Ist es moralisch vertretbar, dass ein Mensch über den Tod eines geliebten Haustieres entscheidet?

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26 Antworten

Es gehört sogar zur Verantwortung für ein Tier dazu, dass man es vor unnötigem Leid und Schmerzen bewahrt. Es ist sehr schwer, den Egoismus zu überwinden und dem geliebten Tier ein langes Siechtum zu ersparen. Es tut weh, diesen Gang anzutreten und wenn möglich noch zuzusehen, wie es eben doch noch leben möchte. Aber wenn es keine Heilung gibt, wenn es sich nur noch unter Schmerzen oder gar nicht mehr bewegen kann - dann muss man sich eben trennen können. Viele Menschen wären wohl froh, wenn es diese Möglichkeit auch für Menschen geben würde - einen würdevollen, selbstbestimmten Tod.

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Der Tod ist aber nicht selbstbestimmt durch das Tier.. sicherlich hätten die Tiere gerne die Chance auf einen selbstbestimmten Tod aber das können wir ihnen nicht geben.

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Hallo**** Marco,****Du sprichst mir aus dem Herzen..lieben Gruß..himako

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Wenn ich selber so krank werden sollte, dass mein Leben künstlich verlängert werden sollte, würde ich persönlich das auch nicht wollen (steht sogar in meinem Testament) und wenn mein Haustier leidet, wobei es immer darauf ankommt, was mein Tier hat und wie schlimm es ist, finde ich persönlich besser, wenn es sanft einschläft, als unnötig und künstlich sein Leiden zu verlängern.

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maxi6, wenn das in Deinem Testament steht, nützt es Dir gar nichts, denn das Testament wird erst eröffnet, wenn Du tot bist. Du brauchst eine Patientenverfügung, die gilt zu Deinen Lebezeiten.

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@Lachlan

Das habe ich eigentlich auch gemeint, ich kam nur gerade nicht auf das Wort.

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@maxi6

Es geht aber nicht darum das Leben künstlich zu verlängern. Wenn ich ein Tier NICHT einschläfere lasse ich das Leben normal und wenn ich es einschläfere, dann verkürze ich es künstlich. Ist also eine ganz andere Situation

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@Tinkerbella16

Ich denke mal, wenn ein Haustier unheilbar krank ist, still vor sich hinleidet, wie es vor allem Katzen ja meistens tun, wäre es in meinen Augen unverantwortlich, dem Tier Medikamente etc. einzugeben, nur damit ich zusehen kann/muss, wie es immer weniger wird, bis es schlussendlich von selber über die Brücke geht, kann ich mir dann auf die Schulter klopfen und sagen, toll, Maxi, Dein Tier ist in Würde gestorben?

Ich bin eher nicht dieser Meinung!

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Ich finde den Begriff Todesspritze etwas grausam. Es ist eine Einschlafhilfe für den letzten Schlaf. Das klingt besser. Und das Tier zeigt es meistens, wenn es merkt, dass sein Ende da ist. Es sucht sich dunkle Ecken, weil es seine Ruhe haben will und dort dann auch in Ruhe endgültig einschlafen will. Das klappt aber nicht immer, weil es in einer Wohnung/Haus passiert. Also muss man seinem geliebten Tier die letzte Ehre und Hilfe geben, die es braucht. Inzwischen ist es weit verbreitet, dass der Tierazt nach Hause kommt und man nicht in die sterile und kalte Tierarztpraxis fahren muss. Das ist für beide Betroffene die bessere Variante.

Ich sehe und höre meine Katze, die mit 21 Jahren an Pfingsten 2011 mit Hilfe der Spritze gegangen ist, auch heute noch irgendwo sitzen oder laufen.

Tier erlösen?

Hallo, wir hatten jetzt eine Henne, noch sehr jung, lieb und zutraulich. Eines morgen ist sie komisch von der Stange gesprungen und hat sich verletzt. Sie konnte nicht mehr laufen. 3 Monate lang haben wir sie gepflegt aber ohne erfolg. Sie trank und aß nichts mehr. Nun haben wir die Henne erlöst und beerdigt. Nun stell ich mir die frage ob es moralisch verwerflich ist oder ob wir richtig gehandelt haben. Ich kann deswegen auch garnicht mehr Schlafen weil sie so eine liebe und anhängliche war.

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Veterinärmedizin - Schlachthofpraktikum Pflicht?

Hallo ihr lieben...

Ich möchte ab Winter 2018 unbedingt Veterinärmedizin studieren, das hat den Hintergrund, dass ich fest davon überzeugt bin, diesen Beruf nicht nur zu lieben sondern wirklich zu leben!! Ich lebe seit vielen Jahren vegetarisch/vegan! Nicht weil mir Fleisch nicht geschmeckt hat, nein ganz im Gegenteil!! Ich esse kein Fleisch, Gelatine, tierisches Lab etc. mehr, da ich absolut gegen Massentierhaltung, Tiertransport sowie gegen diese abartige Akkordschlachtung der armen Tiere bin...

