Ist es kleinlich als millionenschwerer Weltstar andere ärmere Menschen teuer abzumahnen?

4 Antworten

Da geht es ja nicht um das Geld, sondern um das Prinzip, dass man die illegale Vervielfältigung und den unautorisierten Handel von seinem geistigen Eigentum unterbinden möchte. Sicherlich kann man jetzt sagen, in diesem Einzelfall trifft es den Falschen, aber es ist ja jetzt nicht so, als kümmerten sich solche Superstars selbst darum, sondern sie beauftragen Anwaltskanzleien hier ihre Rechte weltweit zu vertreten. Und das tun sie, sobald ihnen etwas auffällt was illegal ist und das Eigentum und die Rechte ihres Mandanten betrifft. Da wird dann alles aufgefahren, was rechtlich möglich ist, denn jeder Einzelfall ist einer zu viel.

Ansonsten könntest du ja auch sagen, wenn einem Milliardär das Fahrrad geklaut wird, sollte man das auch nicht verfolgen, weil der kann sich ja zig neue Fahrräder kaufen, ohne das es für ihn wirtschaftlich einen Unterschied macht. Aber wie jeder Mensch, hat auch ein Milliardär ein Interesse daran und das Recht darauf, dass sein Eigentum respektiert und geschützt wird und nicht jeder mit dessen Eigentum machen kann, was er möchte.

In diesem speziellen Fall stimme ich dir zu. Clapton ist da wirklich extrem pingelig. Aber naja, man steckt da nicht drin. In erster Linie scheint es ihm nicht ums Geld zu gehen, sondern ums Prinzip. Kann ich auch irgendwie nachvollziehen.

Die Gabriele ist ja auch nicht ganz ohne. Da noch so ein Fass aufmachen. Da haben sich zwei Prinzipienreiter gefunden. Ich finde beide peinlich.

Clapton ist da wirklich extrem pingelig.

Ich würde stark bezweifeln, dass Clapton von der Sache überhaupt etwas weiß.

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Ich bin sicher, das macht gar nicht der Musiker, sondern ein Manager der Verwertungsgesellschaft.

Wenn er bei Jedem so denken würde, wäre er ganz schnell kein Millionär mehr!

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