Ist es immer am Besten, wenn man mit dem Schlimmsten rechnet?

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4 Antworten

So wie du das schilderst, finde ich, stimmt das schon, trifft das durchaus zu!

Wenn du mit dem Schlimmsten rechnest, so hast du daran gedacht und dir ist damit bewusst, dass es nicht so wie gewünscht werden/laufen kann, sondern eben auch gegenteilig. Somit beziehst du auch die (mögliche) Kehrseite einer Angelegenheit mit ein, was meiner Ansicht nach durchaus sehr positiv sein kann, weil man nichts ausschließt, nichts verdrängt, nichts ablehnt.

Wenn ich ein Vorhaben habe, so überlege ich mir, wenn nötig, auch gerne, was denn im schlimmsten Falle passieren könnte, damit ich auf alles gefasst bin, mit allem rechne, dann eben, wie du ja auch schreibst, nicht nur auf Erfolg aus und konzentriert/eingeschränkt bin, sondern auch mit einem möglichen Scheitern oder einer Andersartigkeit leben kann. Ich finde das mich das stärkt, weil ich offen für vieles bis alles bin :-) und somit dann auch bereit dazu, es mit (fast) allem aufzunehmen.
Ich persönlich glaube, dass diese innere Bereitschaft zum Gegenteiligen vom Angestrebten/Erwünschten eine große positive Wirkung hat.

Das nenne ich persönlich weniger Pessimismus, sondern eher ein Sowohl-als-auch denken und leben können. Und realistisch auch, weil etwas doch wirklich nicht ständig so ausgeht, wie man es sich erhofft. Das finde ich unglaublich entspannend und befreiend, wenn man so beweglich sein kann.

Geplant wird ja viel so den ganzen Tag, aber viele Pläne und Vorhaben enden völlig anders als zuvor noch gewünscht bzw. vorgestellt. Von dem her finde ich es recht brauchbar, immer wieder mal vom Schlimmsten auszugehen ;-) , denn das lindert Enttäuschungen ganz enorm.

Weiter ist es wirklich so, dass man, wenn es dann doch nicht soooo schlimm kommt, recht froh darüber sein kann, sich freut und dankbarer für alles ist. Das ist doch sehr zufriedenstellend :-)

Und tritt wirklich mal das Schlimmste ein, so durfte ich in Erfahrung bringen, dass auch dies durchaus (meist erst rückblickend zu erkennen ;-) Gutes hatte bzw. brachte.

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Nein, Du solltest immer positiv denken. Nur wer positiv denkt, hat auch Erfolg. Hast Du schon mal was von selbsterfüllenden Prophezeiungen gehört? Wer positiv denkt, der erlebt Positives, wer nagativ denkt, der hat eher negative Erlebnisse!

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Kommentar von Gluehbirne1
27.10.2015, 08:08

Davon halte ich nicht viel, für einen eingefleischten Pessimisten wie mich, hab ich ganz schön viel Glück im Leben ;)

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Kommentar von 4HartzFear
27.10.2015, 08:28

kenn ich :D

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Man sollte immer positiv in die Zukunft blicken, immer nur an das negative zu denken, ist nicht gut, das kann sehr demotivieren

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Du bist  ja heute Morgen schon ein Sonnenschein. Voll der Motivationsschub!

Wo ist denn bei deiner Haltung mit der Vorfreude? Die hat man ja immer, auch wenns nichts wird. Die geht dir dann auch flöten.

Die höhere Lebenserwartung haben die Optimisten. Den Pessimismus sieht man dir auch mit den Jahren an. .... also ich bin stolz auf meine Lachfalten.

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