Ist es legal 17 jährige nach nacktbildern zu fragen und ihnen welche zu schicken?

9 Antworten

Da Jugendliche ab 14 als strafmündig gelten und in D im Gegensatz zur Schweiz keine Obergrenze gibt des Partners, heisst auch 90 jährige können sich offen an 14 jährige ranpirschen, kann man natürlich auch den Versand von Nacktbildern nicht verbieten.

Und da man für den Privatgebrauch darf und es keine Einschränkungen gibt in D aktuell, haben auch Sextäter freie Hand. Ob sie die Fotos verkaufen oder zur Erpressung benutzen zeigt sich dann, ist aber schwer verfolgbar.

Ergo bleibt die Aufklärung übrig, dies nicht zu tun.

Falls du für dich fragst, bedenke ob du wirklich fragen solltest. Denn ihre Antwort sollte nein sein. Macht sie es bei dir, dann ev. auch beim nächsten, der sie dann erpresst. Ausserdem können solche Fotos via Cloud oder durch Zugang zu deinem Handy oder computer in falsche Hände geraten.

Zu ihrem Schutz, solltest du deshalb nicht drum fragen und auch keine von dir versenden, es sei denn ohne Kopf und nicht erkennbar.

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Ich bin eine Frau.. und habe kein Interesse an a) minderjährigen und b) nacktfotos. Finde es schon grausam wenn Männer mir ohne mich zu fragen, welche von sich zuschicken...

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Wenn zB ein 30 jähriger Mann n 17 jähriges Mädchen zu Nacktfotos auffordert, sie ihm welche schickt, und er ihr welche schickt, macht er sich doch meines Wissens nach strafbar?

Falsch.

Herstellung und Besitz von Jugendpornographie ist für den privaten Gebrauch ausdrücklich erlaubt (§ 184c Abs. 4 StGB).

Die beiden dürfen Sex haben, wie sie möchten. Im Real Life wie im Cyberspace.

PS: Davon abgesehen sind Nacktbilder gar nicht zwingend pornografisch, aber Beschränkungen gibt es nur für Pornografie (inkl. Posing). Nicht pornografische Nacktbilder von U14 sind also auch legal.

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Ja nicht pornographisch ist mir ja klar. So ziemlich jede Person hat in seinem Bilderbuch n nacktfoto 😂 sei es das 1. Bad als Säugling oder das 1. mal Windeln wechseln 😂

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@Derpupskopf

:)

Sooo klar ist/war das nicht jedem.

Als der Paragraph neu gefasst wurde, gab es im Entwurf die Unterscheidung noch nicht. Entsprechend harsch war die Kritik - und der Entwurf wurde dann noch zur jetzigen Fassung umgeändert.

Konkret s. aber auch den Fall "Edathy". Das BKA erfuhr, dass er in Kanada online Videos von spielenden, nackten Jungs bestellt hatte. "Keine Pornografie" = "nicht strafbar" befand das BKA, leitete die Erkenntnisse aber an die zuständige Staatsanwaltschaft Hannover weiter.

DIE befand dann, "doch strafbar" (zumindest weitere Bilder) und wollte Anklage erheben.

Letztlich werden wir es nie erfahren (es kam zu keinem Prozess), aber dass die Staatsanwaltschaft sich - mindestens allgemein betrachtet - nicht gerade rechtskonform verhalten hat, wurde reichlich kritisiert ...

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Es ist bescheuert, die Welt mit Nacktfotos zu beglücken. Wer weiß, in welchem Katalog das landet.

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