine Niederlage und keinen Gewinn.

Aber wenn man nicht geglaubt hat und er doch existiert, dann ist das die größte Niederlage die dem Menschen zusteht.

Also erst mal muss ich sagen, dass das echt kluge Gedanken sind von dir😂 Die wenigsten denken darüber nach.

Allein schon die Tatsache, dass man bei einem Haus natürlich sagt, dass dort ein Baumeister sein Tagwerk vollbracht hat, aber beim Baum neben dran gesagt wird, dass es reiner Zufall ist wie dieser entstanden ist, lässt einen schon nachdenken.

Um aber auf deine Frage zu antworten welcher Gott der richtige ist, kann ich dir von meiner Meinung erzählen. Du musst es nicht glauben, es ist dir überlassen :)

Wenn man vom islamischen Glauben ausgeht, muss man sich den Himmel verdienen. Selbst wenn du an Gott glaubst, ist es bis zum Schluss nicht sicher ob du nicht doch zu viele schlechte Taten begangen hast.

Bei den Buddhisten gibt es keine richtige Gottheit, sondern nur Buddha und dieser war ein normaler Mensch der als erster die Erleuchtung gefunden hat. Dieses sogenannte Nirvana ist ein Ort, an dem es kein Schmerz, aber auch keine Freude mehr gibt, einfach nur ein Zustand des Seins. Außerdem gibt es hier auch Wiedergeburten, an denen du an deinen Taten gemessen wirst, ob du z.B. in die Welt der Plagegeister oder doch in der menschlichen Welt bleibst (usw. es gibt noch weitere). Dazu kommt noch, dass diese Wiedergeburten die Frage nach der Ewigkeit nur verschieben und nicht beantworten. Irgendwann, und wenn es erst in Millionen Jahren ist, wenn die Sonne sich ausdehnt, wird die Welt untergehen und dann stellt man sich die Frage nach dem Danach.

Völlig losgelöst von diesen Gedanken immer besser sein zu müssen ist der christliche Glaube. Wenn man ihn mal in seinem Kern betrachtet, ohne Institution Kirche oder das fremde Einwirken ahnungsloser Besserwisser, ist es die liebevollste und gerechteste Philosophie des Lebens.

Gott selbst kam auf die Welt als wir noch Sünder waren. Gott hasst die Sünde und sah, dass eigentlich alle Menschen in dieser gefangen waren. Du kennst das sicher, dass du manchmal Dinge tust, wo du weißt, dass sie absolut schlecht sind. Jeder hat schon mal gelogen, geklaut oder jemandem voller Neid etwas schlechtes gewünscht. Und Gott hasst das. Trotzdem kam sein Sohn auf die Erde um ein tadelloses Leben zu führen und von genau diesen Sündern bespuckt, gefoltert und letzendlich gekreuzigt zu werden. Am Kreuz schrie er noch " Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun!". So sieht für mich wahre selbstlose Liebe aus, die keiner von uns je verdient hätte. Er ist unseren Tod gestorben, aber er ist nicht dort geblieben, sondern wahrhaftig auferstanden, dass wir eine neue Chance haben zu Gott zu kommen. Die Macht der Sünde ist vorbei und der Tod besiegt.

Jesus Christus hat dir dieses Geschenk gegeben, es liegt an dir, ob du es annimmst und an ihn glaubst oder es wegschmeißt und nichts von dieser Liebe wissen möchtest.

Hoffe ich konnte dir ein bisschen Inspiration und Antworten auf deine Frage geben! :)

Be blessed!

diese Antwort war einfach perfekt

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Wo liegt denn da die Niederlage?

Wenn es den gütigen und gnädigen Gott und ein ewiges Leben gibt, dann wird mir dieser gnädige Gott, an den ich nicht geglaubt habe, doch gnädig verzeihen.

Und alles wird gut...

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@earnest

Wenn du das Geschenk, welches dir Jesus am Kreuz und bei seiner Wiederauferstehung gemacht hat, nicht annimmst, wird dir Gott auch nicht deine Sünden vergeben.

Ich weiß, dass sich das ziemlich hart anhört, aber wenn du jemanden dein ganzes Leben verleugnest, wird dieser dich doch auch verleugnen. Jesus hat sogar den Weg zu Gott frei gemacht und es liegt an unserem Glauben, ob wir die Vergebung der Sünden annehmen.

