Ist es in Ordnung ........................... Kindergartenvertrag, Kündigung?

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3 Antworten

Von derartigen Kündigungsgründen habe ich noch nie gehört und einen solchen Vertrag würde ich auch nicht unterschreiben. Wer ist denn der Träger dieser Kita? Dauerndes zu spät kommen ist zwar ärgerlich im Kitaalltag, weil es die Tagesstruktur erheblich stört wenn das Kind in den Morgenkreis oder ins laufende Angebot geschoben wird. Aber es ist kein Kündigungsgrund. Es gibt auch Kinder die sich in einer Gruppe nicht wohlfühlen können, dann denkt man aber eher über einen Gruppenwechsel nach als zu kündigen. Ein Kind bringt sich nicht genug ins Gruppengeschehen ein? Wie will der Träger denn das bemessen? Sollen schüchterne Kinder denn nicht in die Kita? Andersrum wird doch ein Schuh daraus. In der Kita können die Kinder lernen ihre Schüchterheit zu überwinden, egal wieviel Zeit sie dazu brauchen.

Es gibt allerdings auch Kinder die in einem Regelkindergarten nicht zu händeln sind. Die zu einer Gefahr für andere Kinder, ja sogar für die Erzieher werden können. Hier wäre ein Kitawechsel in Erwägung zu ziehen. Und zwar in eine Integrative Kita die über mehr Betreuer, Heilpädagogen und Psychologen verfügen, in denen die Gruppen kleiner sind, wo die Betreuung und Föderung individuell auf die Problematik abgestimmt werden kann.

Das war aber ja nicht deine Frage. Ich kann mir nur vorstellen das es sich hier um eine Kita eines privaten Trägers oder einer Elternintiative/Verein handelt und die sich diese, doch sehr gewöhnungsbedürftige, Satzung ausgedacht haben. Lass die Finger davon, die haben garantiert nicht das Wohl des Kindes an erster Stelle stehen!

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Schau mal in den Vertrag. Im Zweifel hole Dir Rechtsbeistand. Es lohnt sich, Dank Anwältin sind wir ohne weitere Zahlung aus unserem Betreuungsvertrag gekommen. Auch würde ich Vorfälle in der Einrichtung nicht einfach so Hinnehmen, denn es geht um Kinder.

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D ie genannten Gründe, wenn sie zutreffend sind, dürfen nicht alle einen Kündigungsgrund abgeben. Obwohl bei sog. freien oder privaten Trägern nicht durchgehend öffentlich-demokratisch kontrollierte Regeln - vor allem im Finanziellen - anzutreffen sind, sollte hier das JUGENDAMT informiert und gebeten werden, zu prüfen, ob die Satzung bzw. Beitrittsordnung rechtens ist. Bezugsquellen sind das KJHG und das Landes-Kita-Gesetz.

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