Ist es möglich gegen sich selber Schach zu spielen ?

12 Antworten

Gegen sich selber Schach zu spielen ist auch eine Art des Trainings. Das habe ich früher ein paar mal gemacht.

Vorteil:

Man bekommt ein besseres Gefühl für die Stellung und die Zugmöglichkeiten der anderen Farbe.

Wer gewinnt, ist doch völlig egal! Wichtig ist doch nur, dass es Spaß macht! :-) Ich habe mich auch oft mit mir auf ein Remis geeinigt, wenn ich der Meinung war, dass da nicht mehr so viel Action drin war in der Partie und lieber ein neues Spiel angefangen! :-)

Woher ich das weiß:Hobby – Bin seit ca. 20 Jahren Vereinsspieler

Ich hab mal als Anfänger gegen meinen Lehrer gewonnen, der 20 Jahre Erfahrung hatte. War natürlich Glück, trotzdem hab ich mich gefreut

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@XFantastisch

Das kannst du dir auch merken für das Leben: Es ist nicht einfach, als erfahrener Spieler gegen Anfänger zu verlieren! Ich habe das auch mal auf einem Schullandheim gemacht, weil ich das eine Mädchen gewinnen lassen wollte!^^ Das war ein Krampf^^

Manchmal kann es also durchaus auch der Plan sein, zu verlieren, damit der andere nicht zu traurig ist!

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@Noidea333

Ich weiß dass er mich gewinnen lassen hat. Trotzdem hab ich mich gefreut und er wusste, dass ich wusste, dass... Ich durfte diesen Lehrer dutzen

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Hey :-)

Klar, ich habe früher oft mein Schach- spiel hervorgeholt und gegen mich selbst gespielt. Ich habe mir dann für beide Seiten Strategien ausgedacht, die ich dann angewandt habe. Das ist, wenn man es oft und seriös macht, ziemlich lehrreich.

Du würdest dann gleichzeitig ge- winnen und verlieren. Das ist ein Vor- teil, du kannst klar und deutlich sehen dass z. Bsp. die Strategie die du mit den weissen Figuren ausübst gut ist und dir zu einem Sieg verhilft, jedoch diejenige die du für die schwarzen Figuren benutzt hast, eher blöd ist.

Natürlich kommt es bei „echten“ Partien dann auch immer auf das Niveau des Gegners an. Deine Strategie kann noch so blöd sein, wenn der andere noch blöder spielt, gewinnst du trotzdem. :-)

LG, Ragazza4

Woher ich das weiß:Hobby

"Gegen sich selbst spielen", man könnte auch Analyse dazu sagen. Du sucht für beide Partien jeweils den besten Zug. Das machst du im Prinzip in jeder Partie, auch wenn du gegen jemanden spielst. Durch das vorausberechnen, spielst du ja schon im Geiste gegen dich; Du gehst dann von jeweils den besten Zug aus um die bestmöglichste Variante zu finden (Ob dann den wirklicher Gegner den Zug ausführt den du erwartet hast, ist dann wieder eine andere Geschichte).

Bei "gegen sich selber Spielen" (oder Analyse), macht man am besten um eine bestimmte Stellung genauer zu betrachten. Das macht man aber in der Regel Fünf bis Zehn Züge bis die Stellung geklärt ist.

Eine komplette Partie gegen sich selbst spielen ist im Prinzip möglich, aber eher ungewöhnlich. Sinnvoller ist da z.B. nur ein Teil einer Partie Eröffnung oder Endspiel.

Würdest du eine komplette Partie spielen, ist es auch unklar wer gewinnt. Denn man kann davon ausgehen, dass man nicht immer den besten Zug findet und man kann auch davon ausgehen, dass man auch schlechte Züge macht. Und das wirkt sich früher oder später auf den Partieverlauf aus, sodass eine Partei gewinnt. Und DANN diese Partie nochmals durchgehen und herausfinden, was die Fehler waren.

Ich glaube du gewinnst, die Chance das du gewinnst liegt über 90 Prozent.

Weil du hättest dann ja zwei Teams.

Es könnte natürlich auch ein Unentschieden geben, dann hättest du gegen dich selber ein Unentschieden gespielt. (Also niemand wäre besser, du oder du)

"rein theoretisch" ist VIELES möglich, lol

ich betrachte die Sache so: du hast ne ernste Partie gespielt, danach fängst du an, diese nachzuspielen, zum Beispiel mit 2 Schachkollegen. Dabei werden die Züge bewertet, Verbesserungen gesucht, sozusagen in teamwork, und zwar Verbesserungen für dich und deinen Gegner. Einer zum Beispiel schaut die Analyse ganz im Sinne deines Gegners an, sucht die Varianten von dir und dem dritten Kollegen zu widerlegen usw usw.

So, und jetzt stell dir vor, du hast keine Hilfe und führst die Analyse deiner Partie selber durch. D.h. du suchst Verbesserungen für dich und für den ehemaligen Gegner, wiederholst Varianten, wiederholst und verbesserst ständig, für BEIDE SEITEN. Du spielst beide Farben,

spielst du jetzt gegen dich? lol, nenn es wie du willst. Ich sage dem einfach:

du spielst EINE bestimmte STELLUNG.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

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