Wer an ihn glaubt, der wird nicht verurteilt. Wer aber nicht an ihn glaubt, über den ist das Urteil damit schon gesprochen. Denn er weigert sich, Gottes einzigem Sohn zu vertrauen. Und so vollzieht sich das Urteil: Das Licht ist in die Welt gekommen, aber die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht. (...)

Johannes 3:18‭-‬19

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@NathiKathi

Mir hat Jesus kein Geschenk gemacht.

Ich leugne Jesus auch nicht. Er hat existiert, ist aber tot.

Und deine finsteren Drohungen ("Urteil schon gesprochen") kannst du dir sparen.

Danke.

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@earnest

Das ist deine Sache ob du glaubst oder nicht. Wie gesagt, ich habe von meinem Glauben und meiner Meinung berichtet.

Und ich habe dir nicht "finster gedroht", denn der letzte Abschnitt ist ein Ausschnitt aus der Bibel in Joh 3, 18-19. Das hätte ich besser markieren können. Damit wollte ich dir nicht drohen.

Man kann keinem Menschen den Glauben aufzwingen und das wollte ich bei dir auch gar nicht. Ich finde nur, dass man sich über jedes Risiko bewusst sein sollte. Und so gibt es auch hier, wenn man nicht an Gott glaubt, ein Risiko dessen man sich bewusst sein sollte und es für seine Meinung in Kauf nimmt. Damit tut man keinem etwas schlechtes. Man schafft nur Transparenz.

Fühl dich nicht angegriffen, denn das hab ich nicht und hab noch einen wundervollen Tag! :)

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@NathiKathi

Es GIBT kein Risiko. Da ist auch keinerlei Transparenz. Du kannst dir deine Missionierungsversuche sparen.

Auch dir einen schönen Tag.

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Aber, das sage ich als Christ, ist an Gott glauben nichts das man einfach so machen kann um in den Himmel zu kommen, sondern kostet auch einige Mühen und ist schwer (Lk 14,28). Aber dennoch wird es sich dann am Ende alles lohnen (Jak 1,12)

Da Gott, falls es sie gibt, gut und gnädig ist, werde ich, sofern es ein Leben nach dem Tod gibt, keine Probleme haben.

Und, falls es ihn, sie und/oder es nicht gibt, schon gar nicht.

Alles wird gut.

Gruß, earnest

Und wenn Gott nicht für uns überhaupt sichtbar ist da Gott überall ist denke nicht Gott hat ein Körper sondern ist eine grenzenlose gute Seele die uns stärkt

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Das ist natürlich die berühmte Pascalsche Wette. Er hat es etwas präziser formuliert: Sei p die Wahrscheinlichkeit, dass Gott existiert, also q=1-p die Wahrscheinlichkeit, dass Gott nicht existiert. Wir kennen p nicht, wissen aber dass gilt 0<p<1. Der Mensch kann nun wählen, ob er er an Gott glaubt. Glaubt er so gilt für den Erwartungswert des Gewinns: p * ∞ + q * 0 = ∞
Das ist die Formel der Gewinnerwartung. Wenn Gott existiert ist der ausgezahlte Gewinn = ∞ (unbegrenztes Glück im Himmel), wenn Gott nicht existiert ist er gleich 0.
Wenn man nicht glaubt, so ist der Erwartungswert des Gewinns: p * -∞ + q * 0 = -∞ ,
denn im Falle, dass man sich irrt muss man unbegrenzte Qualen in der Hölle erleiden.
Hieraus ergibt sich: Es ist unsinnig, nicht zu glauben.

Nun zum 2. Teil deiner Frage. Die richtige kann nur die sein, die uns Gott selbst oder sein Sohn geoffenbart hat. Alles andere ist Menschenwerk und damit fehlerhaft oder gar grundlegend falsch. Damit kommen nur die Schriften des Neuen Testaments in Frage. Das heißt natürlich nicht, dass man sich einer Kirche anschließen muss oder gar ein Mitglied sein muss. Die hohen Kirchenvertreter haben nämlich meistens Interessen, die der christlichen Lehre entgegengesetzt sind.

Ich denke nicht, dass ein Glaube ausreicht um auf der sicheren Seite zu sein. Erst recht glaube ich nicht, dass irgendend eine alte Schrift den Wunsch Gottes verkündet, oder seine selbsternannten Vertreter.

Sollte ich mich täuschen, bin ich froh nicht an diese Ewigkeit teilnehmen zu müssen.

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