Ist es jetzt soweit?

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12 Antworten

In dem vom Fragesteller verlinkten Artikel der Berliner Morgenpost wird ausgeführt:

"Erste Strategie der zivilen Verteidigung seit 1989

Bei dem Papier handelt es sich der FAS zufolge um die erste Strategie der
zivilen Verteidigung seit Ende des Kalten Krieges 1989. Sie sei 2012 vom
Haushaltsausschuss des Bundestags beauftragt worden und parallel zum
Weißbuch für die Sicherheitspolitik entstanden.

Zwar sei 'ein Angriff auf das Territorium Deutschlands, der eine
konventionelle Landesverteidigung erfordert, unwahrscheinlich'
, wie das Innenministerium laut der Zeitung schreibt, doch verlange die
Sicherheitsvorsorge, 'sich trotzdem auf eine solche, für die Zukunft
nicht grundsätzlich auszuschließende existenzbedrohende Entwicklung
angemessen vorzubereiten'
."  (Hervorhebung durch mich.)

Was geht daraus hervor?

  1. Die Empfehlung für Bürger, Vorräte für Notfälle anzuschaffen, ist keine Reaktion auf die aktuelle politische Lage. Nach weit über 20 Jahren hatte die Bundesregierung 2012 beschlossen, die veralteten Vorschriften zur zivilen Verteidigung zu überarbeiten.
  2. Jeder Staat ist gehalten, gewisse Vorschriften bzw. Empfehlungen für nicht vorherbestimmbare  Notlagen zu erarbeiten. Dass also auch in Deutschland solche Empfehlungen für die Bürger vorhanden sind und gelegentlich überarbeitet werden, ist völlig normal und kein Hinweis auf eine aktuelle Bedrohung.

Wenn das Thema in der augenblicklichen politischen Lage so reißerisch aufbereitet wird, dann handelt es sich um eine unverantwortliche Propagandaaktion der Medien, mit der vorallem eines erreicht werden soll: höherer Profit der Medien durch höheren Medienkonsum erschrockener Bürger!

Natürlich kann es irgendwann einmal eine "nicht grundsätzlich auszuschließende existenzbedrohende Entwicklung" in Europa und Deutschland geben: ein explodierendes Altkernkraftwerk oder ein Kometeneinschlag, aber die Furcht davor, dass ihnen "der Himmel auf den Kopf fällt", hatten schon die Gallier. Aber von dieser Furcht haben sie sich niemals beeinflussen lassen!

Mein Rat: Contenance und Besonnenheit!

MfG

Arnold

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Quatsch. Man sollte nie langfristige Dinge (die Untersuchung wurde 2012 in Auftrag gegeben), mit kurzfristigen Dingen vermischen.

Ausserdem kann so eine Bevorratung auch ohne Krieg usw. sehr vorteilhaft sein.

Ich erinnere mich an den Anfang der 70er Jahre, da hatten wir in Niedersachsen eine Schneekatastrophe. Der Ort war 3 Tage abgeschnitten und auch der Strom war einige Zeit weg. Es war gut einige Vorräte zu haben.

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Neu ist das nicht, gab es bereits zu Zeiten des Kalten Krieges.
Mehr oder weniger gesteht die Regierung damit ein, dass sie kurzeitig nicht in der Lage sein könnte die innere Sicherheit und die Versorgerung der Bevölkerung sicher zu stellen.

Muss kein militärischer Angriff sein, ein Hackerangriff (Cyberwar) hätte ebenso gravierende Wirkungen. Oder eine schmutzige Bombe der Islamis.
Im Zweifel wäre die Panik allgemein, da brauchst u.U. ein paar Tage bis die eigenen Truppen stehen.

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Kommentar von lupoklick
21.08.2016, 22:01

ist das THW "eigene TRUPPEN" ?  

Seit wann bedeutet Hochwasser denn Krieg ???

   *** facepalm ***

1

Muss nichts mit Terrorismus oder so zu tun haben. Aber mal angenommen es gibt einen Schneesturm oder Hochwasser und du kommst aus dem Haus nicht mehr raus, da ist so ein vorratbdoch ganz praktisch

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Diese Empfehlung gibt es schon seit Jahrzehnten. Das ist im Zivilschutzplan geregelt.

Und diese Richtlinie soll halt mal "geupdated" werden. Ist nichts wildes, nur eine bürokratische Sache. 

Passieren kann immer was, aber in den vergangen Jahrzehnten ist nichts passiert und wenn was sehr schlimmes passiert, helfen dir auch keine Vorräte mehr.

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Die Medien sind daran Schuld an dieser kleinen Hysterie.

 

Sie profitieren von Terror und Angst in Krisenzeiten(mehr Verkäufe, mehr Klicks , mehr Werbung = mehr Geld).

Die Wahrheit ist das JEDES Jahr eine Mitteilung vom Staat kommt, wie man sich am Bürger in Kriegs- , Nots- und Seuchensituation bestmöglich verhalten soll(diese war zBsp. 2006 oder 2010 viel genauer bzw. "krasser" als heute).

 Die Regierung gibt auch zu jeden Land der Welt jedes Jahr Reisehinweise und Impfungshinweise. 

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Es den zuständigen Behörden wahrscheinlich aufgefallen , dass viele keine Vorräte für Katastrophen haben und jetzt haben Sie eine Empfehlung herausgegeben. Oder die Apokalypse kommt!!! ;)

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Es scheint, als hätten unsere "Schonnalysten"

 "Wir schreiben, bevor wir recherchieren". :-( allesamt einen Sonnenstich. 

Bei manchem Artikel steht in Text das Gegenteil der Überschrift.., ..Verdammt - Leser sind doch keine Fliegen, die auf JEDEN Leim hereinfallen!!!

Das Thema ist doch:

 "Normale Vorratshaltung statt panischer Hamsterkäufe bei Überschwemmungen und anderen Katastrophen..."

.Also Kühlschrank, TK-Truhe und Besenkammer gut bestücken.

PS: Was soll ich auch mit einem Hamster - der sich höchstens als Kopfschmuck im TRUMP-Style eignet und kaum Nährwert hat  ?

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Ist eine reine Vorsichtsmaßnahme.
Risiko gibt es immer.
Das hat nichtmal was mit der aktuellen Lage zu tun.

Aber es kann theoretisch IMMER etwas passieren.

Deswegen rät die Bundesregierung, einzukaufen, sodass man theoretisch 10 Tage überleben kann ohne dass Haus zu verlassen.

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Antworten die nicht von Naiven kommt

naja, Du bist schon der 10te, der danach fragt. Lies Dir die klugen Antworten dort durch.

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Ich gehe morgen gleich los und kauf mir einen Hamster.
Ich hoffe, es gibt noch welche.

Sonst versuche ich es übers Dark net.

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Kommentar von lupoklick
21.08.2016, 22:05

es wurde bereits die Frage aufgeworfen,

 was Veggies anstelle von Hamstern kaufen sollen

1

Also wenn man ehrlich ist.. man weiß das es bald was großes passiert. Aber warum jetzt darauf hingewiesen wird.. das weiß nur der der den Plan gemacht hat.. :D
Ich rate nur an zu warten.. und es wird sich schon erklären. 
LG

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