Ist es in Deutschland erlaubt sein Kind Jesus zu nennen?

10 Antworten

Jesus war lange Zeit in Deutschland als Vorname unzulässig. Das Frankfurter Oberlandesgericht hatte 1998 in einem entsprechenden Verfahren jedoch keine Einwände. Die Richter sahen keine Gefahr, dass diese Namensgebung religiöse Gefühle der christlichen Kirchenmitglieder verletzten könnte. Seitdem dürfen auch in Deutschland Kinder Jesus genannt werden.

http://www.beliebte-vornamen.de/4615-jesus.htm


Jesus beschäftigt die Gerichte

In Münster wurde „Jesus“
daher – auf Anraten der Behörde – bislang nur als Zweitname eingetragen.
Erzielen Eltern und Standesbeamte allerdings partout keine Einigung,
müssen sich Juristen mit der Namensfrage beschäftigen. Eine einheitliche
Linie sucht man aber auch hier vergebens. So entschied etwa das
Landgericht Mönchengladbach: „Der Vorname ‚Jesus’ ist nicht
eintragungsfähig“ (Az. 5 T 487/84). Das Frankfurter Oberlandesgericht
hingegen gab einer Frau aus Gießen Recht, die ihren Sohn nach dem
christlichen Glaubensstifter benennen wollte. Die Richter urteilten:
„Der Name ‚Jesus’ ist ein weltweit gebräuchlicher Vorname, gegen dessen
Vergabe keine rechtlichen Bedenken bestehen“ (Az. 20 W 149/98).


http://www.focus.de/finanzen/recht/tid-8166/weihnachtsgeschichte_aid_227641.html



Ja, ist erlaubt. Wurde duch das Oberlandgericht Frankfurt entschieden.

https://de.wikipedia.org/wiki/Vorname_%28Deutschland%29

… darf das religiöse Empfinden der Mitmenschen nicht verletzen, zum Beispiel Christus und früher auch Jesus (durch OLG Frankfurt 20 W 149/98 als Vorname zugelassen).


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