Ist es möglich das sich Krorpel bei Gelenkverschleiß aufbauen läst oder durch Ernährungsumstellung regeneriert oder verbessert?

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5 Antworten

Wenn Knorpel einmal abgebaut ist, aus welchen Gründen auch immer, kann er niemals wieder hergestellt werden. Das ist einfach so

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Stellt sich natürlich die Frage, wieviel Knorpel noch da ist. Zwar ist die Ansicht, das Knorpeldefekte nicht mehr heilen, weitverbreitet. Aber so ganz wahr scheint das nicht zu sein, weil es eben bei vielen Menschen doch wieder besser wird!

http://archinte.jamanetwork.com/article.aspx?articleid=410037

Zur Ernährung: Knorpel ist in erste Linie Bindegewebe. Um Bindegewebe zu stärken/aufzubauen isst man am besten genau das: Bindegewebe! Das ist heutzutage irgendwie aus der Mode gekommen - bindegewebereiches Fleisch wird gerne nach China oder Afrika verschifft, oder zu Tierfutter verarbeitet. Fleischbrühe kocht kaum mehr jemand selbst - und in Instantbrühe ist halt (logischerweise; man gucke sich mal das Pulver an...) außer Salz und Glutamat nicht viel drin.

Sülze (und zwar nicht aus aufgereinigter Gelatine, sondern mit Schwarten drin) liefert genau die benötigten Mucopolysaccharide und Kollagen-Aminosäuren (v.a. Glycin und Prolin). Es bietet sich also durchaus an, täglich Schwartenmagen, Kutteln etc. zu essen. Alles "glibberige" ist Balsam für Darm und Gelenke.

Schweinefleisch ist nicht unbedingt ideal, weil sein Fett relativ viel entzündungsfördernde Arachidonsäure enthält - Sülze muss aber nicht zwangläufig fettig sein! Hingegen sind Omega-3-Fettsäuren entzündungshemmend. Diese findet man vor allem in fettem Fisch und ausgewählten Pflanzenölen (z.B. Leinöl). Die Omega-6-Zufuhr (die weitaus meisten Pflanzenöle) sollte man hingegen beschränken - steht in Konkurrenz zum Omega-3.

Ansonsten enthält natürlich jedes andere Tier auch Bindegewebe, man kan sich also auch selbst ein Huhn etc. auskochen. Auch die Chitinpanzer von Insekten und Krebstieren, sowie die Fruchtkörper von Pilzen (ebenfalls Chitin!) sind Glucosaminlieferanten.

Bei chronischen Gelenkentzündungen (im Gegensatz zu mechnischen Verletzungen) muss man davon ausgehen, dass auch der Darm geschädigt ist. Er ist ebenfalls bindegewebig (d.h. er braucht die selben Baustoffe), und wahrscheinlich entzünden sich die Gelenke erst dann, wenn der Darm - als "Verteidigungsline" - durchbrochen bzw. kaputt genug ist (vgl. "leaky gut").

Daher sollte man den Getreidekonsum überdenken - Weizen und Verwandte bilden Fraßgifte (Weizenkeimagglutinin), die sich gegen das Chitin von Insekten und Pilzen richten. Und somit eben auch gegen unser Bindegewebe, das aus den selben Bausteinen besteht. Die Folge sind, wenn es einmal anfängt, chronische Darm- und Gelenkenzündungen. Wenn man die Schmerzen/Entzündungen dann noch durch NSAR wie Aspirin und Ibuprofen zu "behandeln" versucht - die ihrerseits den Darm schädigen - dann gerät man in einen Teufelskreis.

Vitamin D (im Sommer: Sonne!) wirkt auch Entzündungen entgegen. Die meisten haben einen Mangel.

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Kniearthrose vorbeugen

Abnehmen: Jedes Kilo zuviel erhöht den Gelenkverschleiß,Viel Bewegung, aber mit wenig Belastung (also Radfahren und Schwimmen sind eher geeignet, Fußball und Karate belasten das Gelenk.)Zellgifte schaden auch dem Gelenkknorpel: Daher kein Alkohol und kein Nikotin.Bei chronischen Anlauf- oder Ruheschmerzen im Knie bitte zum Spezialisten gehen.Ausgleichsbewegungen im Alltag erhalten die Gelenke (z.B. Radfahren schmiert die Gelenke) Durch richtige Ernährung Arthrose vorbeugen: Viel Gemüse, wenig rotes Fleisch,

https://gelenk-doktor.de/knie-gelenk/kniearthrose-arthrose-im-knie.html

nur soviel ,es gibt kein wundermittel.

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Schau mal was ich auf dieser Seite hier ( http://m.mainpost.de/regional/schweinfurt/Entzuendungen-Gelenkschmerzen-Wandern;art769,81609444 ) gefunden habe:

,,Nahrungsmittel, die die Gelenke stärken und Entzündungen entgegenwirken, seien zum Beispiel Fisch oder pflanzliche Öle, in denen Omega-3-Fettsäuren enthalten seien. Hinzu kommen Vitamin-C-, E-, Beta-Carotin- und zinkhaltige Speisen." Und zudem dolle man sich ausreichend bewegen. Lies dir mal selbst die Artikel durch, recht interessant:)

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Ich denke ja, wenn das Gelenk nicht wegen dem Alter verschleisst ist, sondern wegen einer Verletzung oder Entzündung, aber wenn es wegen dem Alter ist, dann denke ich eher Nein.

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