Ist es möglich, dass der Mieter die Kosten für ein neues Sanitär im Bad, Fliesen und Bodenbeläge übernimmt, wenn sie Probleme aufweisen?

6 Antworten

Wenn Toilette und Waschbecken nicht mehr einwandfrei funktionieren, sind die Mängel (dazu ist man als Mieter verpflichtet) dem Vermieter zu melden. Er hat sich um die Mängelbeseitigung zu kümmern.

Die Risse in den Fliesen hat er zu prüfen und ggf. die beschädigten Fliesen auszutauschen, sofern er noch das Material hat. Für den Schimmel in den Fugen seid ihr selbst zuständig, wenn es nicht gerade das Silikon ist, das schimmelt. Das könnte auch mit relativ geringem Aufwand entfernt und neu gemacht werden.

Ein neues Bad bekommt ihr auf diese Weise natürlich nicht.

Wenn ihr das Bad komplett neu gefliest und ausgestattet haben wollt, müßtet ihr eine zeitlang, so ca. 2 bis 3 Wochen ohne Bad auskommen und auch ziemlich viel Dreck in Kauf nehmen.

Zumindest den Modernisierungsanteil kann der Vermieter als Mieterhöhung umlegen. Die Wohnung wird also teurer. Und letztlich ist es die Entscheidung des Vermieters, ob er zu einer umfangreichen Badsanierung, die locker um die 6000 - 10000 € kosten kann, bereit ist.

Mängel und Schäden muss er beheben, aber zu einer grundlegenden Sanierung ist er nicht verpflichtet.

Ihr müsst euch in jedem Fall an den Vermieter wenden. Baut ihr ohne den Vermieter müsst ihr eventuell bei Auszug zurückbauen. Gefallen dem Vermieter die neuen Fliesen in der Küche nicht kann er euch auffordern die Fliesen gegen Fließen auszutauschen die Ursprünglich drinn waren.

Verhandelt mit dem Vermieter, eigentlich sind sie froh, wenn die Mieter sich an solchen Sachen Finanziell beteiligen. Legt aber auch die Renovierung schriftlich fest, das sie beim Auszug nicht zurückgebaut werden muß.

Gerade durch das Anteilige übernehmen der Kosten kann euch der Vermieter dann keine Mieterhöhung für den erhöhten Wohnwert aufdrücken.

Der Vermieter ist verpflichtet eine vertragsgemäße Mietesache zur Verfügung zu stellen.

Du solltest den Vermieter (am besten schriftlich) über die Mängel in Kenntnis setzen. Bei Schimmelbildung bist du hierzu sogar verpfkichtet, um größere Schäden zu vermeiden.

Du solltest den Vermieter um eine Vor-Ort-Besichtigung der Schäden bitten. Neben der gesetzlichen Verpflichtung besteht auch ein persönliches Interesse für den Vermieter sein Eigentum in Ordnung zu halten. In den meisten Fällen jedenfalls.

Tipp: Es ist auf jeden Fall ratsam die Schäden zu fotografieren. Lieber ein Bild zuviel als zu wenig. Außerdem solltest du alles dokumentieren. Wann du den Vermieter informiert hast. Wann der Vermieter die Schäden begutachtet hat. Welche Zusagen der Vermieter dir für die Beseitgung gemacht hat u.s.w. Bei mündlichen Vereinbarungen sollte stets ein Zeuge anwesend sein, der im Zweifelsfall die Aussagen des Vermieters bestätigen kann.

Über rechtliche Schritte gegen den Vermieter solltest du erst nachdenken, wenn der Vermieter eine Beseitigung der Schäden abgelehnt hat.

Tipp: Sämtliche Arbeiten in Eigenrgie solltest du unbedingt vorher und zwar schriftlich mit dem Vermieter absprechen. Bei Auszug kann der Vermieter nämlich verlangen, dass du alles wieder zurückbauen musst. Das heißt, dass du den ursprünglichen Zustand wieder herstellst. An dieser Verpflichtung ändert auch nichts, wenn du die Arbeiten selbst finanziert hast.

Sieht es komisch aus, wenn man in der ganzen wohnung beige farbene fliesen hat und nur im bad und in der küche dunkelgraue?

