Ist es legal eine Arbeit für nur einen Teil der Klasse zu schreiben?

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Das Ergebnis besteht aus 4 Abstimmungen

Darf er doch, weil... 50%
Darf er nicht, weil... 50%

6 Antworten

Darf er nicht, weil...

http://www.ars-hochtaunus.de/download/C36d2c943X11b11bc7d9cX1259/hessisches_schulgesetz.pdf

§ 2 Abs. 2 HSchG: "Die Schulen sollen die Schülerinnen und Schüler befähigen, in Anerkennung der Wertordnung des Grundgesetzes und der Verfassung des Landes Hessen die Grundrechte für sich und andere wirksam werden zu lassen, eigene Rechte zu wahren und die Rechte anderer auch gegen sich selbst gelten zu lassen [...]"

Art. 3 Abs. 1 GG: "Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich."

§ 73 Abs. 2 HSchG: "Grundlage der Leistungsbeurteilung sind die mündlichen, schriftlichen, praktischen und sonstigen Leistungen, die die Schülerin oder der Schüler im Zusammenhang mit dem Unterricht erbracht hat. Für die Leistungsbewertung sind die im Unterricht vermittelten Kenntnisse und Fähigkeiten maßgebend."

Ich glaube, dass du ziemlich genau danach gesucht hast.

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Kommentar von Janiela
13.06.2016, 19:35

Und wenn nicht, ist es sicher lohnenswert genauer um die §§ 73ff zu stöbern.

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Kommentar von Janiela
13.06.2016, 19:42

§ 69 HSchG:

(4) Die Schülerinnen und Schüler sind insbesondere verpflichtet, regelmäßig am Unterricht und den pflichtmäßigen Schulveranstaltungen teilzunehmen, die erforderlichen Arbeiten anzufertigen und die Hausaufgaben zu erledigen. Sie haben die Weisungen der Lehrkräfte zu befolgen, die dazu bestimmt sind, das Bildungs-und Erziehungsziel der Schule zu erreichen und die Ordnung in der Schule aufrechtzuerhalten. Bei minderjährigen Schülerinnen und Schülern sind neben diesen auch die Eltern dafür verantwortlich; die Pflichten der Ausbildenden und Arbeitgeber bei Berufsschülerinnen und -schülern bleiben unberührt.

(5) Neben den Pflichten nach Abs. 4 besteht die Pflicht zur Teilnahme an Tests, Befragungen oder Erhebungen, wenn diese für Untersuchungen zur Evaluation nach § 98 und § 127b Abs.3 geeignet und erforderlich sind. Die Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern sind über die wesentlichen Ergebnisse der Evaluation zu informieren.

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Kommentar von Blitzd
13.06.2016, 20:20

Danke für deine Antwort. :)

Ziemlich komplizierter Stoff. :D

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Es ist völlig legitim, eine Leistungsüberprüfung über den Stoff aus der Vergangenheit durchzuführen.

Ebenso legitim ist es, die Bewertung in die Note einfließen zu lassen.

Genauso erlaubt ist es ihm, nicht alle an der Leistungsüberprüfung zu beteiligen, auch wenn es euch Wenigen ungerecht erscheint.

UND, was ganz blöd für euch ist: er darf auch Arbeiten schreiben lassen, obwohl sie nicht "im Plan" stehen ( dies natürlich unter den Vorgaben der Ausbildungs- und Prüfungsordnung).

Ich drücke die Daumen!

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Kommentar von Blitzd
13.06.2016, 19:13

Hm klingt schlecht :/

Trotzdem danke für deine Antwort :)

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Eine richtige Arbeit kann man glaube ich nicht nur für einen Teil schreiben. Jedoch könnte er so eine mündliche Note machen, die dann eben auch einfließt. Zumindest war das bei uns so. Ob das aber auch nur für wiederholer und nächstes Jahr möglich ist bezweifle ich. Das müsste die Schule entscheiden.

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Kommentar von Blitzd
13.06.2016, 19:00

Danke für deine Antwort :)

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Es tut mir leid, dich zu enttäuschen, aber auch, wenn dir die hilfreichste Antwort gut in den Kram passt, wirst du die Klausur wohl schreiben müssen. Die Maßname ist aus pädagogischer Sicht nämlich ziemlich sinnvoll und der Lehrer sollte eigentlich für sein Engagement gewürdigt werden.

Rechtlich ist es so. Der Lehrer erklärt die Klausur einfach zu etwas anderem ein Kurztest, eine Lernzielkontrolle oder was auch immer. Und dann kann er machen was er will.

Ihr kommt auch so um diesen Test nicht herum. Selbst wenn er unzulässig wäre. Angenommen ihr schreibt nicht mit und habt kein Attest. Dann bekommt ihr 0 Punkte. Gegen diese 0 Punkte habt ihr keine Rechtsmittel, weil selbst eine Klausur keinen Verwaltungsakt darstellt.

Ihr könntet höchstens eine Beschwerde bei der Schulleitung oder der Landesschulbehörde einreichen. Ich halte das aber für wenig aussichtreich.

An eurer Stelle würde ich mich einfach mal ein bisschen zusammen reißen. Wie wäre das?

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Darf er doch, weil...

Grundwissen (auch aus früheren Schuljahren) kann stets abgefragt werden. Darunter fällt im Zweifel alles, was für das Verständnis des aktuellen Stoffs relevant ist.

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Darf er nicht, weil...

...weil er keine Noten vom letzten Schuljahr in das des neuen Schuljahres übertragen darf das geht nicht bin mir sicher ...

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Kommentar von Blitzd
13.06.2016, 19:00

Danke für deine Antwort, hast du ein Gesetz was ich ihm Vorlegen könnte? Google hat mir nicht geholfen. :D

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Kommentar von RobertLiebling
13.06.2016, 19:14

Hier wird aber nicht eine Note übertragen, sondern früherer Stoff abgefragt.

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