Ist es möglich das die Zeugen Jehovas die einzige von Gott aktzepierte Glaubengemeinschaft ist?

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Das ist gemäß der Heiligen Schrift nicht möglich. Christus handelt nicht mit irgendwelchen Religionsgemeinschaften sondern mit dem Individuum als Teil seiner Gemeinde bzw. seines Leibes. 

hallo,

telemann2000,

dann habe ich mal eine ganz banale Frage: "Waren die Israeliten keine Religionsgemeinschaft?"

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@juste55

Wenn du dich an den Wortlaut der Heiligen Schrift hältst, waren sie das nicht. 

Allerdings wird der Judaismus in seiner heutigen Form schon als eine Religion bezeichnet. 

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Hallo lindakeim,

heutzutage gibt es tausende religiöser Gemeinschaften. Glaubst Du, Gott würde sich aus all diesen eine herausgreifen, die ihm am sympathischsten erscheint? Kann es aber andererseits sein, dass Gott wirklich alle Religionen akzeptiert?

In seinem geschriebenen Wort, der Bibel, hat Gott uns Antworten auf diese Fragen gegeben. Jesus Christus sagte einmal in der berühmten Bergpredigt, dass nicht viele, sondern nur ein einziger Weg zum Ziel führt: " Geht ein durch das enge Tor; denn breit und geräumig ist der Weg, der in die Vernichtung führt, und viele sind es, die auf ihm hineingehen; doch eng ist das Tor und eingeengt der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind es, die ihn finden" (Matthäus 7:13,14). Was meinte Jesus damit? Viele Menschen, und damit meine ich ebenso religiöse wie nicht religiöse Personen, gehen ihren Weg, ohne danach zu fragen, ob das, was sie tun, Gott gefällt. Sie sind nicht bereit, sich durch Gottes Gesetzte und Leitlinien allzu sehr einengen zu lassen. Diese sind es also, die auf dem besagten breiten und bequemen Weg gehen. Dann gibt es auch Menschen, die ihr ganzes Leben von göttlichen Maßstäben bestimmen lassen und in kleinen wie in größeren Lebensentscheidungen nach Gott fragen. Sie lassen bereitwillig ihr Leben sozusagen von Gott "einengen". Weil nicht sehr viele dazu bereit sind, sprach Jesus davon, dass es nur  "wenige sind, die ihn finden".

Wenn man die Religionen als Ganzes betrachtet, hast Du dann den Eindruck, dass sie alle sich auf dem schmalen Weg zum Leben befinden? Lehren sie wirklich das, was die Bibel sagt? Wie muss denn eine Religion aussehen, um von Gott akzeptiert zu werden? Nun, es gibt gewisse Merkmale, anhand derer erkannt werden kann, ob eine Religion von Gott anerkannt wird oder nicht. Einige dieser Merkmale möchte ich nachfolgend anführen.

Jesus Christus verglich die Religionen einmal mit  "Bäumen" und und ihre Handlungsweise mit  "Früchten", indem er erklärte: "An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Liest man vielleicht jemals Trauben von Dornsträuchern oder Feigen von Disteln?  Ebenso bringt jeder gute Baum vortreffliche Frucht hervor, aber jeder faule Baum bringt wertlose Frucht hervor;  ein guter Baum kann nicht wertlose Frucht tragen, noch kann ein fauler Baum vortreffliche Frucht hervorbringen. Jeder Baum, der nicht vortreffliche Frucht hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen. Ihr werdet also diese [Menschen] wirklich an ihren Früchten erkennen" (Matthäus 7:16-19). Nach Jesu Worten gibt es also "gute Bäume" und  "faule Bäume".

Wie müsste denn so ein "guter Baum", also eine gute Religion aussehen? Jesus verwies ja darauf, dass man eine Religion "an ihren Früchten", das heißt an ihrer Handlungsweise messen müsste. Wie müsste diese denn aussehen? Nun, die Bibel gibt die Richtlinien vor und zeigt, wie eine Religion beschaffen sein muss, damit sie Gottes Anerkennung finden kann.

Zum Beispiel beteiligen sich echte Christen weder an Kriegen noch an sonstigen gewaltsamen Auseinandersetzungen. Sie verweigern jegliche Form des Krieges und Wehrdienstes. Gottes Wort sagt darüber: "Und er wird gewiß Recht sprechen unter den Nationen und die Dinge richtigstellen hinsichtlich vieler Völker. Und sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen schmieden müssen und ihre Speere zu Winzermessern. Nation wird nicht gegen Nation [das] Schwert erheben, auch werden sie den Krieg nicht mehr lernen." (Jesaja 2:4). Ein Christ meidet jedoch nicht nur Krieg und gewaltsame Konflikte, sondern fördert aktiv den Frieden, indem er sich in jedem Bereich seines Lebens als ein Friedensstifter erweist.