Weil wenn ich die Küchenfliesen auch beige mache, passen die nicht zur dunkelgrauen arbeitsplatte deswegen möchte ich die bodenfliesen auch grau machen hab jedoch angst das es scheise aussieht weil in der ganzen wohnung beige farbene fliesen sein werden

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Kostenübernahme nach Schimmelbeseitigung (Tapete, Schimmelmöbel etc) Vermieter trug Schuld durch Baumängel!?

Hallo Liebe Leute,

das wird jetzt ein Spezieller und langer Text und ich hoffe auf Anständigen Rat!

Zur Sachlage:

Im Wohnzimmer war an mehreren Stellen im Wohnzimmer Schimmel. Hervorgerufen durch fehlenden Dachüberstand am Haus und unzureichender Dämmung der Fassade.

Der Vermieter (der über mir Wohnt) hatte an den gleichen Stellen das Problem. Er hat sein Haus Rundum überarbeitet, d.h: - Neue Drinage - Dachüberstand hinzugefügt - Komplett neue Fassade (alte runter und neue Dämmung + putz etc. machen lassen) - Extra (seine Aussage) Anti Schimmel Zeug (bitumen oder so) an der Bodenplatte benutzt) - Die Stellen in mein Wohnzimmer beseitigt (Tapete und Putz ab) und nach Trocknung neu Verputzt) "Siehe bild im Anhang"

Soweit so gut!

Jetzt ist die Frage (Schimmel war jetzt 3 Jahre!!! im Wohnzimmer): Es riecht trotz gutem Lüften und viel Febreze immer noch muffig und stickig im Wohnzimmer, also gehe ich davon aus das die Möbel, wie Sofa (Stoff) Sideboards (die davor Standen), Schimmelsporen enthalten und entsorgt werden müssen. Auch die neu Geputzte-Stelle muss Tapeziert werden (eig das Komplette Zimmer wegen der Dauer der Schimmelbelastung) (Ja es war "Böser Schimmel)

Trägt der Vermieter (da es ja sein Verschulden war) die Kosten für die Tapete/ Farbe und für neue Möbel (Natürlich nur Preislich wie die alten Möbel minus Preisminderung durch "alter" der Möbel)???

Randfakten: - seid 1 Jahr Verminderte Miete (Nebenkosten entfallen)"80€" - Miete Normal 480€, im moent 400€ - Ich habe keine Hausratversicherung (die bei dem Fall eh nicht greift) - Finanziell sieht es bei mir extrem dünn aus, was das Kaufen der Dinge mir echt schwer macht. - Vermieter ist nicht auf Krawall gebürstet (sind per "DU"), heißt kein Gericht muss regeln. - In ein paar Tagen kommt es zum Gespräch wegen neuen Mietvertrag/ Mieterhöhung (was ja alle 2 Jahre machbar ist und bei mir "wegen dem Schimmel" nie gemacht wurde) - Nebenkostennachzahlung musste ich nie Zahlen wegen dem Schimmel - Alles Schriftlich abgesegnet - Hilfreiche Infos zu mein Fall, bezüglich die Kostenübernahme der Tapete und Möbel habe ich nicht gefunden

Euer Rat???

Wer hat da Ahnung oder Erfahrung? Ich bitte um knackige und gute Hilfe, also kein drum herum Gerede von wegen wer ist Schuld? Lüften etc. der Sachverhalt ist wie Oben geschrieben ja klar.

Ich würde bei dem Gespräch in paar Tagen mit dem Vermieter schon gerne dieses Thema ansprechen das er, oder seine Hausrat/ Gebäudeversicherung, zumindest die Kosten der Tapete/ Farbe zu übernehmen hat (Auch wenn die Renovierung des Hauses schon extrem Teuer war "30000€")

Kann ich mich da auf was Berufen? ggf. Beweise (Gerichtsurteil etc)

Bei Fragen stehe ich gerne zur Verfügung aber denke sollte alles gut geschildert sein :)

Ich bitte um schnelle Hilfe wenn möglich und bedanke mich bei jedem einzelnen der guten Rat hat :)

Liebe Grüße L.

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