Ich muss ganz ehrlich sagen, es ist mein Traum Tiermedizin zu studieren!! Ich muss aber auch ganz ehrlich sagen, ich weiß, dass ich dieses Praktikum nicht überstehen würde! Ich würde daran schlichtweg zu Grunde gehen...! Aber soll nur wegen diesem Praktikum nun mein Traum platzen?? Ich möchte an dieser Stelle ganz klar betonen, dass ich in der Lage dazu bin einem Tier das Leben zu nehmen, wenn ich ihm dadurch helfe nicht leiden zu müssen.... Ein Tier aber zu töten nur wegen des Fleischkonsums der Menschheit? –NEIN...!! Ich finde es moralisch und menschlich nicht vertretbar die Studenten zu zwingen sich solch einer Tortur wie sie es auf dem Schlachthof werden würde aussetzen zu müssen da dieses Praktikum die Psyche massiv beeinflussen und verändern kann!

Ich möchte Tierarzt werden, aber unter diesen Voraussetzungen kann ich das Studium nicht antreten.... Gibt es eine Möglichkeit wie ich das umgehen kann? Hat jemand von euch schon Erfahrungen gesammelt?? Ist es möglich ein anderes Praktikum absolvieren zu können, bei welchem ich das bereits tote Tier vorgelegt bekomme und dann auseinander nehmen kann? Das wäre für mich nämlich kein Problem! Es geht mir wirklich nur darum, dass ich den Tiertransport sowie die barbarische Art der Schlachtung nicht ertragen könnte und da einfach nicht aktiv dabei sein kann oder sogar helfen muss...! Oder würde das mit einer Bestätigung meines Arztes funktionieren, dass ich das psychisch nicht schaffe, sehr wohl aber für den Beruf des Tierarztes und seiner Tätigkeiten außerhalb eines Schlachthofes geeignet bin? Wisst ihr, nur wegen drei Wochen will ich meinen Traum nicht zerstören.... Ich würde das aber einfach nicht schaffen...!! :(

Für die 9x Klugen: Achso, bevor ich es vergesse... 9x kluge Antworten oder Ratschläge, dass das Studium dann doch nichts für mich ist, nur weil ein ich ein Tier nicht schlachten kann oder weil ich nicht während einer Schlachtung dabei sein kann, werde ich ignorieren und darauf nicht antworten! Danke für euer Verständnis.

Für alle die wirklich helfen können/wollen: Danke!! Ihr seid klasse <3 :)

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Hund ist gestorben und Familie ist traurig - Den Hund (im Ausland) klonen lassen moralisch vertretbar oder nicht?

Haben hier eine moralische Frage. Da es kein "Ja" oder "Nein" als Antwort gibt denken wir, hier kriegen hier ist der richtige Ort. Gestern waren wir zum Essen eingeladen bei einem Nachbarsehepaar. Da diese Hunde haben und sich sehr dafür interessieren, redeten wir wie immer über Hunde.

Deren Hund ist letzte Woche überraschend gestorben und sie waren noch etwas traurig. Mein Mann fragte dann: "Und, wie siehts aus mit neuem Hund?", woraufhin die Frau sagte: "Auf keinen Fall, es gibt für uns nur den. Der ist nicht ersetzbar". Dann sagte sie dass sie eine Bekannte hat, die ihren Hund tatsächlich hat klonen lassen. Er ist auch als Welpe gestorben, und sie waren (inkl Kinder) so unglücklich darüber, dass sie das gesparte Geld (über 70,000 Euro) in die Hand genommen haben um im Ausland (Asien) dass Tier klonen zu lassen. Überzeugt sagte sie: "Der sieht dann GENAU so aus wie das alter Tier).

Ihr Mann (unser Nachbar) sagte dann: "Das kommt für einen Tierfreund überhaupt nicht in FRAGE", woraufhin die Frau sagte: "Und wieso bitte genau? Wenn sie ihn geliebt haben, vom Zoll das OK bekommen haben und das so machen wollen ist das ihr Recht".

Unser Nachbar sagte: "Das ist gar nicht OK. Man muss auch mal realisieren dass das Leben endlich ist. Warum kann man nicht einfach abschliessen mit der Sache und einen neuen Hund (zb. aus dem Tierheim) holen und dem eine zweite Chance geben". Ich sagte (da ich auch etwas darüber gelesen hatte vor einiger zeit): "Außerdem braucht es oft viele Versuche bis es klappt, und die Persönlichkeit kann sich auch anders entwickeln. Es gibt nur EINE Seele".

Wir beendeten die Diskussion dann, aber die Nachbarin versuchte noch mehrmals zu sagen: "Ihr immer mit eurer "Nanny-Art", wir leben in einer freien Welt. Was gibt euch das Recht darüber zu urteilen was diese Frau gemacht hat".

Jetzt wollte ich hier mal fragen wie ihr das seht! LG

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Warum sind so viele Menschen gegen Tierversuche?

Bei Kosmetika kann ich es ja verstehen, dass man das abschaffen sollte.

Aber wenn es um wichtige Medikamente gegen Krebs, MS, etc. geht, dann sind Tierversuche doch gerechtfertigt. Die MS-Tabletten meiner Mutter wurden jahrelang an Ratten ausgetestet, bevor sie auf den Markt kamen. Und die wirken wirklich gut.

Man sollte doch Prioritäten setzen und ich finde die Gesundheit meiner Mitmenschen nun mal wichtiger, als die Gesundheit von 100 Laborratten. Bin ich jetzt herzlos?

Ich kann einfach nicht nachvollziehen, wieso sich Tierschutzorganisationen und Tierschützer für die komplette Abschaffung von Tierversuchen einsetzen. Irgendwo sind die doch notwendig oder irre ich mich?

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