Wahres Christentum ist so organisiert, wie die Christen im ersten Jahrhundert, die nach Jesu ursprünglichen Lehren lebten. Bei ihnen gab es keine hierarchischen Strukturen, also keine Geistlichenklasse. Jesus sagte einmal zu seinen Jüngern: "Ihr aber, lasst euch nicht Rabbi nennen, denn  e  i  n  e  r  ist euer Lehrer, während ihr alle Brüder seid. Des weiteren nennt niemand auf der Erde euren Vater, denn  e  i  n  e  r  ist euer Vater, der himmlische.   Auch lasst euch nicht  ‚Führer‘ nennen, denn  e  i  n  e  r   ist euer Führer, der Christus.  Der Größte aber unter euch soll euer Diener sein" ( Matthäus 23:8-11). Es gibt also bei echten Christen keine Unterscheidung in "Geistliche" und "Laien". Diejenigen unter ihnen, die als Hirten und Lehrer fungieren, haben keine Machtstellung inne, auch wenn sie nach biblischem Muster die geistige Führung übernehmen. Sie sind Mitarbeiter ihrer Glaubensbrüder und bemühen sich darum, ein gutes Vorbild zu sein.

Dann sollten sich echte Christen in allen Lebensbereichen durch absolute Ehrlichkeit auszeichnen.
Das geht aus folgender biblischer Aussage deutlich hervor: "Betet weiterhin für uns, denn wir hegen das Vertrauen, ein ehrliches Gewissen zu haben, da wir uns in allen Dingen ehrlich zu benehmen wünschen." ( Hebräer 13:18). Für einen Christen gibt daher es weder Notlügen noch Halbwahrheiten. Sein Reden und sein Handeln zeichnet sich durch absolute Ehrlichkeit, auch in den vielen kleinen Dingen, des Lebens aus.

Ein weiteres Merkmal der wahren Religion ist auch, dass sich sämtliche Lehren und Handlungsweisen auf die Bibel stützen. Für Jesus Christus war das ganz selbstverständlich, denn er sagte über Gottes Wort: "Heilige sie durch die Wahrheit; dein Wort ist Wahrheit" ( Johannes 17:17).
Echter christlicher Glaube hält sich in jedem Bereich des Lebens eng an die Bibel. Für ihn haben die moralischen Standards der Bibel absolute Gültigkeit, auch wenn der Trend der Zeit oft in eine ganz andere Richtung weist.

Wahrer Glaube zeigt auch große Achtung vor Ehe und Familie. Auch wenn heutzutage Ehebruch und Ehescheidung an der Tagesordnung sind, sollte ein Christ den moralischen Standard der Bibel auch in diesem Bereich hochhalten. Sie billigt nämlich weder Ehebruch noch Ehescheidung. Das hob Jesus hervor, als er bzgl. Ehe folgendes sagte: "‚Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und wird fest zu seiner Frau halten, und die zwei werden  e  i  n  Fleisch sein‘, so dass sie nicht mehr zwei, sondern  e  i  n Fleisch sind? Was also Gott zusammengejocht hat, bringe kein Mensch auseinander.“ (Matthäus 19:5,6). Daher sehen wahre Christen in der Ehe eine lebenslange Bindung, die nur durch den Tod oder die eheliche Untreue des Partners zerstört werden kann.

Wer von Gott anerkannt werden möchte, der nimmt die Nachfolge Jesu Christi sehr ernst und lässt sein ganzes Leben davon bestimmen. Es ist so, wie der Apostel Petrus einmal schrieb: "In der Tat, zu diesem [Lauf] wurdet ihr berufen, weil auch Christus für euch gelitten hat, euch ein Beispiel hinterlassend, damit ihr seinen Fußstapfen genau nachfolgt" (1. Petrus 2:21).
Jemand, der diesen Rat befolgt, zeigt dies u.a. dadurch, dass für ihn materielle Werte nur eine untergeordnete Bedeutung haben und Dienst für Gott und für andere im Vordergrund steht. Er versucht in jedem Bereich seines Lebens das Beispiel und das Wesen Jesu Christi nachzuahmen und ihm widerstrebt jegliche Form von Heuchelei.

Ein echter Jünger Jesu Christi wird auch daran erkannt, dass er Gottes Wort anderen verkündigt . Außerdem bietet er anderen seine Hilfe an, ebenfalls Christi Nachfolger zu werden.
Jesus gab diesbezüglich folgenden Missionsauftrag an seine Jünger weiter: " Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge" ( Matthäus 28:19,20).
Im Mittelpunkt des Lebens Jesu stand sein Predigen und Lehren. Überall, wo er auf Menschen traf, erzählte er ihnen etwas von Gott und seinem künftigen Königreich. Der gleiche Eifer sollte auch einen Nachfolger Jesu kennzeichnen.

