ist es legal in einem vertrag einen Mindeststundenanteil anzugeben und wenn dieser nicht erfüllt wird, bekommt man gar kein Geld für die gearbeiteten Tage?

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2 Antworten

Natürlich nicht.

Hier liegen 2 Vertragsbrüche vor:

Der Arbeitnehmer hat seine Stunden nicht erfüllt.

Der Arbeitgeber hat die geleisteten Stunden nicht gezahlt.

Jetzt können sich beide Seiten verklagen ... oder es eben sein lassen.

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Kommentar von LydiaWie
06.02.2017, 15:56

Naja gut aber ich hatte einen triftigen Grund vorher aus den Vertrag auszusteigen. (Mehrarbeit im Hauptjob) Ich habe mal eine Email an Ver.di geschrieben und warte mal ab. Naja aber ich bin auch der Meinung, dass Arbeit die man geleistet hat auch vergütet werden muss! Ihr müsst euch nur vorstellen was die sich dadurch in die eigene Tasche stecken!

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Kommentar von Familiengerd
06.02.2017, 23:20

Der Arbeitnehmer hat seine Stunden nicht erfüllt.

Vor dem ergänzenden Kommentar der Fragestellerin konntest Du gar nicht wissen, dass es sich bei der Nichterfüllung der Mindeststundenzahl um einen Vertragsbruch durch die Arbeitnehmerin handeln würde!

Das hätte genau so gut auch durch einen weiteren Vertragsbruch des Arbeitgeber die Folge sein können: dass er die Arbeitnehmerin nämlich nicht für die vereinbarte Stundenzahl beschäftigt hat (ob er nicht gewollt oder nicht gekonnt hätte, spielt dann keine Rolle) und mit deren Arbeitsleistung in Annahmeverzug geraten wäre nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch BGB § 615 "Vergütung bei Annahmeverzug und bei Betriebsrisiko"!

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Nein. Arbeitsstunde ist Arbeitsstunde.

Sonst kann man Dich ja gehörig verar..en:

Man sagt z.B.: Alles ab 4h/ Tag ist zu zahlende Arbeitszeit. Und dann lässt man Dich jeden Tag 3h arbeiten und sagt nachher: tja, so ein Pech.. die haben zwar im Januar insgeamt 63h gearbeitet, aber ja nie mehr als 4h am Stück. soooo sorry..

Noch besser: alles ab 8h ist zu zahlen. Pech,w enn Du immer nur 7 gearbeitet hast, tsss

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Kommentar von LydiaWie
06.02.2017, 15:58

Ja in dem vertrag stand 26 Std mindestens arbeiten alles drüber Überstunden. Überstunden werden immer zum Folgemonat ausbezahlt. Ich sehe es aber nicht ein, dass die sich jetzt fast 100 Euro in Ihre eigene Tasche stecken!

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