Ist es (m)eine christliche Pflicht (Tugend), offen seine Meinung zu äußern, auch wenn man dafür einen heftigen Shitstorm erntet?

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9 Antworten

Das ist immer eine Abwägung. Wenn es dafür steht, natürlich! - Manchmal kommt aber nur Provozierendes, kein Inhalt rüber. 

Ich glaube nicht, dass sich Jesus vor einem Shitstorm gefürchtet hat.  Aber nur, damit sich jemand aufregen kann, hat er auch nicht zu allem möglichen seine Meinung gesagt, oder wie siehst du das?

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Kommentar von Kanada11
12.11.2015, 19:50

Ich denke, jeder Mensch steht nur für das ein, was er/sie für gut und richtig hält ! Dafür kann man niemanden einen Vorwurf machen oder verurteilen, wenn eine persönliche Meinung auf subjektiver Erfahrung beruht, und diese für Außenstehende weder richtig noch falsch sein kann :)

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Meinst Du hier in der Community? Da gehört nicht viel Mut dazu. Und es ist keine Christenpflicht oder -tugend, sondern ein Recht, das wir uns hier und jetzt  in Europa lange und hart erkämpft haben. Nicht ich, oder Du, sondern andere heldenmütige Menschen, die dafür ihr Leben gegeben haben. 

Im Andenken an diese Menschen, sage ich, was meine Meinung ist, hier und draußen in der Welt. Allerdings habe ich selten extreme Ansichten. Und ich lege es nicht darauf an, andere zu beleidigen. Ich versuche, meine Ansichten zu erklären, zu argumentieren. Wenn ich damit nicht in diverse Dickschädel vordringen kann... na dann eben nicht.  Und wenn sich die anderen genötigt sehen, sich aufzuregen, na dann sollen sie sich eben aufregen. Ich lasse mich nicht von jedem beleidigen. Dies ist meine persönliche Meinung.  lg

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Kommentar von Kanada11
12.11.2015, 19:11

Nein, in der Öffentlichkeit :) 

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Gute Frage!! 

Sollte man eigentlich machen. Jesus hat sich auch bei vielen unbeliebt gemacht, weil er offen seine Meinung gesagt hat.

Ich selbst mache das aber auch nur selten muss ich ehrlich zugeben.

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Lies mal Sprüche 12,18:

Wer unvorsichtig herausfährt mit Worten, sticht wie ein Schwert; aber die Zunge der Weisen bringt Heilung...

Oder 12,23:

Ein verständiger Mann trägt seine Klugheit nicht zur Schau; aber das Herz des Toren schreit seine Torheit hinaus...

Oder 12,17:

Wer wahrhaftig ist, der sagt offen, was recht ist; aber ein falscher Zeuge betrügt...

Diese und zahlreiche andere Sprüche in der Bibel zeigen deutlich, daß man sich gut überlegen muss, was man wann wem warum und vor allem wie sagt, bevor man es sagt..

Natürlich klappt das nicht immer so, wie man es sich vorstellt.

Manchmal ist es klüger, die Klappe zu halten, auch wenn das dann erst recht einen Shitstorm einbringen sollte. 

Kannst Du hier bei GF immer wieder mal sehen, wenn sich Gläubige und Atheisten richtig böse in der Wolle haben (Achte mal darauf, wer damit größtenteils anfängt...und wie das geschieht)... Auf beiden Seiten gibt es Leute, die einfach nicht aufhören können (oder wollen?), zu provozieren. Sie beißen sich fast schon wie Zecken an Antworten fest, die ihnen nicht gefallen und entfachen beinahe jedesmal einen Grundsatzkrieg, der mit den jeweiligen Fragen, auf die geantwortet wurde, spätestens ab Kommentar Nr. 3 schon nichts mehr zu tun hat. Immer wieder werden neue provokante Themen eingestreut.

Zieht man sich dann mal aus so einer "Diskussion" zurück oder geht nicht auf jeden Seitenhieb so ein, wie sie sich erhoffen, denken sie, sie hätten gewonnen.

Nur, was eigentlich? o.O

warehouse14

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Ich schätze Jesus Christus hat damals die Mutter aller Shitstorm(s) geerntet für das was er gesagt hat. Also insofern vermute ich mal, dass die Antwort "Ja" lautet.

Allerdings bin ich als Atheist wohl nicht der Berufenste, um das wirklich zu beurteilen.

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Gute Frage! Wenn man stolz auf seinen Glauben ist, sollte man offen damit umgehen und sich Kritik stellen.

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Wenn du dich gerne einer solchen Tortur aussetzen lässt, dann ja.

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Kommentar von Kanada11
12.11.2015, 19:00

Es fühlt sich einfach gut und richtig an :)

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Ob es deine christliche Pflicht ist, wage ich mal zu bezweifeln, aber wenn es dir ein inneres Bedürfnis ist, dann raus damit.

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Nein, es ist weder Pflicht, Tugend noch Rechtens. Über allem steht das Gesetz und Jeder darf seine Meinung, nur im Rahmen der Gesetzeslage kundtun.

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