Als letzten Punkt möchte ich erwähnen, dass sich die wahre Religion auch dadurch auszeichnet, dass sie den Namen Gottes gebraucht und ihn bekannt macht. Auch Jesus verwendete den göttlichen Namen, denn er sagte einmal in einem Gebet zu Gott: "Und ich habe ihnen deinen Namen bekanntgegeben und werde ihn bekanntgeben, damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in ihnen sei und ich in Gemeinschaft mit ihnen" ( Johannes 17:26).
Ein echter Christ macht aus dem Namen Gottes (im deutschen Sprachraum gebräuchlich in der Form "Jehova") also keinen Hehl und gebraucht ihn ebenso freimütig, wie das Jesu und seine ersten Jünger taten.

So weit also einige der wesentlichen Merkmale, die eine Religion auszeichnen muss, um von Gott akzeptiert zu werden. Wenn ein Glaube all diese Merkmale aufweist, ist es dann verkehrt zu sagen, dass es der richtige ist? Wenn man jedoch behauptet, es gäbe gar keine richtige Religion, dann sagt man damit im Grunde genommen, dass niemand es Gott recht machen könne. Und wie sollte es dann möglich sein, Rettung zu erlangen?

Nun noch zu der Behauptung, in Amerika würden Älteste sitzen, die "direkten Kontakt zu Gott" haben würden. So haben das die Zeugen Jehovas an Deiner Tür ganz bestimmt nicht gesagt!  Bei Jehovas Zeugen gibt es eine sog. "Leitende Körperschaft", die zwar aus Ältesten besteht, die jedoch ebenso wenig einen direkten Kontakt zu Gott haben, wie jeder andere auch. Ihre Aufgabe besteht in erste Linie darin, die weltweite Tätigkeit von Jehovas Zeugen zu organisieren und die Vorbereitung von Publikationen, die in ihrem biblischen Bildungswerk verwendet werden, zu beaufsichtigen. Bei jeder Entscheidung beten diese Männer zu Gott und vergewissern sich anhand der Grundsätze der Bibel, ob diese dem Willen Gottes entspricht. Dabei sind sie allerdings keineswegs "von Gott inspiriert" und müssen sich somit hin und wieder korrigieren.

LG Philipp

Bei 5 falschen Harmagedonvoraussagen kann man allerdings den Eindruck bekommen das Gott die Gebete der leitenden Zeugen Jehovas Körperschaft in den USA nicht erhört

Das die Führung ' hin und wieder' deswegen korrigieren musste ist ja logo denn die vorausgesagten Harmagedontermine sind ja nun mal nicht eingetroffen

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@EXInkassoMA

hallo,

ExInkassoMa,

erzählen kann man viel, wenn der Tag lang ist....belege uns doch bitte deine Aussage.

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Während der Befragung von Herrn Geoffrey Jackson (Mitglied der leitenden Körperschaft) durch die Australia Royal Commission, dort Herr Angus Stewart, äußerte Jackson ganz klar, dass er Jesus gern befragen wolle:

 https://www.youtube.com/watch?v=erWV8YnTFto

(bitte vorspulen bis 1:48:54)

Somit kann doch als richtig festgehalten werden, dass die LK, mindestens aber Herr Jackson, über einen direkten Draht zu Gott Jesus verfügt.

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Nun das ist rein theoretisch möglich.

Es  gibt zum einen aber weder Beweise noch die kleinsten Indizien gibt, die auf die Existenz eines göttlichen Wesens hinweisen. Deshalb muss man wenn man in dieser Sache logisch denkt  davon ausgehen das sowas wie ein Gott nicht existiert.

Und selbst wenn, es einen Gott geben würde, ist noch lange nicht klar ob eine und wenn ja welche  Religion richtig liegt. Denn es gibt hunderte wenn nicht sogar tausende Religion mit noch mehr Göttern, die alle gleich Wahrscheinlich sind.

Deshalb geht wenn man logisch überlegt, selbst wenn man die Existenz eines Gottes als gegeben hinnehmen würde (was Sie nicht ist), die Wahrscheinlichkeit das die Zeugen Jehovas mit Ihrem Gottes- und Weltbild richtig liegen, gegen 0%.

Deshalb ja, es ist vielleicht möglich das die Zeugen Jehovas recht haben, es ist aber wider aller Vernunft tatsächlich daran zu glauben und es ist noch unvernünftiger dies alsTatsache hinzunehmen.

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