Ist es möglich in einer Bedarfsgemeinschaft als WG zu leben mit vollem Regelsatz?

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5 Antworten

Hat dir das Jobcenter denn eine Frist bei Einzug gesetzt,bis wann du eine Wohnung gefunden haben sollst ?

Kannst du die ernsthafte Suche nach einer Wohnung nachweisen ?

Du könntest dann nur gegen den Änderungsbescheid fristgerecht einen schriftlichen Widerspruch mit Begründung einlegen und sollte dieser keine Abhilfe bringen kannst du nur noch kostenlos beim zuständigen Sozialgericht klagen.

Aber ich denke nicht das dies überhaupt etwas bringen würde,denn deine EX - ist ja auch 1 1/2 Jahre ohne deine Unterstützung zurecht gekommen,konnte sich also auch ohne dich um das Kind kümmern,wenn sie da ihre Probleme auch schon hatte,dass wäre dann also kein Grund um weiter mit ihr gemeinsam in der Wohnung wohnen zu bleiben.

Dann wird dir am Ende sicher keine Wahl bleiben,entweder Klage beim Sozialgericht und wenn das auch nichts bringen würde bliebe dann nur das Familiengericht übrig,dann müsstest du eben das alleinige Sorgerecht beantragen,wenn deine EX - alleine nicht in der Lage dazu ist und du dein Kind in die neue Wohnung dann mitnehmen möchtest.

Sie war in den 1,5 Jahren nicht mit dem Kind in der Wohnung. Sie ist am ersten Tag zu Ihren Eltern gezogen. Somit brauchte Sie weder eigene Tagesstruckturen halten etc. Ihre Eltern waren ja da und die haben einen Haushalt und haben eingekauft etc. pp. ergo hat Sie nicht aus eigener Kraft die Zeit überbrückt.

Es ist alles nicht so einfach zu umschreiben, sorry.

Ich denke ich komme nicht umzu vor das Familiengericht zu ziehen in meiner Situation. Danke für die schnellen Antworten von allen!

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@snitchedable

Das ging aus deiner Frage nicht hervor !

Warum ist sie dann überhaupt aus der Wohnung der Eltern ausgezogen ?

Dem Jobcenter muss doch bekannt sein das sie diese Krankheit hat.

Haben die dann das Jugendamt mit ins Boot geholt ?

Also wenn deine EX - dich nicht mit dem Kind ausziehen lassen will bleibt dir nur das alleinige Sorgerecht zu beantragen.

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Wenn Deine Exfrau an einer Persönlichkeitsstörung leidet und sie nicht in der Lage ist, sich allein um das gemeinsame Kind zu kümmern, sollte sie sich das mal von einem Arzt schriftlich bescheinigen lassen.

Dann dürfte es auch kein Problem sein, dass ihr beide in einer gemeinsamen Wohnung lebt bzw. Dir das Sorgerecht für das Kind zugesprochen wird und Du mit dem Kind zusammen in einer eigenen Wohnung lebst.

Das Kindeswohl steht hier an erster Stelle, meine Meinung.

Warum wurde denn das Geld für das Kind gestrichen? Das verstehe ich nicht. lg Lilo

Der Mehrbedarf wird vom Amt gezahlt, damit allein Erziehende sich Babysitter für diverse Zeiten etc. leisten kann. Da wir uns beide kümmern, ist der weg gefallen. Das sind schon mal 150 EUR weniger. Wenn die uns in eine Bedarfsgemeinschaft stecken sind es nochmal 80 EUR weniger insgesamt.

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Auch wenn sie an einer psychischen Störung leidet, ist es nicht leicht, das Sorgerecht zu entziehen. Da muss es schon wirklich um Kindesmisshandlung gehen.

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Eigentlich wird eine Bedarfsgemeinschaft festgestellt, wenn man sich um die Kinder des Partners kümmert. Auch wenn sie deine Ex ist.

Allerdings ist das wirklich eine nicht alltägliche Konstellation bei dir, daher würde ich dir raten, einen Anwalt zu suchen.

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