Ist es möglich mein Kleinunternehmen im Elternhaus behalten, wenn ich in eine andere Gemeinde ziehe?

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3 Antworten

Wenn das Gewerbe im Elternhaus bleibt, dann darf es nicht umgemeldet werden. Akten, Material, Ware, Postanschrift des Unternehmens alles im Elternhaus, dann ist dort weiterhin der Ort der Geschäftsführung und es gibt nicht einmal eine Außenstelle.

Akten mit in die neue Wohnung und die Sache ist verlagert, dass wäre für mich persönlich der Anscheinsbeweis.

Wenn das Gewerbe verlagert wird, dann wird trotzdem nur eine Gewinnermittlung erstellt. In der Gewerbesteuer kann es Auswirkungen geben. Doch die sind vollkommen anders. Es ist immer gut steuerlich beraten zu sein. Auch wenn ich kein Steuerberater bin, aber es ist interessant wie viele Leute meinen an der Stelle sparen zu können.

Die Öffnungszeiten sind überall ein Problem und es werden dauernd Unternehmen gegründet, abgemeldet oder wechseln ihren Sitz. Alle beschweren sich über die unnötigen Wege und sonst was. Was soll das? Wäre bei ordentlicher Vorbereitung der Gründung alles bekannt gewesen.

Natürlich geht das. Nur weil du mit deinem Wohnsitz umziehst, musst du nicht auch deinen Betriebssitz verlagern.

Wenn ein Betriebsprüfer keine Firma vorfindet am angegebenen Ort, oder wenn dich wer verpfeift, weiß ich nicht, was dann geschieht.

Gruß aus Berlin, Gerd

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