Ist es nachvollziehbar, dass alte Männer (89 Jahre) weinen (fast), wenn sie vor dem Grab des toten Hundes ihres Sohnes stehen - und ist das erlaubt (das Grab)?

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11 Antworten

Nur weil man weiss, das ein Hund nicht so lange lebt wie ein Mensch, darf man nicht um dieses Tier trauern? Was für eine Einstellung hast du denn?

Natürlich trauert man um ein Tier, das in der Familie gelebt hat, wem das Tier gehört hat, hat damit absolut nichts zu tun. Unser Westi wurde von uns allen zutiefst betrauert, er war immerhin für 15,5 Jahre ein Familienmitglied.

Natürlich dürfen und sollen auch alte Menschen ihre Gefühle offen zeigen, warum auch nicht. Männer und Frauen sind da gleichberechtigt - jeder trägt seinen Schmerz anders.

Kleine Tiere (auch der Labrador) darf man auf seinem Grund und Boden beerdigen, solange dies nicht im Wasserschutzgebiet liegt.

Alle meine Tiere sind bei uns im Garten beerdigt.

Was stört dich an der ganzen Sache so, das du eine solche Frage überhaupt stellen musst, das sollte sich eigendlich aus der normalen Menschlichkeit ergeben.

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Im eigenen Garten darf man seine Tiere begraben.

Auch wenn es der Hund Deines Onkels war, so wird Dein Opa sicherlich viel Kontakt zu ihm gehabt haben. Er ist ihm ans Herz gewachsen und jetzt fehlt er ihm. Auch wenn man weiß, dass Hunde nicht so lange leben, so tut es doch höllisch weh, wenn der geliebte Vierbeiner gehen muß.

Was Dir ein Hund gibt, kann mit Gold nicht aufwiegen und es ist unbezahlbar. Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du diese Erfahrung einmal machen darfst. Dann wirst Du Deinen Opa verstehen.

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Klar ist es nachvollziehbar das man weint, wenn jemand aus der Familie stirbt und ein Hund ist ein Familienmitglied! Egal wie alt man ist man findet es immer sehr bewegend und traurig, wenn ein geliebter Mensch oder geliebtes Tier stirbt. Auch wenn man weiß das derjenige nicht lange zu leben hat, ehrt man diejenigen mit seinen Tränen und zeigt ihm das er für diejenigen Personen wichtig war.

LG Kruemel

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Die einfühlsame Methode der Bestattung ist erlaubt, wenn es sich bei Ihrem Grabplatz um ein Privatgrundstück handelt. Tierbeisetzungen in öffentlichen Parks oder Waldstücken sind hingegen verboten. Auch wasserschutzrechtliche Vorschriften sind zu beachten. Liegt Ihr Grundstück in einem Gebiet für Trinkwasserversorgung, ist die Bestattung ebenfalls nicht erlaubt. In den meisten Fällen ist aber eine respektvolle Verabschiedung Ihres Hundes seinem ehemaligen Schnüffel-Territorium möglich.

 

Und es ist doch nichts dabei, wenn der alte Mann um den Hund trauert, auch wenn es nicht seiner war. Wahrscheinlich hat er mit ihm viel zeit verbracht. Ist vollkommen nachvollziehbar.

Du hast keine Tiere, oder ?

 

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  1. So lange sie in keinem Wasserschutzgebiet wohnen, ist es erlaubt. Und selbst wenn: Wo kein Kläger, da kein Richter ;)
  2. Ich kann es sehr gut nachvollziehen. Habe selbst zwei Hunde. Für "Nichthundemenschen" sind es einfach nur Tiere. Wenn man aber selbst einen Hund hat oder auch nur engen Kontakt zu einem hat, dann sind sie ein Familienmitglied. Meine Oma hat meine Hunde auch immer eher wie Urenkel behandelt (bis dann menschliche kamen). Wenn meine Hunde mal sterben, dann werde ich auch tagelang heulen. Ich habe auch schon sehr viel mit denen erlebt und werde dann sicher auch von dem ein oder anderen Erlebnis reden.

Man weiß auch die ganze Zeit, dass man seine Eltern überleben wird. Dennoch weint man um sie...

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Menschen trauern, und es ist egal wie alt sie sind.

Und ja, es ist völlig normal dass Menschen auch um Hunde trauern, auch alte Menschen.

Dass man weiß, dass ein Hund nicht lange lebt, nimmt nichts von der Trauer.

Wenn man Trauer vermeiden will sollte man am besten alle Kontakte zu Menschen und Tieren vermeiden, denn jeder stirbt irgendwann mal..

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Es ist völlig nachvollziehbar,am Grab eines Hundes zu weinen und es ist auch erlaubt, einen Hund im Garten zu begraben.

Ich finde eher deine Fragen wenig nachvollziehbar. Warum sollten alte Menschen nicht weinen, wenn sie einen Verlust erlitten haben. Offenbar hatte der Großvater ja ein Verhältnis zum Hund,also darf er auch trauern, oder nicht?

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Wenn dein Opa sehr an dem Hund gehangen hat, ist er verständlicherweise sehr traurig über den Tod. Das hat nichts damit zu tun, dass man weiß, dass Hunde im Vergleich zu uns Menschen nicht sehr alt werden.

Tierliebe ist grenzenlos. Schade, dass du das offenbar (noch) nicht verstehst. Gerade sehr alte Menschen hängen an den Tieren und wenn die Tiere sterben, sterben sie häufig sehr schnell danach. Deinem Opa ist vermutlich durch den Tod des Hundes sein eigener, in naher Zukunft bevorstehender Tod sehr deutlich vor Augen geführt geworden.

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Hi,

ja emotionale Gefühlsausbrüche müssen doch nicht unterdrückt werden oder?

Sieht so aus, als hättest du keinen Hund? Mit einem Hund und sei es auch nicht der eigene können doch schöne Erinnerungen verbunden werden.

Ältere Menschen sind auf Grund ihrer Erlebnisse von Jahr zu Jahr weinerlicher, ja sie merken an jedem der die Welt verlässt, ob Mensch oder Tier der Tag des eigenen Ablebens näher kommt.

Denk mal drüber nach uwe4830

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es ist nicht immer und überall verboten ein totes Tier im Garten zu vergraben.

und der emotionale Ausbruch Deines Onkels wegen dem toten Hund ist doch vollkommen normal. Sicherlich erinnert er ihn an viele schöne Begebenheiten mit seinem Sohn und auch dem Hund. 

was Du daran nicht verstehst oder auch verboten sein soll, ist mir schleierhaft!

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Kommentar von LordDerDrachen
29.10.2016, 12:26

Das mit dem Verbot frage ich deshalb, weil ich mal hier im Forum von irgendeiner Userin gelesen habe, dass diese ihre toten Pferde auf ihrem Grundstück vergräbt.

Und dann hat jemand kommentiert, dass das verboten sei.

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Kommentar von SusanneV
29.10.2016, 21:26

@dogmama. Der Opa hat geweint....

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Grundsätzlich ist es erlaubt. Und ich kann das nachvollziehen.

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