Ist es meine Pflicht zu arbeiten?

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10 Antworten

Jemand der sich gegen dieVersklavung zur Wehr setzt! Prima!

Sorry aber was ist dasfür eine Welt in der wir leben? Dem Menschen wird die Gesellschaftaufgezwungen, man kann ohne Kapital, z. B. ein Bauernhof nicht mehr überleben.Wenn er nicht arbeiten gehen will, lasst ihn doch. Dafür kann er sich auchkeine materiellen Dinge kaufen, die so viele Idioten in der heutigen Weltwichtiger als alles andere ansehen. Ich verachte eher die Typen, die über sowelche Leute lästern, also Leute wie dem Fragesteller. Denn diese Leute sindneidisch auf dessen freies Leben und wollen sich höher stellen.  Klar kostet er Steuergelder, aber was kostetuns der BER oder die Elbphilamonie? Die größten Schmarotzer sind in der Politikund in der Hochfinanz zu suchen. Es gibt Länder, in denen es bereits dasbedingungslose Grundeinkommen gibt; Der Mensch entscheidet frei, ob er seinenfinanziellen Status verbessern möchte indem er arbeiten geht.

 

LG Julian

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Ich sag mal so. Ich verdiene auch nicht viel, schiebe aber trotzdem meinen Hintern, jeden Morgen aus dem Bett, um meine Kröten, von denen ich mein Leben finanziere, selbst zu verdienen.

Wenn jeder so denken würde, wie du, würde keiner mehr Steuern zahlen, und ein ALG2 würde es nicht mehr geben.

Seinen Lebensunterhalt selbst zu verdienen, hat ja auch etwas mit Stolz und Würde zu tun. Auch mit Respekt vor sich selbst, und der Gesellschaft.

Es gibt genug Menschen, die aus vielerlei Gründen, ihren Lebensunterhalt, nicht selbst bestreiten können. Das finde ich tragisch. Aber es ist gut, dass wir als Solidargemeinschaft, dafür sorgen, dass diese Menschen ein Existenzminimum haben.

Das sollte man aber nicht ausnutzen. Weil man sich ausgenutzt fühlt, oder mit unserer Arbeitswelt, ein soziales Problem hat.

Wer dieses System ausnutzt, ist ein Schmarotzer. Und er stellt die Solidarität, der arbeitenden Bevölkerung, generell in Frage. Von daher wäre so zu denken, sehr unsozial.

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Nein, das Grundgesetz kennt nur das Recht auf Arbeit keine Pflicht.
Aber, das Sozialgetzbuch benennt die Pflicht zur Mitwirkung, Deine soziale Notlage zu beheben.

Ist etwas kompliziert, keine Frage, aber per BverfG noch nicht letztinstanzlich ausgeurteilt.
- jetzt hat es den Mindestlohn, der ist ja nicht aus dem lustleeren Raum
  gefallen, den hatte die neoliberale SPD nur absichtlich vergessen einzu-
  führen
- unterhalb des Mindestlohnes musst Du keine Arbeit annehmen.

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@SzaboNemesis,

nein, es ist nicht Deine Pflicht zu arbeiten.

Du brauchst doch aber Geld für Deinen Unterhalt. Der normale Weg wäre es, zu arbeiten, um sich den Unterhalt zu verdienen.

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weisste, Arbeiten ist doch nicht bloss jobben fürn Mindestlohn, also entfremdete Arbeit. Arbeit ist auch, du bringst dich mit deinen Talenten, was de eben kannst, ein, tust was, engagierst dich, denkst dir was kreatives aus, wo de selber auch für dein Lebensunterhalt eben was tust, statt bloss bein Amt rumhängen und warten bis Monatsende harz IV kommt und du haderst mit die Ungerechtigkeit und asoziale Zustände.

Denk einfach mal scharf drüber nach, wer du bist, was de kannst, und was du noch lernen könntest, irgend ne Fähigkeit, n Wissen aneignen. Wenn de nüschst kannst und nüscht viel gelent hast, dann bleibt dir ja bloss körperliche Maloche, und wenn da drauf kein Bock hast, dann ist aber doch nicht die asoziale Gesellschaft schuld, oder?

Sag dir doch einfach mal: das und das kann ich, und was ich noch nicht kann, kann ich lernen und dann anwenden und mir auch mein Lebensunterhalt verdienen.

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Ein bedingungsloses Grundeinkommen wurde in der Schweiz sogar von den befragten Bürgern abgelehnt.

So etwas gibt es in Deutschland nicht. Es heißt zwar Grundsicherung, ist aber trotzdem mit der Pflicht verbunden, dich selbst davon unabhängig zu machen.

Nur wer aus Krankheits- oder Altersgründen nicht mehr arbeiten KANN, bekommt diese Grundsicherung ohne Auflagen.

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Nein musst du nicht. Lass dich nicht von den anderen als Schmarotzer bezeichnen. Du bist ein freier Mensch und darfst tun was du willst!

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Das Problem ist.....irgendwann wirst Du eines Morgens aufwachen, und dann fragst Du Dich, wofür Du überhaupt lebst.

Du gehst raus und suchst den Kontakt zu Menschen.......dabei wirst Du feststellen, Du lebst am Rande der Gesellschaft.

Du wirst Dich besinnen und suchst eine Arbeit.....man wird Dich nach Deinem Werdegang befragen, und Dich als nicht zuverlässig einstufen.

Du gehst nach Hause, in Deine vom Amt finanzierte Wohnung, setzt Dich auf die vom Amt oder der Diakonie finanzierten Möbel, und dann....dann wirst Du Dich richtig fragen wofür Du überhaupt lebst.

Es gibt eine Menge von Menschen die wenig Geld zur Verfügung haben. Sie haben aber alle die Chance etwas aus sich zu machen. Sie können auch alle zum Arzt gehen und mit Stolz ihre Krankenversicherungskarte vorlegen. Sie haben auch alle eine Möglichkeit auf eine eigene Rente. Warum willst Du Dir also diesen Stolz, die Chancen und die Möglichkeiten nehmen.

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Wenn du wirklich ein sozialer Mensch sein willst, dann trage dazu bei dass das Sozialsystem auch funktioniert. Denn das was du vorhast, ist auch Ausbeutung: du beutest diejenigen aus, die arbeiten gehen. Was auch der Grund ist, dass du als Schmarotzer bezeichnet wirst. Würden alle so denken und handeln wie du, käme kein Geld fürs ALG 2 zusammen.

Abgesehen davon gibt es auch Berufe, bei denen man mit dem Kopf arbeiten muss, nicht körperlich.

Weitereres erspare ich mir zu schreiben. Was z. B. LeCux und BerlinEastside geschrieben haben, ist auch vollumfänglich meine Meinung.


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Ich finde das ALG2 dich etwa gleich versklavt wie manche Arbeit. Es gar nicht zu versuchen finde allerdings auch ich unfair, denn das Geld wird ja von den Arbeitenden aufgebracht.

Wer in Not kommt, dem helfe ich gerne - wer sie freiwillig und absichtlich wählt, da tue ich mich schwer.

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